Freitag, 30. März 2018

[Rezi] "Mercenary" von Felix A. Münter

Den folgenden Beitrag kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung [da Rezensionsexemplar].
(c) Bildrechte: Papierverzierer
"Mercenary" (Carter-Akten #1)
von Felix A. Münter
Verlag: Papierverzierer, 2017
Band 1 von bisher 7, 164 Seiten

~Klappentext~
"Carter ist käuflich. Der Söldner ist bereits seit Jahren tätig und weiß, dass man nicht zu viele Fragen stellt – vorausgesetzt der Preis stimmt. Sein neuster Kontrakt bringt ihn nach New York, wo ein wohlhabender Klient auf die Dienste des Profis angewiesen ist.
Der Auftrag scheint keineswegs außergewöhnlich zu sein, er ist einer von vielen. Doch bald schon merkt Carter, dass es um mehr geht als um die Aufklärung eines Bankraubs, der laut Aussage des Auftraggebers für die Polizei eine Nummer zu groß sei. Und tatsächlich erfährt der Söldner kurze Zeit später, was es bedeutet, einer wirklich heißen Spur zu folgen. Carter jagt der Fährte kreuz und quer durch New York, gerät an Gangs, die Mafia und an noch gefährlichere Typen. Der Profi verfängt sich in einem Netz aus Unwahrheiten, Lügen und der Gier skrupelloser Menschen.
Er geht an seine Grenzen, setzt sein eigenes Leben aufs Spiel – und muss sich am Ende der Frage stellen, ob Moral wirklich käuflich ist."

~Meine Meinung~
"Mercenary" ist der erste Band einer Reihe rund um den Söldner Carter, der gegen die passende Bezahlung jeden Job annimmt. Der aktuelle Auftrag führt ihn nach New York und scheint auf den ersten Blick schnell zu erledigen zu sein. Doch da irrt Carter sich - und reist kreuz und quer durch die Metropole, von einem Drahtzieher zum nächsten, ohne dem Ziel allzu schnell näher zu kommen. Zudem verrät sein Auftraggeber nicht alle Details des Auftrags, was einige Rätsel aufwirft.

Der trockene Humor und Carters pragmatische Art machen den Reiz des Buches aus und sorgen für eine kurzweilige Unterhaltung. Für Carter zählt am Ende nur das Geld auf seinem Konto, wodurch er seine Aufträge ohne Rücksicht auf Verluste durchziehen kann - da kann es schon mal vorkommen, dass ein paar Tote nicht zu vermeiden sind. Seine strikten geldbasierten Prinzipien machen Carter nicht unbedingt zu einem sympathischen Protagonisten, jedoch zu einem authentischen. Ich hoffe, in den folgenden Bänden erfährt man noch mehr über ihn, denn in diesem ersten Band blieb er eher oberflächlich.

Mich hat "Mercenary" insgesamt sehr gut unterhalten und einige Male zum Schmunzeln gebracht. Einziger Kritikpunkt ist die gradlinige Handlung mit wenigen unerwarteten Wendungen und ohne Nebenhandlung. Erst zum Ende hin wurde ich tatsächlich überrascht - was bei der Kürze des Buches aber nicht zu stark ins Gewicht fällt.

Vielen Dank an den Papierverzierer Verlag für das Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde!

Die Carter-Akten:
    Band 1 - Mercenary
    Band 2 - Hunter [meine Rezension]
    Band 3 - Hijacker [meine Rezension]
    Band 4 - Bloodhound [meine Rezension]
    Band 5 - Hitman [meine Rezension]
    Band 6 - Lone Wolf [meine Rezension]
    Band 7 - Hardliner [meine Rezension]

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