Samstag, 4. Dezember 2021

[Monatsrückblick] November 2021

Da ich wenig gelesen habe, aber der Monat recht chaotisch war, erzähle ich hier erstmal etwas mehr privates Zeug. Wen das nicht so interessiert: Einfach runter scrollen, dann findet ihr meine gelesenen/gehörten Bücher. ;)

Direkt am 01.11. kam unser neues Sofa an. Nachdem ich schon bei der Bestellung über IKEA mehr Stress als nötig hatte, dachte ich ja, es könnte nicht mehr verrückter werden. Aber tatsächlich haben sie uns dann zwei Pakete zu viel geliefert, nämlich noch 2/3 von einem anderen Sofa. Wenn es ein ganzes Sofa gewesen wäre, okay, aber was sollen wir mit 2/3? XD Mir ist das auch zu spät aufgefallen, weil ich die großen Pakete als Schwangere ja nicht bewegen darf... Und mein Freund war mit dem Auspacken dann auch schneller, sodass wir am Ende einen großen Haufen Sofateile herumfliegen hatten und erstmal suchen mussten, was davon zu unserem gehört. Chaos, sag ich euch. Immerhin hat IKEA die zwei Pakete nach einer Woche wieder abgeholt...

Am 04.11. hatte ich dann Geburtstag, was auf der Arbeit erstmal nett mit einem hübsch dekorierten Tisch und einer Kuchenrunde im Team gefeiert wurde. Danach kam aber leider die Info, dass es einen positiven Coronafall bei uns im Betrieb gibt, sich alle sofort testen lassen sollen und dann für den Rest der Woche ins Home Office müssen. Damit endete der Geburtstag dann doch etwas chaotisch. Vor allem, weil ich abends auch noch zu Japanisch musste. (Mein Test war negativ.) Nachgefeiert habe ich dann erst am Samstag danach (immer noch negativ getestet) mit meiner Familie und am 20.11. mit zwei Freundinnen.

So generell finde ich die Corona-Lage aktuell wieder sehr beunruhigend. Auch wenn ich geimpft bin, möchte ich mich in meinem aktuellen Zustand auf keinen Fall infizieren und habe daher meine Kontakte im Laufe des Monats wieder drastisch reduziert und mache entweder alles Online oder lasse es ausfallen... So kam es, dass ich auch an der Weihnachtsfeier unseres Betriebs nicht teilgenommen habe und die Woche danach komplett im Home Office verbracht habe...

Ansonsten durfte ich Bekanntschaft mit den Mutterbändern machen. Man hört ja immer nur davon, wie schmerzhaft die Geburt sein soll, aber dass das Dehnen der Mutterbänder sich teilweise anfühlt, als hätte man die schlimmsten Menstruationsschmerzen seit Jahren, sagt einem niemand. :'D Haben jedenfalls dafür gesorgt, dass ich mich ein paar Tage (zumindest teilweise) krankmelden musste, weil ich nicht stehen oder sitzen konnte vor Schmerzen. Einmal war ich sogar kurz davor, ins Krankenhaus zu gehen, weil die Schmerzen echt heftig waren... >.>

Einer der Gründe, warum ich so wenig gelesen habe, war mein Terminplan im November. Neben meiner normalen 40h-Arbeitswoche hatte ich jeden Dienstagabend Statistik II (schaue ich für meinen Freund, weil er parallel noch ein anderes wichtiges Modul hat), jeden Mittwochabend Geburtsvorbereitungskurs (würde ich nie wieder mitmachen, 50% bestand er aus Esoterik und Homöopathie, den Rest hätte ich auch im Internet nachlesen können) und jeden Donnerstagabend Japanisch. Die Wochenenden waren dann auch oft vollgepackt, entsprechend war ich echt im Stress...

Zusammen mit einer Freundin habe ich mir Disney+ für zwei Monate geholt, um mal die Marvel-Filme und -Serien nachzuholen. Bisher konnte ich das nur bei meiner Schwester, aber das ist schon ein bisschen umständlich, weil sie "komische" Arbeitszeiten hat. Jedenfalls habe ich dann diesen Monat ein Haufen Marvel-Sachen gesehen. XD
"Black Widow" fand ich leider sehr langweilig und irgendwie fehlte der Avengers-Flair. Der Film hat sich einfach selbst zu ernst genommen. "Captain Marvel" fand ich hingegen sehr kurzweilig, auch wenn der Teil etwas zu unlustig war und sich stellenweise mehr nach Star Wars als nach Marvel anfühlte. "Ant-Man and the Wasp" fand ich ganz lustig und kurzweilig, aber so richtig umhauen konnte mich die Story nicht. "Shang-Chi" gefiel mir hingegen wirklich gut, auch weil es mal keine klassische Lovestory gab, sondern einfach nur gute Freunde.
Die Serie "Loki" fand ich dann eher gewöhnungsbedürftig und merkwürdig, konnte aber durchaus unterhalten.
Außerdem habe ich "Squid Game" beendet. Und joa, kann man sich anschauen, muss man aber nicht. So richtig umgehauen hat's mich jedenfalls nicht, war aber zum berieseln lassen in Ordnung.

beendet
   
"Fürimmerhaus" | Kai Meyer [Einzelband | meine Rezension]
"Mordlichter" | Madita Winter [1. Band | RE | Hörbuch]
"Eliza and her Monsters" | Francesca Zappta [Einzelband]
"Stella und der Mondscheinvogel" | Catherine Fischer [1. Band | RE | Hörbuch]

Mit "Mordlichter" habe ich mal wieder einen Krimi gehört. Irgendwie finde ich aktuell wieder mehr Gefallen an Krimis, zumindest als Hörbücher. Lesen würde ich sie wohl doch eher nicht. Dieser Krimi spielt in Lappland im Winter, entsprechend ist es immer kalt und verschneit, was ich irgendwie eine nette Einstimmung auf den Winter fand (der bei uns wohl wieder ohne Schnee verlaufen wird). Die Handlung fand ich zwar nicht mega spannend, aber durchaus kurzweilig. Was mich bei Krimis immer etwas stört ist, wenn aus der Sicht des Opfers die Tat beschrieben wird, weil dann weiß man als Leser:in irgendwie schon zu viel... So auch hier, denn es beginnt mit der Tat und erst danach wechselt die Handlung zur Ermittlerin und der Suche nach dem Täter/der Täterin. Die Ermittlerin Annelie fand ich aber sympathisch und auch ihre Kollegen passten gut ins Bild. Zudem mochte ich die Arbeit an diesem abgelegenen Ort und wie die Anwohnenden darin verstrickt sind. Durchaus zu empfehlen, aber man sollte keine zu hohen Erwartungen haben.

"Fürimmerhaus" ist der neuste Roman von Kai Meyer und hat mir insgesamt wirklich gut gefallen. Ich mag ja total, welche fantastischen Ideen er immer für seine Romane hat und wie gut sich alles in ein Gesamtbild fügt, ohne überladen zu wirken. Wer mehr wissen will: Ich habe hierzu endlich mal wieder eine Rezension geschrieben. :D

"Eliza and her Monsters" hatte ich lange auf der WuLi und hatte mich auch drauf gefreut, weil das Thema eigentlich voll meins ist: Zeichnen und Fandoms. Die Aufmachung war auch echt cool, da immer wieder Comiczeichnungen aus Elizas Comic eingestreut sind. Die Handlung war aber recht vorhersehbar und vieles wäre unnötig gewesen, wenn Eliza mal mit irgendwem gesprochen hätte. Daher wurde ich mit ihr als Protagonistin leider so gar nicht warm. Dennoch wollte ich immer wissen wie es weitergeht und habe das Buch dann auch verhältnismäßig schnell beendet.

"Stella und der Mondscheinvogel" war mein zweites Hörbuch diesen Monat. Es ist ein Kinderbuch mit einer etwas vorlauten, aber auch mutigen und entschlossenen Protagonistin. Die Handlung war mir ab und an tatsächlich etwas gruselig für ein Kinderbuch, haha. XD Aber ansonsten kurzweilig und liebevoll geschrieben. Den Sprecher fand ich auch richtig gut, vor allem wie der den Mondscheinvogel umgesetzt hat. :D

abgebrochen
"Niemand liebt November" | Antonia Michaelis [Einzelband]

Es war jetzt wieder länger her, dass ich ein Buch abgebrochen habe. Aber da ich im Moment eh wenig lese, merke ich auch, dass ich mit Büchern, die mich nicht auf den ersten 50 Seiten packen, ungeduldig werde. Und mit Antonia Michaelis Büchern war ich zuletzt auch immer öfter unzufrieden. Bei "Niemand liebt November" mochte ich das Cover und die Katze, aber ich kam mit der Protagonistin Amber einfach überhaupt nicht klar. Sie ist 17, gibt sich aber als 21 aus, trinkt täglich Alkohol ab morgens und macht auf den ersten 100 Seiten gleich mit zwei Typen rum, die mehr als doppelt so alt sind wie sie. Mit dem einen schläft sie sogar, aber ohne Kondom, weil "ist grad die falsche Zeit im Monat". Äh ja, tolles Vorbild. Zudem interessierte mich die Handlung einfach null. Amber sucht ihre Eltern, die sie mit 6 Jahren in der Wohnung zurückgelassen haben. Eigentlich hätte die Suche also interessant werden können, grundsätzlich interessierten mich auch die Motive der Eltern. Aber da ich Amber so nervig fand, war es mir auch einfach egal, ob sie ihre Eltern findet oder nicht.
Auf Seite 100 habe ich dann abgebrochen.

Donnerstag, 2. Dezember 2021

[Rez] "Mordlichter" von Madita Winter

Den folgenden Beitrag kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung [da Rezensionsexemplar].
(c) Bildrechte: aufbau audio
"Mordlichter"
von Madita Winter
Verlag: aufbau audio, 2021
Band 1 von bisher 1 | Laufzeit 9,5h (ungekürzte Lesung)
Sprecher:in: Rebecca Madita Hundt
Romanausgabe ist im Aufbau Verlag erschienen. (ISBN: 978-3-352-00967-9)

~Klappentext~
Anelie Andersson hat es an eine Polizeistation im nordschwedischen Polarkreis verschlagen. Hier lebt man fast das ganze Jahr in Eis und Schnee. Als sich eine Frau bei ihr meldet, weil ihr siebzehnjähriger Sohn verschwunden ist, macht Anelie sich an die Arbeit. Bald wird der Junge aufgefunden; er ist – in Felle gehüllt – überfahren worden. Doch offenbar wurde er zuvor irgendwo gefangen gehalten. Je intensiver sie ermittelt, desto mehr sagen Anelie ihre Erfahrung und Intuition, dass es um mehr geht als um einen Unfall. Sie findet heraus, dass in den letzten Jahren mehrere Menschen ebenfalls spurlos verschwanden. Und dann werden zwei deutsche Touristen vermisst.
~Meine Meinung~
Zu diesem Krimi habe ich vor allem wegen des Covers gegriffen. Schnee passt doch so langsam zur Jahreszeit. Die Handlung spielt dann auch vollständig im schwedischen Winter in Lappland, wo teilweise meterhoher Schnee liegt und die Temperaturen gerne mal bei -20°C liegen. Diese eisige Atmosphäre passt meiner Meinung nach auch gut zu einem Krimi.
Gelesen wird das Hörbuch von Rebecca Madita Hundt, die ich bisher nicht kannte. Sie fängt für mich aber Anelies Stimme perfekt ein und weiß den Krimi lebendig vorzutragen.

Man begleitet hier Anelie, eine Kriminalbeamte, die der Liebe wegen aus Stockholm weggezogen ist, um nahe des Polarkreises in einer kleinen Polizeistation gemeinsam mit ihrem Kollegen Arne zu arbeiten. Meistens ist der Alltag dort eher schlicht und es passieren keine großen Straftaten. Bis ein 17-jähriger Junge verschwindet und kurz darauf überfahren wird. Da er in Rentierfelle gehüllt ist und auch abseits des schweren Unfalls Verletzungen aufweist, wird Anelie misstrauisch und forscht nach. Schnell findet sie heraus, dass es in den vergangenen Jahren mehrere Vermisstenfälle gab, die bis heute ungeklärt sind. Besteht vielleicht ein Zusammenhang?

Es handelt sich um den ersten Band einer neuen Krimi-Reihe und dafür fand ich den Mix aus privaten Aspekten rund um Anelie und ihren Kollegen und dem Kriminalfall an sich sehr ausgewogen. Manchmal erlebt man es ja, dass im ersten Band das Privatleben der Ermittelnden zu sehr im Vordergrund landet. Natürlich erfährt man auch hier viel über Anelie, ihre Motive und ihre Beziehung, aber es nimmt nie Überhand. Überhaupt war mir Anelie schnell sympathisch. Sie ist engagiert, scheut die Kälte in Lappland nicht und bleibt hartnäckig, wenn sie einen Verdacht hat, egal wie viele Steine ihr in den Weg gelegt werden. Dabei bleibt sie stets professionell und menschlich. 
Aber auch ihren Kollegen Arne, der anfangs eher schroff wirkt, mochte ich bald. Ebenso wie die meisten anderen Charaktere. Eventuell trug dazu aber auch bei, dass sich in Schweden offenbar immer alle direkt mit Vornamen ansprechen, egal wie lange sie sich kennen. War mir irgendwie sympathisch.

Der Fall selbst beginnt dadurch, dass man erlebt, wie der Junge das Opfer der Tat wird. Sowas stört mich persönlich immer etwas, weil man dann schon teilweise weiß, was passiert ist und einen Wissensvorsprung vor den Ermittelnden hat. Dabei macht für mich den Reiz eines Krimis gerade aus, dass man im Dunkeln tappt und die Puzzleteile zusammenfügen muss.
Abseits davon lebt der Fall vor allem durch die Verstrickungen der Anwohnenden und den Differenzen mit den Sami (indigenes Volk in Lappland). Anelie muss hier bei so manchen Menschen hinter die Fassaden schauen, um Antworten zu finden. Das hat mir gut gefallen. Der Fall selbst läuft aber eher ruhig ab und wird erst am Ende etwas dramatisch. 

Was der Autorin besonders gelingt ist die Landschaftsbeschreibung. Man fühlt sich beim Zuhören direkt in die eisige, verschneite Landschaft Lapplands versetzt und bekommt dabei auch mal das Frösteln. Die Atmosphäre in den weißen Weiten wird sehr lebendig eingefangen.

Insgesamt konnte mich der Fall und vor allem Anelies Ermittlungsart sehr gut unterhalten und kurzweilige Hörstunden bescheren. Einen besonderen Reiz macht definitiv das Setting in Lappland aus. Ich bin gespannt auf weitere Bände der Reihe.

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

Dienstag, 30. November 2021

[Neuzugänge] November 2021

Obwohl ich Geburtstag hatte, gab es fast keine Neuzugänge. So kann es bleiben. :) Ich habe mir in weiser Voraussicht aber auch nur Gutscheine gewünscht, die kann ich dann einlösen, wenn ich wirklich dringend ein bestimmtes Buch brauche. Ansonsten wird der SuB weiter abgebaut (zumindest in der Theorie, da ich immer noch zu wenig lese dafür...).

 

"Kreativität. Wie sie uns mutiger, glücklicher und stärker macht" | Melanie Raabe [Sachbuch]
Kreativität macht glücklich – und sie hilft uns dabei, die Herausforderungen des Lebens zu meistern, im Großen wie im Kleinen. Melanie Raabe, SPIEGEL-Bestsellerautorin und selbst lange auf der Suche nach ihrem „ganz persönlichen Ding“, erklärt in diesem Buch, weshalb wir alle kreativ sind und wie wir die Inspiration finden, um auf das zu stoßen, was uns im Innersten ausmacht und weiterbringt. Dabei geht es um Mut und Beharrlichkeit, Leichtigkeit und Durchhaltevermögen, um Originalität und Schnapsideen, um Produktivität und Prokrastination, ums Scheitern und vor allem: ums Weitermachen, auch wenn ein rauer Wind bläst. Denn Kreativität ist mehr als der gelegentliche Geistesblitz. Kreativität ist eine Lebenseinstellung.
__________________________________________

"The Invisible Life of Addie LaRue" | V.E. Schwab [Einzelband]
Addie LaRue ist die Frau, an die sich niemand erinnert. Die unbekannte Muse auf den Bildern Alter Meister. Die namenlose Schönheit in den Sonetten der Dichter. Dreihundert Jahre lang reist sie durch die europäische Kulturgeschichte – und bleibt dabei doch stets allein.
Seit sie im Jahre 1714 einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, ist sie dazu verdammt, ein ruheloses Leben ohne Freunde oder Familie zu führen und als anonyme Frau die Großstädte zu durchstreifen. Bis sie dreihundert Jahre später in einem alten, versteckten Antiquariat in New York einen jungen Mann trifft, der sie wiedererkennt. Und sich in sie verliebt.

Samstag, 20. November 2021

Mein SuB kommt zu Wort #47

  
"Mein SuB kommt zu Wort" ist eine monatliche Aktion, die ursprünglich von Annas Bücherstapel erstellt wurde.
Seit August 2021 wird die Aktion von Melli und Vanessa weitergeführt. Vielen Dank dafür! :)

Ich gebe diesmal direkt an meinen SuB Helmut ab, da ich eigentlich nicht viel zu berichten habe...

Frage 1: Wie groß/dick bist du aktuell?
Alica hat weiterhin kaum gelesen, aber es ist noch wenig hier eingezogen. Daher gibt es einen kleinen Abbau zu verzeichnen. Ich stehe jetzt bei 64 Prints. Letzten Monat waren es noch 67.

Frage 2: Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!
Seit dem letzten Mal sind hier nur zwei Bücher eingezogen, wovon eines ein Sachbuch ist. Die zählt Alica nicht offiziell zu mir, aber damit es nicht so leer hier aussieht, zeige ich es euch trotzdem. 
 
  
"The Invisible Life of Addie LaRue" wird ja immer noch gehyped, habe ich gehört. Alica kam daher um diese schöne Sonderausgabe mit Illustrationen nicht herum. Sie macht sich aktuell sehr gut auf meinem Stapel. 
"Kreativität" ist ein Sachbuch, das sich mit - oh Wunder - Kreativität befasst. Das Buch wurde Alica öfter empfohlen, also hat sie es jetzt einfach mal gekauft.

Frage 3: Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
Zuletzt beendet hat Alica "Fürimmerhaus", das wir euch letztes Mal noch als Neuzugang präsentiert haben. Es war selbstgekauft und hat ihr gut gefallen. Es gibt sogar mal eine Rezension dazu, wuhuu! 

Frage 4: Liebe:r SuB, es ist schon November, deshalb die Frage: Welche Bücher soll Dein:e Besitzer:in dieses Jahr unbedingt noch lesen?
Am liebsten wäre es mir, wenn sie die ausstehenden Bücher dieser Aufgabe noch liest! Oder zumindest ein paar davon. Vllt wenigstens eines...? Man darf als SuB ja noch hoffen, auch mal ernst genommen zu werden... Abseits davon wollte sie den Abschlussband der Trilogie "Zwischen den Welten" von Laini Taylor noch lesen, vielleicht schafft sie zumindest das, um die Reihe abzuhaken.
 
Offene Aufgaben 2021:
  • Juni: "Das dunkle Herz des Waldes" nicht begonnen.
  • Juli: "Schnee wie Asche" und "Im Licht der Nacht" nicht begonnen. 
  • August: "Rayne", "Biokrieg" und "Das dunkle Herz des Waldes" nicht begonnen.
  • September: "Wen der Rabe ruft" nicht begonnen.
  • Oktober: "Dunkle Schwingen" nicht begonnen.
Es gibt diesmal leider keinen Fortschritt, da Alica weiterhin so gut wie gar nicht liest... *seufz*

Montag, 15. November 2021

[Rez] "Fürimmerhaus" von Kai Meyer

(c) Bildrechte: Sauerländer
"Fürimmerhaus"
von Kai Meyer
Verlag: Sauerländer, 2021
Einzelband | 384 Seiten
[HC] ISBN: 978-3737358286
 
~Klappentext~
Das Fürimmerhaus steht zwischen den Welten, am Ufer eines dunklen Ozeans. Es hat tausende Hallen und Säle, seine Korridore sind endlos. Und noch immer wächst es weiter und verändert sich.

Im Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held wie die anderen. Er besitzt keine Erinnerung, ist nur von einem überzeugt: Er hat niemals eine Welt gerettet. Und so begibt er sich auf die abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus, auf der Suche nach seiner Bestimmung.
~Meine Meinung~
Die Romane von Kai Meyer habe ich vor allem während meiner Schulzeit verschlungen. Daher ist ein neues Werk von ihm zu lesen für mich immer eine leicht nostalgische Sache und ich werde daher auch weiterhin immer mal wieder seine Bücher lesen. Auch wenn die frühere Begeisterung sich nicht mehr unbedingt bei mir einstellt.
"Fürimmerhaus" ist ein Einzelband, der mich durch den Klappentext sofort angesprochen hat. Mysteriöse Orte, an denen es viel zu erkunden gibt, und rätselhafte Ereignisse sind meistens voll meins.
 
Man wird zusammen mit Carter direkt in die Handlung bzw. in das Fürimmerhaus geworfen. Man erkundet gemeinsam mit ihm diesen unbekannten Ort und lernt andere Charaktere und deren Plan kennen. Abwechselnd wird aus Carters und aus Ambras Sicht erzählt, sodass man durch sie auch immer mal etwas mehr über das Haus erfährt, denn Ambra ist schon länger dort. Das Mysteriöse des Fürimmerhauses fand ich gut umgesetzt. Man fühlt sich als Leser:in wie mitten in einem Abenteuer, bei dem der unbekannte Ort erkundet werden will. Dabei lauern an allen Ecken Gefahren, mit denen man nicht rechnet. Ich fand die vielen fantastischen Ideen und unerwarteten Begegnungen spannend und für Kai Meyer typisch einfach lebhaft umgesetzt.
Daher war die Handlung insgesamt sehr kurweilig und ließ sich durch Kai Meyers angenehmen und bildhaften Schreibstil zügig lesen. Die eher kurzen Kapitel mit relativ großer Schrift taten da ihr Übriges.

Die Charaktere bleiben aufgrund ihrer Vielzahl - die Gruppe um Carter und Ambra ist immerhin zu sechst - etwas oberflächlich, aber sind für einen Einzelband ausreichend individuell beschrieben und mir wuchsen sie alle schnell ans Herz. Gerne hätte ich am Ende noch mehr von ihnen gelesen. Natürlich ist ein Punkt dabei aber auch, dass sie alle ohne Erinnerungen an ihre Vergangenheit im Fürimmerhaus ankommen und diese nur bruchstückhaft im Laufe der Handlung wieder hervorkommen.

Einzig das Ende fand ich im letzten Drittel dann etwas zu vorhersehbar, da wäre etwas mehr Überraschung schön gewesen, aber immerhin war es insgesamt stimmig.

Fazit: Mir hat "Fürimmerhaus" kurzweilige Lesestunden bereitet und ich empfehle es gerne allen Fans von Fantasy-Jugendbüchern weiter.

Freitag, 5. November 2021

[Monatsrückblick] Oktober 2021

Im Oktober war nicht allzu viel los bei mir. Viel Arbeit, was mich an manchen Tagen sehr geärgert hat. Zum Jahresende hin wollen auch immer gefühlt alle Auftraggeber "noch schnell" ihre fertigen Gutachten oder schieben noch zig Angebotsanfragen hinterher... Außerdem habe ich damit zu tun gehabt, zwei neue Mitarbeitende einzuarbeiten. Das ist auch immer nicht so einfach, wenn man selbst so viel Termindruck hat... :'D Es gab dann auch noch etwas Stress (sowohl intern als auch mit Auftraggebern), weil ich jetzt nicht mehr abends arbeiten darf und daher an Gemeindesitzungen nicht mehr teilnehmen kann, was bei manchen Menschen leider nur auf Unverständnis stieß. Aber ich habe das Mutterschutzgesetz ja nicht geschrieben...

Zu allem Überfluss war ich dann das erste Mal seit fast 2 Jahren erkältet. Was schwanger so gar keinen Spaß macht, weil man kein Nasenspray und möglichst nur Paracetamol nehmen darf. Da ich letzteres aber nicht gut vertrage, musste ich die Kopfschmerzen einfach ertragen. D: Zum Ende hin bekam ich dann auch noch einen hartnäckigen Husten, der mir den Schlaf geraubt hat und fast zwei Wochen anhielt...
 
Dafür war ich mit meinem Freund am letzten Wochenende des Oktobers spontan in Ratzeburg, wo seine Mutter ein Ferienhaus gemietet hatte. Wir haben dort den Samstag am Ratzeburger See mit Wandern und Schifffahren verbracht (ich merke, dass ich langsam kurzatmig werde...) und waren dann am Sonntag in Lübeck im Europäischen Hansemuseum. Das war größer als erwartet, sodass uns alle am Ende die Motivation verließ, aber echt cool gemacht und sehr informativ. Hinterher haben wir im Portofino noch richtig gute Pizza gegessen. Also wenn ihr mal in Lübeck seid: die Pizzeria lohnt sich. ;)

Serientechnisch habe ich in "Supergirl" reingeschaut, konnte mich aber nicht überzeugen. Aber hätte mich auch gewundert, ich finde auch "Superman" furchtbar. Danach habe ich dem Hype nachgegeben und "Squid Game" angefangen. Ist eine kurzweilige Serie, die gut unterhalten kann. Aber wie ich finde auch nichts überragendes. Gibt halt viele Tote und viel Blut. XD
An Filmen habe ich nur "Jurassic World" gesehen und fühlte mich gut unterhalten. Ist aber auch das richtige Niveau bei einer Erkältung gewesen. XD

Games-mäßig hänge ich immer noch an Red Dead Redemption 2. Das Spiel ist länger als erwartet und so langsam packt mich die Story, auch wenn ich zu wenig Zeit dafür habe.

Nun zu den Büchern/Hörbüchern. Ich hatte tatsächlich wieder mehr Motivation zum Lesen, auch wenn dann die Zeit fehlte. Aber immerhin.

http:// http://http:// http://   
"Erhebung" | Stephen King [Einzelband | Hörbuch]
"Helden des Olymp. Das Zeichen der Athene" | Rick Riordan [3. Band | Hörbuch]
"Der Nebel" | Stephen King [Einzelband | Hörbuch]
"Daughter of Smoke and Bone" | Laini Taylor [1. Band]
"Days of Blood an Starlight" | Laini Taylor [2. Band]
"Nur kurz Leben" | Catherine Strefford [Einzelband]
"Von Fuchsgeistern und Wunderlampen" | Hrsg. Christian Handel [Anthologie]


"Daughter of Smoke and Bone" hatte ich gefühlt seit Immer auf der Wunschliste und jetzt auch schon seit ein paar Jahren auf dem SuB. Nun wurde die Trilogie also endlich begonnen und konnte mich immerhin aus meiner Leseflaute rausholen. Es liest sich flüssig und kurzweilig und ich mag den Weltentwurf und die Charaktere. Die Handlung selbst hat einige Graustufen, was mir auch gefallen hat. Was mir aber nicht gefiel, war die Lovestory. Zu viel mysteriöse Anziehung und Insta-Love. Meine Erwartungen waren allerdings auch sehr hoch und im Bezug dazu wurde ich nicht allzu sehr enttäuscht.
 
Im Anschluss habe ich auch fast direkt Band 2 "Days of Blood and Starlight" begonnen und war etwas überrascht über die krasse Veränderung der Handlung. Wähend Band 1 noch recht harmlos war, ist Band 2 grausam, blutig und immer wieder erschreckend bis verstörend. Für ein Jugendbuch war mir das schon fast zu viel an manchen Stellen. :'D Ohne spoilern zu wollen nur so viel: Es geht hier um Genozid und ich fand es gelungen dargestellt, was das emotional mit Menschen machen kann. Außerdem fand ich die strategischen Aspekte und die Graustufen der Handlung gut gemacht. Allerdings zieht es sich hier für einen Mittelteil einer Trilogie gewohnt stellenweise sehr und man merkt einfach, dass es die Vorbereitung auf das Finale ist. Auch etwas nervig war das Hin und Her mit der Lovestory, auch wenn sich diese noch relativ im Hintergrund hält.

"Erhebung" war endlich mal wieder ein von David Nathan gelesenes Stephen King Hörbuch. Der Roman ist für Kings Verhältnisse sehr kurz, das Hörbuch ging nur knapp 3,5h. Thematisch aber wieder speziell. Ein Mann wiegt immer weniger, obwohl er sich optisch nicht verändert. Und um es noch verrückter zu machen, verlieren Gegenstände, die er berührt, ebenfalls ihr Gewicht. Wie so oft bei King ging es auch wieder viel um einen Blick auf unsere Gesellschaft und es wurden verschiedene gesellschaftskritische Themen angesprochen. Mir war es hier aber zu klischeebeladen und auch die Charaktere waren für Kings Verhältnisse sehr oberflächlich gehalten. Die Handlung war zudem nicht allzu fesselnd. Meiner Meinung nach einer der schlechtesten King-Romane.

Danach habe ich mit "Der Nebel" ein weitere Buch von Stephen King als Hörbuch gehört. Und hier war es gewohnt spannend, wenn auch weniger gruselig. Ich hatte kurzweilige Hörstunden und wollte stets wissen, wie es weiter geht. Auch die kleinen Konflikte zwischen den Menschen fand ich hier interessant zu verfolgen und wie verschieden sie mit einer unbekannten Krise umgehen. Allerdings ist das Ende super offen und damit einfach nur unbefriedigend. Ich hätte gerne gewusst, was das alles soll.

Zwischendurch habe ich an einem Tag "Nur kurz leben" verschlungen, ein relativ dünner (knapp 150 Seiten) Roman aus dem Selfpublishing. Es ist ein Roadtrip mit zwei sehr unterschiedlichen Männern, die jeweils ihr eigenes Päckchen zu tragen haben. Ich mochte den Mix aus ernsten Tönen und humorvollen Dialogen und generell die beiden Protagonisten, die mir während der kurzen Lektüre ans Herz gewachsen sind. Das Ende ist traurig, aber ich fand es dennoch irgendwo passend. Auch gelungen ist der Umgang der Autorin mit den ernsten Themen, die nie zu übertrieben dramatisiert werden, sondern authentisch bleiben.

Und dann habe ich endlich die 3. Märchen-Anthologie aus dem Drachenmond Verlag "Von Fuchsgeistern und Wunderlampen" beendet. Begonnen hatte ich sie schon im Juli, aber diesmal haben mir viele der Kurzgeschichten nicht soooo gut gefallen und ein paar habe ich sogar abgebrochen. Auch schade fand ich, dass es vom Cover und Titel auf Märchen aus 1001 Nacht und China/Japan hindeutete, deren Anteil im Buch aber nur sehr gering ist. Stattdessen gibt es erneut zahlreiche Neuinterpretationen der bekannten Grimm'schen Märchen. Die ersten beiden Anthologien haben mir da besser gefallen, aber dennoch finde ich die Auswahl für Kurzgeschichten ziemlich hochwertig. 

Als letztes Hörbuch des Monats habe ich noch den 3. Teil der "Helden des Olymp" gelesen "Das Zeichen der Athene". Und damit bin ich in der Reihe auch endlich richtig angekommen und fand die Handlung endlich sehr fesselnd und abwechselungsreich. So ganz durchschaue ich diesen Römische/Griechische-Götter-Kram zwar noch immer nicht, aber es stört mich jetzt immerhin weniger. XD

Sonntag, 31. Oktober 2021

[Neuzugänge] Oktober 2021

So langsam pendelt es sich bei mir ein, weniger Bücher einziehen zu lassen. Ist halt auch blöd, wenn man weiß, dass die Bücher den Platz für das Baby wegnehmen, haha. :'D Daher steht SuB-Abbau bei mir jetzt ganz groß auf der Liste und ich bemühe mich, bis zur Geburt nur wirklich "dringende" Bücher einziehen zu lassen und sonst eher zu lesen und auszusortieren... 

Im Oktober zogen zwei Bücher ein, die über meine Buch-Tauschpaket-Gruppe bei mir ankamen, sowie "Fürimmerhaus" in der Ausgabe der Bücherbüchse, die einfach so schick aussieht, dass ich sie kaufen musste. XD "Vespertine" hatte ich schon im April vorbestellt und freue mich sehr aufs Lesen. Margaret Rogerson ist seit kurzem eine meiner liebsten Autorinnen.

   
 
"Fürimmerhaus" | Kai Meyer [Einzelband | bereits gelesen]
Das Fürimmerhaus steht zwischen den Welten, am Ufer eines dunklen Ozeans. Es hat tausende Hallen und Säle, seine Korridore sind endlos. Und noch immer wächst es weiter und verändert sich.

Im Fürimmerhaus stranden junge Heldinnen und Helden, die ihre Welten vor dem Untergang bewahrt haben. Die Herrschenden fürchten ihre Macht und schicken sie hierher ins Exil. Doch Carter ist kein Held wie die anderen. Er besitzt keine Erinnerung, ist nur von einem überzeugt: Er hat niemals eine Welt gerettet. Und so begibt er sich auf die abenteuerliche Reise durch das Fürimmerhaus, auf der Suche nach seiner Bestimmung.
__________________________________________

"Nur kurz leben" | Catherine Strefford [Einzelband | bereits gelesen]
Richie hat die Schnauze voll.
Immer hat er sich an die Regeln gehalten, das Leben gab ihm trotzdem nichts. Er beschließt, es selbst in die Hand zu nehmen und seinem Leben ein bisschen auf die Sprünge zu helfen: er beklaut eine Tankstelle und flüchtet mit gut vierzehntausend Euro sowie einem geklauten Auto Richtung Süden.
Dumm nur, dass auf der Rückbank des Autos Leon schläft...
__________________________________________

"Eliza and her Monsters" | Francesca Zappia [Einzelband]
In the real world, Eliza Mirk is shy, weird, and friendless. Online, Eliza is LadyConstellation, anonymous creator of a popular webcomic called Monstrous Sea. With millions of followers and fans throughout the world, Eliza’s persona is popular. Eliza can’t imagine enjoying the real world as much as she loves her digital community.

Then Wallace Warland transfers to her school and Eliza begins to wonder if a life offline might be worthwhile. But when Eliza’s secret is accidentally shared with the world, everything she’s built—her story, her relationship with Wallace, and even her sanity—begins to fall apart.
__________________________________________

"Vespertine" | Margaret Rogerson [Einzelband]
Artemisia is training to be a Gray Sister, a nun who cleanses the bodies of the deceased so that their souls can pass on; otherwise, they will rise as spirits with a ravenous hunger for the living. She would rather deal with the dead than the living, who trade whispers about her scarred hands and troubled past.

When her convent is attacked by possessed soldiers, Artemisia defends it by awakening an ancient spirit bound to a saint’s relic. It is a revenant, a malevolent being that threatens to possess her the moment she drops her guard. Wielding its extraordinary power almost consumes her—but death has come to Loraille, and only a vespertine, a priestess trained to wield a high relic, has any chance of stopping it. With all knowledge of vespertines lost to time, Artemisia turns to the last remaining expert for help: the revenant itself.

As she unravels a sinister mystery of saints, secrets, and dark magic, her bond with the revenant grows. And when a hidden evil begins to surface, she discovers that facing this enemy might require her to betray everything she has been taught to believe—if the revenant doesn’t betray her first.