Dienstag, 7. Juli 2020

[Rez] "Das Institut der letzten Wünsche" von Antonia Michaelis

(c) Bildrechte: knaur
"Das Institut der letzten Wünsche"
von Antonia Michaelis
Verlag: Knaur, 2015
Einzelband | 496 Seiten
[HC] ISBN: 978-3426653654 | [TB] ISBN: 978-3426515747

~Inhalt~
Antonia Michaelis wunderbare Heldin, die verträumte Mathilda, arbeitet für eine Organisation, die sterbenden Menschen ihre letzten Wünsche erfüllt. Ein letztes Mal Schneeflocken spüren mitten im Hochsommer, Maria Callas live erleben oder in einem stillgelegten Vergnügungspark Riesenrad fahren – alles kein Problem, kleine Tricks inbegriffen. Das ändert sich, als Mathilda Birger begegnet. Denn er wünscht sich, vor seinem Tod noch einmal seine große Liebe Doreen und ihr gemeinsames Kind wiederzusehen. Mathilda soll sie für ihn suchen – nur will sie Doreen eigentlich gar nicht finden, denn sie hat sich auf den ersten Blick in Birger verliebt.
~Meine Meinung~
Das Institut der letzten Wünsche wird von Ingeborg und Mathilda geleitet, die Menschen, die bald sterben werden, einen letzten Wunsch erfüllen, egal wie verrückt dieser klingt. Entsprechen dreht sich alles in diesem Roman um den Tod. Mir hat die Herangehensweise dabei wirklich gut gefallen. Es kommen einige skurrile bis witzige letzte Wünsche vor, die aufzeigen, was ein Mensch am Ende seines Lebens vermissen oder bereuen kann oder noch einmal erleben möchte. Das muss nicht immer rational sein, macht die betreffenden Menschen aber sehr glücklich. Und das sollte doch eigentlich das sein, was zählt?
Doch auf der anderen Seite wird auch die medizinische Sichtweise betrachtet, v.a. in Form von Mathildas Ex-Freund Daniel, der als Arzt arbeitet, später aber auch durch ein kleines Strafverfahren. Denn aus medizinischer und rechtlicher Sicht soll ein kranker Mensch möglichst lange am Leben erhalten werden. Fast alles andere fällt unter Sterbehilfe und ist strafbar. Und nicht immer ist ein letzter Wunsch zuträglich für die Gesundheit der Person... Dieser Konflikt wird in "Das Institut der letzten Wünsche" aufgegriffen und - wie ich finde - ohne allzu klare Meinung behandelt. So kann jeder selbst entscheiden, was er für sich selbst wünscht.
Ebenfalls Thema ist auch Selbstmord, denn nicht jeder erträgt den Gedanken, noch Wochen oder Monate im Krankenbett dahin zu siechen... und sieht daher die Erfüllung des letzten Wunsches auch als Chance, das Krankenhaus noch einmal zu verlassen und eine Ärzte-unabhängige Entscheidung zu treffen... Daher sollte das Buch auf jeden Fall eine Triggerwarnung bekommen!

Die Handlung dreht sich als roten Faden um den letzten Wunsch von Birger Raavenstein und Mathilda, die sich in ihn verliebt. Darum herum werden zahlreiche andere letzte Wünsche abgearbeitet. Leider gerät die Handlung dadurch ein wenig langatmig, zieht sich Birgers Wunsch doch gefühlt endlos hin. Als "Ausgleich" sind sowohl Mathilda als auch Birger aber so spezielle Charaktere, die sich ein ums andere Mal auffallend merkwürdig verhalten und ihre kleinen Päckchen zu tragen haben, dass man ihnen gerne folgt.
Überhaupt sind die Charaktere - wie von Antonia Michaelis gewohnt - alle sehr individuell und zum Teil auch etwas schräg geraten. Jeder hat so seine Macken und ungewöhnlichen Angewohnheiten. Das macht sie alle irgendwo sehr sympathisch und liebenswert (auch wenn sie oftmals zu sehr wie Romanfiguren wirken). Sie sind es, die die Handlung lebendig und abwechslungsreich gestalten.

Was mir etwas weniger gefallen hat, ist zum einen, das Mathilda ihren Hund regelmäßig alleine lässt und ihn gerne mit Schokoladen-Pudding füttert (jeder weiß, dass Schokolade für Hunde tödlich ist, daher schlechtes Vorbild!) und zum anderen, dass Mathilda (aus deren Sicht die Handlung erzählt wird) manchmal extrem überflüssige Gedanken hat, durch die sie mir etwas unsympathisch wurde. Z.B. kommt es gleich dreimal vor, dass die Nebenfiguren versucht, anhand ihres Aussehens einem Herkunftsland zuzuordnen, nur um dann zu überlegen, ob sie dadurch eigentlich Rassistin ist - um dann wiederum krampfhaft zu versuchen, es auf umständliche Art zu "retten". Wenn das einmal vorkommt und sie daraus lernt, nicht so oberflächlich zu denken, okay. Aber warum wiederholt sie das auch noch?

Insgesamt gefiel mir "Das Institut der letzten Wünsche" aber sehr, denn es regt dazu an, über das eigene Lebensende und wie man es sich vorstellt bzw. welche Wünsche man selbst dafür hat, nachzudenken. Zudem sind die letzten Wünsche überwiegend wirklich liebenswert und wunderschön! Kleine Dämpfer sind wie gesagt die Langatmigkeit und Mathildas negative Charakterezüge.

Samstag, 4. Juli 2020

[Monatsrückblick] Juni 2020

Im Juni normalisierte sich der Alltag wieder etwas mehr, sodass ich auch endlich mal wieder andere Menschen treffen konnte. Denn mal ehrlich, so gerne ich auch Zeit mit meinem Freund verbringe, irgendwann reichts auch mal. XD Und ich konnte endlich mal wieder ins Fitness-Studio, auch wenn da alles noch sehr eingeschränkt nutzbar ist... (Hat mir direkt einen fiesen Muskelkater verschafft.)
Dafür rutschte ich in eine leichte Leseflaute, die v.a. durch zwei BuddyReads mit Vivka abgefangen werden konnte, da ich mich da ein bisschen zum Lesen zwingen konnte. Aber im Vergleich zu den Monaten zuvor habe ich doch wenig gelesen.

Zudem war ich mal wieder in der Augenklinik... Mit dem Ergebnis, dass die Ärzte jetzt auf einen Mix aus trockenen Augen (ja, die sind trocken, aber das waren sie doch schon immer! D:) und einer leichten Entzündung unbekannter Herkunft tippen (evtl. Allergie?). Denn scheinbar ist/sind meine Bindehaut/meine Augenlider nicht 100pro okay, sodass evtl dadurch die Augenoberfläche angegriffen wird. Aber halt sehr minimal, aber auch das KANN theoretisch Sehstörungen hervorrufen... Alles weiterhin sehr schwammige Theorien! Jetzt darf ich schon wieder Augentropfen nehmen, diesmal 5-7 mal täglich einen für Feuchtigkeit und zusätzlich einen zur Stabilisierung des Tränenfilms und morgens und abends zusätzlich einen Augentropfen zur Entzündungshemmung. Habe ja sonst nichts zu tun. :'D Und im August darf ich NOCHMAL in die Augenklinik... Man wartet da ja auch immer nur mehrere Stunden... Und wenn es mit der aktuellen Therapie nicht weggeht, soll ich im August bei der Krankenkasse die Kostenübernahme für einen Spezialaugentropfen beantragen, der wohl so krass teuer ist, dass man dafür belegen muss, vorher wirklich ALLES andere ausprobiert zu haben. Und der soll dann ebenfalls Entzündungen bekämpfen und zeitgleich die Immunabwehr schwächen, damit die Schleimhäute sich regenerieren können. Oder so ähnlich.
Ach ja, wie erwartet bringt das mit den zahlreichen Augentropfen bisher GAR NICHTS. Hatte ich aber ja letztes Jahr schon ohne Erfolg getestet, nur halt nicht von der Augenklinik verordnet, daher zählt das quasi nicht. -.-

Ansonsten war mir eher nach Zocken, sodass ich endlich "Far Cry Primal" beenden (Platin, yay!) zum ersten Mal in diesem Jahr wieder an "Zelda - Breath of the Wild" weiterspielen konnte (und endlich fast durch bin) und einige kleinere Games auf der Switch (an)gespielt habe. Sehr interessant fand ich da "Bohemian Killing", das ist ähnlich wie "Heavy Rain" (nur deutlich schlechter, aber für die Switch ok).

Außerdem habe ich verhältnismäßig viele Manga gelesen, der Rückblick dazu folgt demnächst.

Gelesene Seiten: 2.324

beendet
    
"Gläsernes Schwert" | Victoria Aveyard [2. Band | Rezension folgt]
"Cyber Trips" | Marie Grasshoff [2. Band | Rezension folgt]
"Am Ende des Regenwaldes" | Marion Achard [Einzelband | ohne Rezension]
"In Hexenwäldern und Feentürmen" | Hrsg. Christian Handel [Anthologie | meine Rezension]
"Das Institut der letzten Wünsche" | Antonia Michaelis [Einzelband | Rezension folgt]
"Artemis Fowl #8. Das magische Tor" | Eoin Colfer [8. Band | Hörbuch | ohne Rezension]

"Am Ende des Regenwaldes": Ein kurzes Büchlein (nur ca. 90 Seiten) in ungewöhnlichem Hochkant-Format (ca. 10*25cm), das die Abholzung des Regenwaldes und die Bedrohung für die indigenen Völker behandelt. Die Idee fand ich gut, aber das Buch bleibt recht oberflächlich und ohne richtiges Ende. Mir fehlte hier noch mehr die "Moral" dahinter, denn es wird zwar beschrieben, dass es für Daboka schlimm ist, ihre Heimat zu verlieren und ihre Gedanken und Gefühle fand ich nachvollziehbar, aber am Ende ist das quasi wieder vergessen und zwischendrin nimmt sie vieles zu einfach hin. Und wozu sie zwischendurch überhaupt festgehalten wird, wird nicht erklärt. Daher war ich leider etwas enttäuscht von der wichtigen Thematik. Mehr Seiten hätten der Geschichte definitiv gut getan.
"In Hexenwäldern und Feentürmen": Hatte ich schon im Mai begonnen, sodass ich hier gar nicht mehr so viele Kurzgeschichten übrig hatte. Insgesamt war ich sehr positiv überrascht! Meistens sind bei Anthologien Geschichten dabei, die ich gar nicht mag, aber das war hier nicht wirklich der Fall (schlechteste Bewertung wäre 3/5). Überhaupt sind die Märchen fast alle recht düster gehalten, was ich sehr cool finde.
"Gläsernes Schwert": Den 2. Band habe ich wieder gemeinsam mit Vivka gelesen, aber leider gefiel er uns beiden deutlich weniger als Band 1. Mare macht hier eine (recht plötzliche) Entwicklung hin zu einer in Selbstmitleid badenden, unsympathischen und sich als verdammt wichtig aufspielenden Protagonistin. Einfach krass, was die Autorin mit ihr anstellt. Absolut unverständlich. Dazu eine Handlung, die kaum vorankommt. Dabei war Band 1 so gut!
"Cyber Trips": Den zweiten Band habe ich auch zusammen mit Vivka gelesen bzw. auch so halb motiviert in der Instagram-Leserunde. Durch meine Leseflaute kam ich anfangs nicht so gut in die Handlung rein und war durch meine durchmischte Meinung zu Band 1 auch noch etwas "vorbelastet". Aber etwa ab der Hälfte hatte mich die Story dann doch wieder gepackt, sodass ich auf den Abschlussband schon gespannt bin!
"Das Institut der letzten Wünsche": Hier gefiel mir v.a. der Umgang mit dem Tod und das Aufeinandertreffen von zwei Ansichten: Die einen wollen Menschen eine glückliche, selbstbestimmte letzte Zeit verschaffen, die anderen sie um jeden Preis (künstlich) länger am Leben halten. Dass es dabei viele Grautöne gibt, wird recht deutlich. So bleibt es jedem selbst überlassen, wie er für sich selbst entscheiden würde. Insgesamt mochte ich den Roman dadurch sehr gerne; die Charaktere sind typisch für Michaelis auch wieder recht speziell.
"Artemis Fowl #8": Mein Hörbuch des Monats (und wohl auch erstmal das letzte, solange mein Handy sich weigert, vom Laptop erkannt zu werden... >.>) war der Abschlussband der Reihe. Nachdem mir Band 7 so gar nicht gefallen hatte, war Band 8 wieder etwas besser. Konnte mich trotzdem nicht packen, war zum Einschlafen aber perfekt. :'D Die Reihe hätte definitiv mit Band 6 enden sollen...

begonnen
"Das Aquarium" | Franziska Lange [Einzelband]
"Düsterer Ruhm" | Brent Weeks [5. Band]

"Das Aquarium" ist mein aktuelles eBook, wobei ich da nur selten weiterlese, was v.a. daran liegt, dass ich im Moment nicht gerne am Kindle lese... :'D Der Roman ist aber gut, er handelt von einem Mann, der sich seit Jahren in seiner Wohnung verschanzt hat, weil er Panikattacken bekommt, sobald er vor die Tür muss. Gesellschaft leistet ihm fast nur sein Kater. Ich habe ca. 20% gelesen.
"Düsterer Ruhm" ist die 1. Hälfte des englischen 4. Bandes und wo doch die 2. Hälfte ENDLICH im August erscheinen soll, lese ich ihn nun. Ich hasse es ja, wenn ein Buch geteilt wird und man dann ewig auf die zweite Hälfte warten muss... Im Juni habe ich hier allerdings erst sehr wenige Seiten (50/860) geschafft...

abgebrochen
 
"Die Hauptstadt des Teufels" | Axel Schnell
"Klar ist es Liebe" | Sandy Hall

"Die Hauptstadt des Teufels" hatte ich mir runtergeladen als ich 1.) noch in Lehrte bei Hannover wohnte und 2.) gerade eine Lovecraft-Phase hatte. Das Buch greift ebenfalls auf Lovecraft-Inhalte, sprich Cthulu und das Necromonicon zurück, jedoch hatte ich die ganze Zeit das Gefühl einen 2. oder 3. Band zu lesen. Der Protagonist nimmt alles Übernatürliche einfach direkt hin und wundert sich null. Das fand ich mega unlogisch. :( Ansonsten war die Grundidee aber gar nicht so schlecht...
"Klar ist es Liebe": Das Buch wird aus x verschiedenen Perspektiven beschrieben, was mir persönlich dann zu viel war. Unter anderem kommen auf den ersten Seiten auch eine Parkbank und ein Eichhörnchen zu Wort. Und die Lehrerin für kreatives Schreiben pickt sich jedes Jahr ein Pärchen raus, das sie verkuppeln will. Finde ich recht grenzwertig... Daher nach wenigen Seiten abgebrochen.

Mittwoch, 1. Juli 2020

[Want to Read] Juli 2020

Da ich im Juni ein wenig in einer Leseflaute steckte, aber tatsächlich trotzdem alle Bücher gelesen/begonnen habe, die auf meiner Leseliste standen, bin ich etwas unschlüssig, was ich im Juli lesen mag... :'D Aber so grob sind diese Bücher geplant (etwas viele vllt, aber dann habe ich etwas Auswahl):
(c) Bildrechte liegen beim jeweiligen Verlag!
"Düsterer Ruhm" habe ich erst Ende Juni begonnen. 
"Morgentau" und "Dein eines, wildes, kostbares Leben" habe ich bei der Aktion "Mein SuB kommt zu Wort" ausgewählt. "Goldener Käfig" ist der 3. Band der Reihe, die ich weiterhin mit Vivka lesen werde! 
"Solitaire" ist frisch im Juni eingezogen und um Neuzugänge nicht versauern zu lassen und weil ich echt neugierig auf das Buch bin, versuche ich mal, es einzuplanen.
Letzten Dezember habe ich mir, um meinen SuB zu reduzieren, ein "SuB-Glas" erstellt. Also alle SuB-Bücher auf Zettel geschrieben und da rein geworfen, um zufällige Titel zum Lesen zu wählen. Bisher kam das Glas aber tatsächlich noch nicht zum Einsatz, weil ich so viele Rezensionsexemplare, Reihenfortsetzungen und "Mein SuB kommt zu Wort"-Bücher hatte, das ich immer gut versorgt war... *hust* Aber im Juli wird das erste Buch daraus eingeplant: "Eine Woche voller Montage"! (Das Glas ist eh nicht mehr aktuell, weil ich vergessen habe, alle Neuzugänge ebenfalls reinzuwerfen... Dafür sind auch meine Klassiker mit drin, die sonst nirgends auftauchen. XD)

Dienstag, 30. Juni 2020

[Neuzugänge] Juni 2020

Im Juni blieben die Neuzugänge einigermaßen übersichtlich, was auch gut ist, da ich leseflautenbedingt eher wenig gelesen habe...
Mit "Eisenmeister" ist der 3. Band der Reihe im Juni frisch erschienen und direkt bei mir eingezogen. Der Band wird also nicht lange ungelesen bleiben, denke ich.
"Das Schwert der Totengöttin" hatte Steffi gegen Versand abzugeben, da habe ich nicht nein gesagt, wo die Reihe doch eh auf meiner WuLi steht. Allerdings warte ich hier noch mit dem Lesen etwas bis ich angefangene Reihen abgeschlossen habe.
"Solitaire" ist ein Einzelband, den ich in letzter Zeit wieder öfter auf anderen Blogs gesehen habe und daher endlich gekauft habe. :'D
"A Court of Thorns and Roses" steht schon ewig auf meiner WuLi, diesen Monat habe ich ihn relativ günstig auf eBay ersteigert. Ich bin schon gespannt, was an dem Hype dran ist und werde auch dieses Buch wohl nicht zu lange warten lassen.
"Ezlyn" und "Nordblut" waren als eBook-Angebote verfügbar. Da beide auf meiner WuLi standen, konnte ich nicht nein sagen :'D Aber hier wird das Lesen wohl noch etwas warten müssen...
  
(c) Bildrechte: Heyne | Knaur | dtv | Mira Valentin
"Die Amtrak-Kriege.Eisenmeister" | Patrick A. Tilley [3. Band]
"Solitaire" | Alice Oseman [Einzelband]
"Wölfe wie wir. Nordblut" | Mira Valentin [1. Band]
"Das Schwert der Totengöttin" | Katharina V. Harderer [1. Band]
"Ezlyn. Im Zeichen der Seherin" | Karolyn Ciseau [Einzelband(?)]
"A Court of Thorns and Roses" | Sarah J. Maas [1. Band]

Sonntag, 28. Juni 2020

[Rez] "In Hexenwäldern und Feentürmen" (Anthologie)

(c) Bildrechte: Drachenmond Verlag
"In Hexenwäldern und Feentürmen"
Hrsg. Christian Handel
Verlag: Drachenmond, 2017
Anthologie | 504 Seiten
[TB] ISBN: 978-3959912662

~Klappentext~
Tief verborgen in verwunschenen Wäldern leben magische Wölfe, weben finstere Hexen mächtige Zauber und suchen mutige Recken nach Erlösung. Lausche dem Gesang der Sirenen, triff den König der Feen und tanze mit den Wesen der Anderswelt im Mondlicht. Doch achte auf deine Schritte. Denn wer sich in den Schatten dieser Welt verliert, bleibt auf ewig verschwunden. Eine märchenhafte Anthologie.
~Meine Meinung~
Auf die Märchen-Anthologien aus dem Drachenmond Verlag war ich schon lange neugierig. Dies ist der 2. Band aus der "Reihe" und der erste, den ich gelesen habe. Grobes "Überthema" sind Wälder und Türme, woran sich aber nicht jede Kurzgeschichte gleichermaßen ausführlich hält.

Insgesamt hat mich vor allem die Auswahl der Autor*innen positiv überrascht, da auch international bekannte Namen wie Maggie Stiefvater oder Marissa Meyer Geschichten beigesteuert haben. Aber auch viele bekannte deutsche Autor*innen sind dabei. Entsprechend vielseitig und insgesamt hochwertig habe ich die Anthologie empfunden.

Doch natürlichen konnten mich trotzdem nicht alle Geschichten gleichermaßen überzeugen. Das ist bei so viel Auswahl aber sicherlich auch Geschmacksache. Mit weniger als 3 Flämmchen würde ich jedoch keine der Geschichten bewerten, was - im Vergleich zu anderen Anthologien, die ich gelesen habe - ziemlich gut ist!
Ebenfalls sehr gefallen hat mir, dass die Märchen fast alle eine düstere Atmosphäre hatten. Manche mehr, manche weniger, aber in der Summe würde ich "In Hexenwäldern und Feentürmen" als düster bezeichnen.

Es wird definitiv nicht meine letzte der Drachenmond-Anthologien sein! Und jetzt noch eine Auswahl meiner Lieblingsmärchen aus dem Buch:
  • "Schneefieber" von Nina Blazon
  • "Der düsteren Stunde Glanz" von Halo Summer
  • "Die Flöte im Mondlicht" von Sylvia Johanna Sollfrank
  • "Ascherfeld" von Oliver Schlick
  • "Schwestern der Hecke" von Jim C. Hines
  • "Das Rattenbiest" von Julia Adrian
  • "Nur so stark wie die Füße, die uns tragen" von Maggie Stiefvater

Samstag, 20. Juni 2020

Mein SuB kommt zu Wort #32

"Mein SuB kommt zu Wort" ist eine monatliche Aktion von Annas Bücherstapel, bei der jeder jederzeit mitmachen kann. :) Hier findet ihr die aktuelle Runde!

Joa, eigentlich habe ich nicht wirklich was zu sagen, da ich in einer kleinen Leseflaute stecke, also gebe ich mal direkt an Helmut ab:

Frage 1: Wie groß/dick bist du aktuell?
Also ich weiß wirklich nicht, was mit Alica aktuell los ist! Sie guckt irgendwie immer so deprimiert drein, wenn sie mich mustert. Ob sie meinen Abbau etwas zu ernst nimmt? Das klappt aktuell wegen ihrer Leseflaute aber nicht sonderlich gut... Dennoch bin ich minimal geschrumpft, was v.a. auf aussortierte eBooks zurückzuführen ist. Aktuell befinden sich bei mir daher 52 Prints und 39 eBooks (letzter Monat: 53 Prints und 42 eBooks), ein Minus von insgesamt 4 Büchern... Alica wollte eigentlich auch unter die 50 Prints kommen, aber das hat sie nicht geschafft...

Frage 2: Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!
Das ist übersichtlich, da nur vier Bücher eingezogen sind, von denen eines ein eBook war. Ich zeige euch die drei Prints...
  
(c) Bildrechte: knaur | Heyne | dtv
"Eisenmeister" ist der 3. Band der Reihe, die Alica zeitnah versucht, weiterzuverfolgen. Der Band ist entsprechend ganz frisch erschienen. "Solitaire" hat Alica schon länger im Blick gehabt, jetzt war es günstig bei eBay zu haben. Und "Das Schwert der Totengöttin" hatte Steffi gegen Versand abzugeben, da konnte Alica nicht nein sagen. :'D

Frage 3: Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

(c) Bildrechte: Drachenmond Verlag
Zuletzt beendet hat Alica "In Hexenwäldern und Feentürmen" und das ist schon wieder zwei Wochen her... Sie liest aktuell irgendwie nicht so viel wie sie sollte! Eine Rezension ist vorbereitet, wird aber nicht fertig... Ich zwinge Alica aber mal, die dieses Wochenende noch hochzuladen!

Frage 4: Lieber SuB, der Sommer hat begonnen, welches Buch spiegelt für dich diese warme Leichtigkeit wider?
Erst dachte ich, da finde ich nichts, weil meistens Liebesromane so sommerlich frisch aussehen. Aber dann gab es doch ein bisschen Auswahl, sodass ich mich sogar entscheiden musste! Und es sind diese drei Bücher geworden:
(c) Bildrechte: Carlsen | Impress | Sauerländer
"Dein eines, wildes, kostbares Leben" ist gerade erst im Mai eingezogen, wollen wir es also nicht warten lassen! "Morgentau" liegt zusammen mit dem 2. Band der Reihe schon länger bei mir, wird also Zeit! Gleiches gilt für "Klar ist es Liebe", das im letzten Jahr nur zufällig hier eingezogen ist und garantiert noch ewig hier liegen würde, wenn ich Alica nicht zwingen würde, es in die Hand zu nehmen!

Nun der Rückblick auf die Aufgabe vom letzten Monat:
Ich hatte Alica drei Bücher rausgesucht, davon hat sie "In Hexenwäldern und Feentürmen" beendet und "Das Institut der letzten Wünsche" begonnen. "Düsterer Ruhm" steht also noch ganz aus, aber das möchte sie zum Monatsende gerne zumindest beginnen.

Samstag, 13. Juni 2020

Mädelsabend bei Tanja und Leni

Heute findet wieder ein Mädelsabend bei Tanja und Leni statt! Wer ebenfalls mitmachen will, kann jederzeit spontan einsteigen. (Unter ihren Namen habe ich die Update-Posts verlinkt!)

Ich hatte den Termin ehrlich gesagt schon voll vergessen *hust*, aber Vivka hat mich heute morgen glücklicherweise noch dran erinnert! :D Ich bin nämlich eh heute Abend allein daheim und wollte ohnehin lesen. Wobei ich schauen muss, wie das heute klappt, habe einen Kopfschmerz-Tag... >.>
Bin jetzt auch etwas spät, weil das Internet lahm ist und daher das Foto (s.u.) nicht hochladen wollte...

Ich bin heute mit "Das Institut der letzten Wünsche" dabei, das ich dafür neu anfange. 
Hier der Klappentext: Antonia Michaelis wunderbare Heldin, die verträumte Mathilda, arbeitet für eine Organisation, die sterbenden Menschen ihre letzten Wünsche erfüllt. Ein letztes Mal Schneeflocken spüren mitten im Hochsommer, Maria Callas live erleben oder in einem stillgelegten Vergnügungspark Riesenrad fahren – alles kein Problem, kleine Tricks inbegriffen. Das ändert sich, als Mathilda Birger begegnet. Denn er wünscht sich, vor seinem Tod noch einmal seine große Liebe Doreen und ihr gemeinsames Kind wiederzusehen. Mathilda soll sie für ihn suchen – nur will sie Doreen eigentlich gar nicht finden, denn sie hat sich auf den ersten Blick in Birger verliebt.

Ansonsten lese ich aktuell nur zwei Buddy-Reads und bei einem davon bin ich mit dem Wochenabschnitt eh schon durch.
Habe auch gerade eine minimale Leseflaute, habe also die Woche über fast gar nicht gelesen... :( Mal sehen, wie weit ich heute komme.
Zu essen gibt es mein heutiges Abendessen: Ofen-Feta. :)

18:00 Uhr: Werfe einen kurzen Blick in dein Buchregal: Welches Cover empfindest du von der Farb- oder/und Motivwahl als besonders sommerlich? Welches Cover würdest du wählen, wenn du für einen Roman mit sommerlichem Setting einen Entwurf einreichen würdest? Schau auf dein aktuelles Buch. Was meinst du? Zeigt dieses Cover sommerliche Elemente?
Ich wähle dafür (wie schon beim Pfingst-Lesemarathon letztens) "Die Mitte von Allem". Irgendwie verbinde ich mit Sommer immer abgeerntete Felder, über denen die Hitze so richtig flimmert. Wobei ich an der Ostsee lebe und daher auch ein Strandmotiv infrage kommen würde, aber da habe ich kein passendes Buch im Regal.:D
Entsprechend würde ich für einen sommerlichen Roman auch am liebsten ein Feld zeigen. Oder, wenn die Geschichte auch am Meer spielt, halt dieses.
Mein aktuelles Buch finde ich vom Cover her tatsächlich auch sommerlich, wobei das Rosa darin mich etwas mehr an Frühling erinnert, wenn die Kirschbäume blühen. Die Lichtreflexe und Grüntöne erinnern aber auf jeden Fall auch an einen Sommertag.

19:00 Uhr: Zeig uns deinen diesjährigen Lieblingssommerhit!
Der Sommer hat doch noch gar nicht richtig angefangen? :D Und ich lese eigentlich eh nicht jahreszeitlich gebunden. Hm... Wobei, letzten Monat habe ich die Reihe "Antonia rettet die Welt" gelesen, die ich sehr toll fand und zumindest Band 2 spielte um den Sommer herum.

20:00 Uhr: Du hast die Gelegenheit mit einem Charakter – egal aus welchem Buch – ein Eis in deiner Lieblingsdiele essen zu gehen. Mit welchem Charakter ziehst du los? Und welches Eis würdest du der Person empfehlen?
Oha, ich glaube, da wäre ich sehr dafür, mal mit Magnus aus den Schattenjäger-Büchern ein Eis zu essen. :D Das stelle ich mir sehr unterhaltsam vor! Und da er ja zaubern kann, würde ich ihn einfach bitten, ein Eis mit allen meinen Lieblingsgeschmäckern zu zaubern. XD Da das bei mir nicht so spannend ist, eigentlich, würde ich ihm da auch nichts dolles empfehlen können... Wobei ich Mangoeis ja sehr lecker finde. :D Also vllt doch das.


Ich bin mit meinem Buch jetzt bis Seite 28 gekommen und stöbere jetzt erstmal bei den anderen Teilnehmern! :)

21:00 Uhr: Die Charaktere deines aktuellen Buches fliegen in den Urlaub. Welches Land oder welchen Ort würden sie sich wohl näher ansehen wollen?
Hm, da ich noch nicht ganz so weit bin, kann ich das schwer einschätzen. Das Institut leitet Ingeborg und Mathilda ist ihre einzige Mitarbeiterin. Die beiden haben daher immer sehr viel zu tun und gar keine Zeit für eine Reise. Daher würden sie vllt nur einen kurzen Städtetrip irgendwo in Deutschland unternehmen.


Ich bin jetzt übrigens auf Seite 48. Kam nicht allzu viel weiter, weil es wie immer etwas gedauert hat, bei allen anderen Teilnehmern zu kommentieren. XD Aber bisher gefällt es mir wirklich gut! Das Thema ist toll und es wurde auch schon kurz angedeutet, dass viele Menschen das Erfüllen letzter Wünsche als esotherischen Quatsch ansehen. Finde ich wirklich schade, dass man sterbenden Menschen manchmal nicht mal einen letzten Spaziergang gönnen mag...

22:00 Uhr: Wie würde der perfekte Sommertag für deinen Protagonisten aussehen?
Hm, Mathilda stürzt sich ziemlich in die Arbeit, aber es nimmt sie auch sehr mit, sodass sie in ihrer Freizeit versucht, nicht zu viel über den Grund ihrer Arbeit nachzudenken. Daher wäre ein perfekter Sommertag vllt etwas, wo sie einen besonderen Wunsch erfüllen darf, für den sie eine lange Vorbereitungszeit brauchte und dann erleben kann, wie sich der/die Kunde/Kundin freut. Also quasi ein schöner, sommerlicher Arbeitstag. ;)

Und die Zusatzfrage: Verratet uns doch, welche Pläne ihr für diesen Sommer habt. Habt ihr Pläne für die Zeit Zuhause oder wollt ihr sogar eine kleine Reise wagen?
Ich habe bisher gar keine Pläne. Da derzeit wegen Corona alles noch unsicher ist, weiß ich nichtmal, ob ich überhaupt Urlaub nehmen mag... Mein nächster Urlaub ist auf jeden Fall für Oktober geplant, haha. Aber vorher? Mal sehen, kann ich bei uns auf der Arbeit zum Glück recht spontan entscheiden. Ansonsten mache ich halt zu Weihnachten einen längeren Winterurlaub. XD
Abseits von Urlaub will ich meinen Balkon noch weiter aufhübschen und wenn es das nächste Mal warm und sonnig ist nach Eutin fahren. Wollte da schon immer mal um den See laufen und war jetzt eh länger nicht in Eutin. :)


Und da ist der Mädelsabend schon wieder vorbei! :O Ich bin bis Seite 66 gekommen, was ganz okay ist, dafür, dass ich erst später eingestiegen bin. :) Und das Buch gefällt mir weiterhin sehr, es gab gerade eine berührende Ansprache von einem Kunden, der einen Tag nochmal Radiomoderator sein durfte. 

Dann hoffentlich bis zum nächsten Mädelsabend! ♥

Dienstag, 9. Juni 2020

[Rez] "Alliances. A Trick of Light" von Stan Lee & Kat Rosenfield

(c) Bildrechte: Loewe
"Alliances. A Trick of Light"
von Stan Lee und Kat Rosenfield
Originaltitel: A Trick of Light: Stan Lee's Alliances
Verlag: Loewe, 2019
Band 1 von ? | 496 Seiten
[HC] ISBN: 978-3743206724

~Klappentext~
Cameron, ein nur mäßig erfolgreicher YouTuber (16 Abonnenten), wird während eines Livestreams auf dem Eriesee plötzlich vom Blitz getroffen. Das Video geht viral und Cameron ist endlich so berühmt, wie er immer sein wollte. Allerdings liegt er mit einem brummenden Schädel im Krankenhaus. Erst zu Hause stellt Cameron fest, dass der Krawall in seinem Kopf von den elektronischen Gegenständen in seiner Umgebung stammt. Er kann sich mental mit ihnen verbinden und sie manipulieren: sein Smartphone, seinen Laptop, das Fitnessarmband seiner Mutter und sogar den Kühlschrank. Diese Superskills wird Cameron auch brauchen, denn eine dunkle Macht bedroht den Planeten, deren Zerstörungskraft all unsere Vorstellungen sprengen wird.
~Meine Meinung~
Ich gehöre zwar nicht zu den absoluten Marvel-Fans, dennoch konnten mich die Verfilmungen meistens begeistern. Umso gespannter war ich auf das Vermächtnis von Stan Lee, seinem letzten Werk "Alliances".

Cameron beginnt in der Handlung als sympathischer aber wenig erfolgreicher YouTuber, der das Mysterium um einen Sturm auf dem Eriesee via Liveübertragung ergründen will. Dummerweise wird er dabei vom Blitz getroffen und wacht später im Krankenhaus auf. Fortan kann er elektrische bzw. digitale (Daten-)störme fühlen und zunehmend auch kontrollieren.

Durch diese eher ungewöhnliche Superkraft ist Cameron anfangs erstmal überfordert. Denn alles, was Signale sendet, landet in seinem Kopf, wodurch er v.a. in Menschenmengen, wo jeder ein Smartphone dabei hat, nicht mehr klar denken kann. Die erste Buchhälfte dreht sich daher überwiegend darum, wie Cameron die Fähigkeit zu kontrollieren und zu nutzen lernt. Dabei macht er online Bekanntschaft mit der geheimnisvollen Nia...
Zeitgleich bahnt sich nebensächlich an, dass ein außerirdisches Lebewesen auf die Erde kommt, um Rache an jemandem zu nehmen. Doch woran es dort genau geht, erfährt der Leser erst in der zweiten Buchhälfte genauer.
Denn dann nehmen die vorher eher zähen und langatmigen Ereignisse rund um Cameron und Nia eine dramatische Wendung und es wird actionlastiger und auch endlich spannender. Denn ehrlich gesagt empfand ich die erste Buchhälfte als wirklich langweilig. Auch, weil es immer wieder plötzlich kleine Zeitsprünge gab und das, was zwischendurch passierte, dann doch via Rückblende kurz erklärt wurde. Spannung wurde dadurch bei mir null aufgebaut und ich fand Camerons Fähigkeiten zwar ganz cool, aber anfangs fängt er damit einfach nichts wirklich spannendes an.
Der Showdown am Ende war aber wie gesagt sehr actionlastig und deutlich spannender. Und es gab da auch noch ein paar unerwartete Ereignisse.

Alles in allem hatte ich mehr erwartet, weshalb ich jetzt eventuell zu ernüchtert bin. Ich spüre auch bisher nicht den Wunsch, weitere Bände zu lesen. Denn das Ende ist sehr offen und schreit nach einem zweiten Band. Nur vermutlich ohne mich.

Montag, 8. Juni 2020

[Geplauder] Balkon-Gärtnern #3

Bisherige Beiträge:

Es ist irgendwie verrückt wie schnell die Zeit vergeht! Auf meinem Balkon ist alles gut weitergewachsen, aber allzu viel Neues gibt es nicht zu berichten.
Eigentlich sollte der Beitrag auch schon vor 2 Wochen kommen, aber mit meinem neuen Handy und dem Internet gibt es etwas technische Probleme. Fing damit an, dass unser Internet jedes Mal, wenn ich ein Foto hochladen wollte, so lahm wurde, dass ich nur noch - mit Glück! - eines zur Zeit hochladen konnte. Danach wollte ich es dann via Handy mit dem Arbeitsinternet versuchen, aber mein Handy weigert sich plötzlich, vom PC erkannt zu werden, d.h. die Fotos, die ich vor 1-2 Wochen mit der Kamera gemacht habe, lassen sich aktuell weder vom PC aus hochladen noch aufs Handy übertragen... >.>
Daher gibt es jetzt nur Fotos, die ich mit dem Handy gemacht habe... (Weshalb ich meinen schönen Apfelbaum nicht zeigen kann... ^^)

Zuerst ein paar Bilder meiner Bienenblumen, denn davon blühen die ersten! Hier auch noch sehr hübsch anzuschauen. Nach dem Sturm- und Regentief letzte Woche sehen sie leider nicht mehr so frisch aus. :'D

Das erste und bisher einzige (immer noch vielen Dank, liebe Amsel!) Radieschen war erntereif! Und sehr lecker. Ich mag Radieschen nicht, wenn sie zu scharf sind, aber dieses hier war wunderbar mild. Lassen sich auf dem Balkon also ziehen, nehmen aber gut Platz weg, wenn man mehr als eine Anpflanzen will. :P
Kohlrabis habe ich nun vier, wobei je zwei in unterschiedlichen Wachstumsphasen stecken. Ich bin gespannt, ob sie wirklich was werden... Das Foto ist auch nicht ganz aktuell, die Kohlrabis links sind mittlerweile doch noch etwas gewachsen und jetzt etwa golfballgroß. (Auf der rechten Seite mittig noch ein Radieschen.)
Meine Erdbeeren (rechts exemplarisch eine der Pflanzen) haben inzwischen auch erste Früchte und insgesamt 5 Stück konnte ich auch schon ernten. Schmecken wirklich gut! :) Ich warte aber eigentlich nur darauf, dass die Vögel die bemerken und mir weg essen. XD
Mein Pflücksalat wächst ebenfalls fleißig und wurde nach dem Foto auch schon einmal gerupft. ;) (Und schmeckt gut!) Was da durchwächst ist übrigens ein Überbleibsel vom letzten Jahr und scheint eine Kleesorte zu sein. Wächst jedenfalls sehr in die Breite. XD
Hier nochmal ein Gesamtblick auf meine Pflanzen in der Ecke. Dazwischen stehen jetzt noch eine Petersilie, zwei Basilikums (hier nur eines zu sehen) und eine Minze (noch nicht im Bild), die ich gekauft bzw. von meiner Mutter geschenkt bekommen habe. Die ausgesäten wurden leider alle nichts bisher... :(
Gut zu erkennen meine Brombeere links im Bild. Ich dachte ja wirklich, ich brauche erst nächstes Jahr eine Rankhilfe, aber jetzt werde ich mir doch schon eine basteln müssen. Habe auch schon eine Idee, wie ich das mache. Vielleicht gibt es das dann nächstes Mal schon zu bestaunen. :) Ich muss mich nur entscheiden, ob ich einen größeren Topf dafür kaufe, in den meine Himbeere mit hineinkommt.
Was mir ein bisschen Rätsel aufwirft, ist mein Nadelbäumchen da unten rechts. Das habe ich Ende 2017 gekauft und es ging ihm immer gut. Dieses Jahr vertrockneten plötzlich viele Zweige... Ich habe sie daher vor Kurzem umgetopft. Aber irgendwie lässt sie seitdem noch mehr die Zweige hängen. :(

Samstag, 6. Juni 2020

[Monatsrückblick] Mai 2020

Im Mai war bei mir nicht viel los. Die vielen Feiertage haben mir aber ein paar lange Wochenenden beschert. Und da man Dank Corona noch immer nichts Großes unternehmen kann, war das sehr entspannt. Und ich hatte mich endlich mit einer Freundin treffen können (natürlich mit Abstand) und auch meine Eltern endlich besuchen können. So ganz nachvollziehbar finde ich die ganzen Corona-Maßnahmen bzw. die Lockerungen nicht, aber gut...

Der Mai war lesetechnisch durchwachsen. Irgendwie fehlt mir aktuell auch die Geduld für Bücher, die mich nicht direkt überzeugen. Daher habe ich einige Abbrüche. Dadurch läuft das "Aufräumen" meines Kindle aber auch weiterhin gut, da ich da besonders ungeduldig mit den Geschichten bin und es eher ein fleißiges Aussortieren ist. :'D Also ich kann und will mich nicht beklagen, weil ich trotzdem ein paar tolle Bücher gelesen habe, aber für "Naja"-Bücher fehlt mir halt einfach die Geduld. :'D
Durch die langen Wochenenden kam ich insgesamt eh recht viel zum Lesen, sodass auch der SuB-Abbau trotz Neuzugängen voran ging.

Gelesene Seiten: 3.525

beendet
 
"Queen of Air and Darkness" | Cassandra Clare [3. Band | meine Rezension]
"Nation Alpha" | Christin Thomas [Einzelband | meine Rezension]
"Alliances. A Trick of Light" | Stan Lee & Kat Rosenfield [1. Band | meine Rezension]
"Die Rote Königin" | Victoria Aveyard [1. Band | meine Rezension]
"Antonia rettet die Welt. Papageienparty" | Katrin Zipse [1. Band | meine Rezension]
"Antonia rettet die Welt. Schildkrötenküsse" | Katrin Zipse [2. Band | s. Band 1]
"Antonia rettet die Welt. Waschbärbingo" | Katrin Zipse [3. Band | s. Band 1]
"Der Fluch der Spindel" | [Einzelband | ohne Rezension]
"Über Leben" | Dirk Steffens & Fritz Habekuss [Sachbuch | RE | meine Rezension]
"Skulduggery Pleasant #4" | Derek Landy [4. Band | Hörbuch | ohne Rezension]

Bis auf "Alliances" und "Skulduggery Pleasant" waren alle Bücher echte Highlights! Besonders geliebt habe ich "Antonia rettet die Welt" - so eine unglaublich charmante Reihe! ♥

"Queen of Air and Darkness" hatte ich fast vollständig schon im April gelesen, daher hier nur noch die Ergänzung, dass ich mit dem Ende nicht ganz zufrieden war, da es doch recht einfach und wenig episch gelöst wurde. Das war in den anderen Reihen der Autorin besser.
"Nation Alpha" behandelt Rassismus und ist allein deswegen sehr lesenswert. Das Ende war allerdings ziemlich mau...
"Alliances" konnte mich einfach nicht richtig fesseln, daher auch die Enttäuschung des Monats. Mir war es zu langatmig und zäh, bevor erst am Ende der große Knall kam.
"Die Rote Königin" habe ich gemeinsam mit Vivka gelesen und wir waren beide sehr überrascht wie gut es war! Besonders eine Wendung am Ende kam unerwartet und gefiel mir richtig gut! Einziges Manko ist die Dreiecks-Lovestory, die in dem Band enthalten ist... Das wäre nicht notwendig gewesen, das Ende wäre auch ohne schockierend geworden.
Von "Antonia rettet die Welt" habe ich direkt alle drei Bände gelesen und geliebt! Wirklich, diese Kinderbuchreihe ist mega toll!
"Der Fluch der Spindel" ist ein kurzes, wunderschön illustriertes Märchen, das sich aus Schneewittchen und Dornröschen zusammensetzt. Mir hat ihr vor allem gefallen, dass die Prinzessin nicht dem typischen Disney-Klischee entsprechen und einen eigenen Kopf haben.
Ebenfalls sehr empfehlen kann ich "Über Leben", ein Sachbuch, das sich mit dem Artensterben befasst und was man tun kann und muss, um unsere Umwelt noch zu retten.
Als Hörbuch hat mich diesen Monat der 4. Band von "Skulduggery Pleasant" begleitet. Ich finde die Reihe nett für nebenbei, aber mehr auch nicht. Es passiert nicht wirklich etwas interessantes, es plätschert vielmehr alles in ähnlicher Abfolge vor sich hin, wenn auch mit actionlastigen Szenen gespickt. Ich finde, dass sich die Bände kaum unterscheiden. Aber beim Einschlafen hilft es mir sehr gut. :'D
begonnen

"In Hexenwäldern und Feentürmen" | Hrsg. Christian Handel [Anthologie]

abgebrochen
"First Comes Love" | Katie Kacvinsky [Einzelband]
"Chaos im Kopf" | Kera Jung [Sammelband]
"Albatross" | Rena Zebann [Einzelband]
"Promise. Die Bärentöterin" | Maya Shepherd [1. Band]
"Selkie" | Antonia Neumayer [Einzelband]

"Chaos im Kopf": Das eBook handelt von einem Mann mit Tourett-Syndrom und wie er lernt, mit dem Leben klar zu kommen. Das fand ich vom Thema her interessant und hatte das eBook vor drei Jahren schon einmal begonnen, aber nach wenigen Kapiteln abgebrochen. Jetzt habe ich es erneut versucht, aber wieder nur wenige Kapitel geschafft. Ich komme mit dem Schreibstil einfach nicht klar. Der ist irgendwie holprig und anstrengend zu lesen. Und mich nervt das GESCHREI in den Dialogen und dass die Handlung wirklich zäh anfängt... >.> Also leider wieder abgebrochen und endgültig aufgegeben...
"First Comes Love": Hatte ich mir im Mai gekauft und fast direkt angefangen - und genauso schnell wieder abgebrochen. Es wurde als schöne Road-Trip-Lovestory angekündigt, aber ich kam mit den Charakteren nicht klar und der Erzählstil ist auch langweilig und distanziert gewesen. Gray, der männliche Prota, ist oberflächlich und sexistisch, aber natürlich geheimnisvoll und gutaussehend, sodass er Dylans, weibliche Prota, Aufmerksamkeit erregt und sie sich einen Keks freut, wenn Gray mal lächelt und nett ist. Dylan ist das Gegenteil von allen Mädchen, die Gray kennt, was in jedem zweiten Satz erwähnt werden muss. Dylan wäre eine unterhaltsame Person gewesen, wenn sie nicht so pseudo-tolerant wäre... [Bsp.: Ihre Tante hat sich scheiden lassen und als Transgender geoutet. Jetzt nennt Dylan sie "Tante Dan", statt "Tante Daniela" und wusste "das alles" ja schon seit ihre Tante vor zig-Jahren mal auf einer Feier ein Frauen-Football-Spiel organisieren wollte. Wie oberflächlich und vorurteilsbelastet kann man eigentlich sein? Und das schlimmste ist, dass die Autorin das vermutlich wirklich für weltoffen hält...]
"Promise": Wurde mir nach der Hälfte dann doch zu langweilig, irgendwie fesselte es mich nur am Anfang und nahm dann zunehmend ab.
"Albatross": Habe ich nur kurz angelesen. Der Erzählstil war mir viel zu kindisch-jugendlich und es schien auf ein klischeehaftes Teenie-Lovestory mit viel künstlichem Drama hinauszulaufen... Hatte ich damals eigentlich eh nur wegen dem Cover runtergeladen. :'D
"Selkie": Ich hatte mich soooo auf das Buch gefreut, weil Selkies vorkommen sollen. Aber die Umsetzung war dann irgendwie was ganz anderes - Selkies, die sich natürlich nicht zu erkennen geben vs. Selkie-Jäger, die ein komisches Ausbildungscamp für Selkie-Jäger führen. Das Ganze mit einer Protagonistin, die, vorsichtig formuliert, nicht die hellste Kerze auf dem Kuchen, aber dafür umso selbstüberzeugter ist. Und dann ist die Handlung "Dank" der Erzählperspektive von Ian (der, was mehr als offentsichtlich war, Selkie ist) auch noch vorhersehbar wie sonst was. Und trotzdem voller logischer Fehler. Achja, und der Schreibstil war auch noch "tell, not show" und holprig. Welches Lektorat hat da bitte versagt? :(