Mittwoch, 23. Mai 2018

Österreich 2013 - Wien

Während meines Praktikums in Österreich 2013 war ich drei Tage nach Wien gefahren. Hier mein Tagebucheintrag dazu. :)

Tag 01

Morgens um 6:40 Uhr war wie immer Aufstehen dran, dann letzte Sachen zusammen packen und ab zum Melken. ^^ Thomas, der an dem Tag krank wurde, war heil froh, dass ich auch wirklich zum Melken gekommen war. Er dachte wohl, ich würde das ausfallen lassen… aber ich lasse ohne Erlaubnis überhaupt nichts ausfallen. ;)
Nach dem Frühstück hatte ich dann noch eine Stunde frei, bis Brigitte mich nach Brixlegg zum Bahnhof gefahren hat. Um 11:16 Uhr sollte mein Zug kommen. Der Bahnhof in Brixlegg stellte sich dann erstmal als totale Baustelle heraus, mit falsch aufgehangenen Wegweisern, die auch noch zum Teil geschmiert und überklebt waren… Am Ticketautomaten, den wir erst nach längerer Suche gefunden hatten, musste ich mir mein online gekauftes Ticket ausdrucken. Das lief zum Glück gut. Das mit dem Ticketkauf war ja auch so eine tolle Aktion… Es gibt hier in Österreich von der Bahn SparSchiene-Tickets, die verdammt günstig sind im Vergleich zum Normalpreis. Leider konnte ich die online nicht kaufen, weil ich keine Kreditkarte hab. Also hatte ich in Innsbruck am Bahnhof nachgefragt, ob ich die dort auch bekommen könnte. Nein, konnte ich nicht. SparSchiene-Tickets sind ein reines online Angebot, die kann mir nicht mal der Bahnangestellte an seinem PC kaufen… -.- Tja, also musste ich die Tickets mit Thomas‘ Kreditkarte kaufen. :P

Mit der S-Bahn ging es dann erstmal nach Wörgl, weil von Brixlegg aus kein Zug direkt nach Wien fährt. Wörgl ist so 15 Minuten von Brixlegg entfernt. Dort hieß es dann umsteigen in den IC nach Wien. :) Ich hatte bis kurz vor Wien ein Zugabteil für mich alleine, also so 3 1/2 Stunden lang wunderbare Ruhe. :) Dann haben sich für die letzte halbe Stunde drei Teenager (15) zu mir gesetzt, die laut und frech waren und so viel Müll gelabert haben. xD
Der Wiener Westbahnhof, an dem ich ankam, war dann sogar recht groß. ^^ (Nicht so wie Hamburg, aber immerhin ähnlich.) Dort habe ich mir erstmal die „Wien Card“ gekauft, mit der man 72 Stunden lang die Wiener Linien (Straßenbahn, U-Bahn, Bus) nutzen kann UND Rabatt in den Museen usw bekommt. Ich dachte, das wäre für 18€ nicht schlecht. Es gibt aber auch noch eine normale 72 Stunden Karte für 14€, halt nur für die öffentlichen Verkehrsmittel. Und die wäre für mich eigentlich schlauer gewesen, weil ich, wie ich an Tag 2 feststellen durfte, als Student eh überall super günstig rein kam… -.- Also an alle Studenten, die nach Wien wollen: Nehmt euren Ausweis mit und leistet euch nur das normale 72 Stunden Ticket. ;)
Dann hab ich mich auf den Weg zum Hotel gemacht, das eine ganze Ecke entfernt war. Mit der U-Bahn 20 Minuten Fahrt, dann mit dem Bus noch mal 10 Minuten und ein Stückchen laufen. Es hatte geregnet und war inzwischen dunkel (so gegen 17 Uhr). Im Hotel angekommen, sagte mir die nette Lady an der Rezeption, dass sie einen Wasserschaden haben und ich in ihr anderes Hotel müsste, was immerhin 4 Sterne statt 3 haben würde. Also ich ab zur Straßenbahn und Richtung Oper gefahren, was mich wieder über eine halbe Stunde gekostet hatte. Aber wenn es hell gewesen wäre, hätte ich damit schon halb Wien gesehen. xD

Mein neues Hotel lag also nahe der Oper, was gleichzeitig sehr nahe an der Innenstadt ist. ;) Mein Zimmer war auch ganz nett, groß, eigentlich aus zwei Zimmern plus Bad bestehend. Ich hatte sogar zwei Fernseher. ^^ Leider lag es direkt an der Hauptstraße, wo alle 5 Minuten die Straßenbahn vorbei fuhr. Das war so laut, dass ich nachts alle paar Minuten geweckt wurde… -.- Ausschlafen war also selbst in Wien unmöglich.

Ein paar Fotos des Zimmers~








Tag 02

Da das mit dem Ausschlafen ja nichts wurde, war ich bereits um halb Zehn morgens unten beim Frühstück. Dieses war zwar sehr abwechslungsreich, schmeckte aber nicht sonderlich gut. Es gab verschiedenen Käse, Wurst, Obst und Gemüse, Salate, Brötchen, Graubrot, Kuchen und Mini-Plundergebäck, Marmelade, Nutella, Honig, verschiedene Säfte, Milch, Kakao, Tee und zum Platz gebracht wurde einem Kaffee. Die Tische waren aber alle recht hässlich und klein und standen viel zu dicht beieinander. Die Aussicht war auch wieder direkt auf die Straße und Passanten konnten einem beim Essen zugucken… Außerdem wurde ich als Alleinreisende total beobachtet von den Kellnern/innen… die dachten wohl, ich will was klauen. O.O Immerhin wurde ich satt und bekam endlich wieder Milch zu trinken, die nicht nach Ziege schmeckt. :P

Danach hab ich mich gleich auf den Weg gemacht, die Gegend zu erkunden. Da das Hotel nah an der Oper liegen sollte, befand ich mich also auch recht nah an der sehenswerten Innenstadt. Und tatsächlich, nur wenige Minuten Fußweg stand ich schon am Karlsplatz mit dem Karlsdom.

Karlsdom mit „hübschem“ Platz davor. Okay, die Jahreszeit gibt da auch nicht viel her, aber trotzdem…
Nicht allzu spannend, aber wenn man schon mal da ist… Scheinbar kann man für etwas Geld oben auf den Dom gehen, aber so hoch, dass man eine tolle Aussicht haben könnte, fand ich ihn nicht.
Also ging es weiter gen Innenstadt. Mein erstes Ziel sollte die Touristeninformation an der „Albertina“ sein, um mir einen Stadtplan zu besorgen. Die sind dort sogar gratis! ^^ Und weil ich schon mal dort war, bin ich auch gleich in die „Albertina“ rein gegangen.

Das ist ein Kunstmuseum, in dem zu diesem Zeitpunkt 1.) eine Ausstellung zu i-einem Herrn Wurm (Vornamen hab ich vergessen) war, die ich nicht sehr toll fand. Er hatte einfach (Akt-)Fotos seiner Freunde gemacht, i-wo in deren Häusern, und dann Teile der Fotos mit Acryl-Farbe übermalt. Das kann jeder… ganz ehrlich… Und ich habe nicht verstanden, was mir das sagen sollte. Es sah nicht mal gut aus oder so.
2.) Gab es die Prunksääle der Habsburger. Das war schon nett anzusehen, mit den extrem hohen Decken, den ganzen Goldverzierungen, den riesigen Kronleuchtern und den protzigen Gemälden der Habsburger. Und erst diese fetten Vorhänge vor den hohen Fenstern. Das erschlägt einen richtig und man fühlt sich i-wie klein. ^^ Wohnen würde ich dort nicht wollen.
3.) Eine Ausstellung zu Max Ernst, der eher surrealistisch gezeichnet hatte. Einige seiner Werke waren echt toll und er war sehr vielfältig in den verwendeten Medien. Zudem wurde viel aus seinem Leben berichtet und was ihn zu Stiländerungen bewogen hat. Das war schon nett gemacht. :)
Ich denke, die „Albertina“ wird wechselnde Ausstellungen haben. Das Gebäude an sich ist aber auch sehr nett anzusehen. War wohl auch einmal eine Stätte der Habsburger.
Der Eintritt war für mich als Studentin um die 6€, glaub ich. Mit Wien-Karte hätte ich einen Euro mehr zahlen müssen… Mir fiel da das erste mal auf, dass die Wien-Karte vllt sinnlos war, denn sicherlich würden Studenten auch sonst überall günstiger reinkommen als Besitzer der Wien-Karte. Und so war es dann auch… Ich hatte also umsonst 4€ mehr für die Wien-Karte als für ein normales 72 Stunden Ticket gezahlt.. ^^° Meine Kamera hatte ich nicht mit reingenommen, weil ich nicht dachte, dass man dort fotografieren dürfte. Haben alle anderen Besucher aber getan.. also hätte ich das wohl gedurft.. Naja, weiß man ja vorher nicht…

Direkt angrenzend ist auch die Hofburg, ein kleiner Park und die Nationalbibliothek, die in einem unglaublich schicken Gebäude ist. :D Überhaupt sah es dort sehr schön aus. Und ich war endlich in der Innenstadt angekommen. ;)

Nationalbibliothek von rechts…
Platz vor der Bibliothek.
Ich am Geländer vor der Bibliothek, bei dem Versuch, zusammen mit der Statue auf ein Bild zu kommen. xD
Nationalbibliothek von links… Das weiße Gebäude im Hintergrund ist die… Hofburg… glaube ich.
Direkt um die Ecke waren nämlich auch das Volkskundemuseum, das Sisi-Museum, i-welchen anderen Museen und ein „Torbogen“ mit einer Siegessäule daneben.

Volkskunde-Museum
Hintereingang (oder eher Haupteingang??) der Nationalbibliothek.
Komischer Torbogen/Säulenbogen/wie-auch-immer-man-das-nennt…. xD
Auf der anderen Straßenseite dann auch das Kunsthistorische und das Naturhistorische Museum. Die beiden Museen sind genau identisch gestaltet und stehen sich gegenüber. In der Mitte davon ist eine Statue zum Gedenken an Maria-Theresia (glaub ich). Und an der Spitze des Platzes geht es zum Museumsquartier, das scheinbar verschiedene kleinere Museen enthält. (Also hinter der Statue, wo man das kleine rote MQ-Schild sehen kann.)

Naturhistorisches Museum (Kunsthistorisches sieht wie gesagt genauso aus, daher spare ich mir noch ein Foto. ;))
Maria-Theresia-Staue (glaube ich)
Ich war nur im Naturhistorischen Museum. Das war nicht allzu lohnenswert. ich würde da eher das Naturhistorische Museum in London empfehlen. ;) Es gab hier auch die typische Mineraliensammlung (wer Steine mag wird das lieben… :P) und ein „Rundgang“ durch die Entstehung der Erde. Es fing bei den Mineralien an, dann kam Info-Zeug dazu, wie Wasser auf die Erde kam, wie sich dann Leben entwickelt hat usw. Für jemanden wie mich, der das schon hundertmal in allen möglichen Vorlesungen durchgekaut hat, nicht sonderlich spannend. Für jemanden mit keiner Ahnung davon aber sehr nett und verständlich gestaltet. Das ging dann bis zu den Neanderthalern. Was dort noch sehr witzig war: Man konnte an einer Art Fotoautomat bestimmen lassen, welcher Neanderthaler-Kopfform der eigene Kopf gleicht und sich das per Mail schicken lassen. Leider stand dort gerade eine Schulklasse Schlange… Das wollte ich mir nicht antun. In der zweiten Etage gab es dann die zoologische Sammlung mit haufenweise ausgestopften Tieren. Besonders viele Insekten und Vögel hatten sie dort.
Das sehenswerteste war aber auch hier eher das Gebäude an sich: hohe Decken, bemalt, überall alte Gemälde, Holzvertäfelungen und riesige Säulen. Sah alles in allem dem Museum in London recht ähnlich…



Danach war es schon recht spät am Nachmittag und ich beschloss, mir etwas zu Essen zu suchen. Das war gar nicht mal so leicht und ich bin noch durch die komplette Innenstadt gelaufen, bevor ich einen Pizzaladen in der Einkaufsstraße gefunden habe, bei dem man für 3€ 3 Stücke bekam! Schnäppchen, sag ich nur! Und es war sogar essbar! xD
Auf meinem Weg dorthin hatte ich noch das Parlament gesehen, schönes, großes, altes Gebäude, mit sehr vielen Wachposten davor… Am Rathaus war ich auch noch, das sieht auch toll aus. Davor war eine riesige Eisbahn zum Eislaufen – echt super toll! Mit „Traumpfad“, wo man auf einer geschlängelten Bahn durch den Rathaus-Park fahren konnte. Aber das gibst ja eh nur im Winter. ;)

Parlament
Rathaus von der Seite. Von vorne ging nicht, wegen der Eisbahn…
Irgendwann kam ich dann also an der Einkaufsstraße „Mariahilf Straße“ an. Lauter kleine Läden die ganze Straße lang. Allerdings nicht viel anderes als in Deutschland. Besonders schockiert war ich ja vom „Forever 21“-Laden: noch grausamer als „New Yorker“! xD Das Licht dadrinnen war grell, die Musik laut und ätzend, die Klamotten absolut Bitch-Like und die Käuferinnen… dazu muss ich jetzt wohl nichts mehr sagen. :P
Um 18 Uhr war ich dann zurück im Hotel, mit schmerzenden Füßen, einer ungenutzten Wien-Karte, aber einem Fernseher! :D Yuhuu!

Und mein Fazit des erstes Tages: Wien ist echt wunderschön! Fast jedes Haus ist alt und mit Verzierungen an der Fassade, sei es nun bemalt oder mit richtigen Figuren aus Stein. :) Und die alten Gebäude in der Innenstadt sind unglaublich aufwändig gebaut und so deatilverliebt geplant. Es toll. :) Und man erreicht fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten locker zu Fuß, wenn man ein Hotel in der Nähe hat.


Tag 03

Am letzten Tag musste ich bis 11 Uhr aus dem Hotel sein. Also bin ich gegen 9 Uhr frühstücken gegangen und war gegen 10 Uhr schon weg. Mein Zug zurück nach Brixlegg sollte aber erst um 18:30 Uhr gehen, ich hatte also den ganzen Tag noch Zeit. Da die Sonne schien, hielt ich es für eine gute Idee, mich erstmal irgendwo hinzusetzen und Sonne zu tanken. Da ich ohnehin vorhatte, gegen Mittag ins Schloss Belvedere zu gehen, wo auch Kunst ausgestellt wird, hab ich mich dort in der Nähe herumgetrieben. Laut Stadtplan sollte vor dem Schloss ein Park sein und dass Ganze sollte auch nur wenige Meter von meinem Hotel entfernt sein. Also bin ich losmarschiert und stand erstmal vor einer Mauer, die um das ganze Belvedere-Gelände herum geht. Und ich war mal wieder am falschen Ende. xD Unten vor dem Gelände war so ein kleiner Platz mit Gedenksäule, wo ich mich erstmal hingesetzt hatte (mein Rucksack war auch echt schwer… >.>) und wollte an einem Brief schreiben. Leider war es so verdammt windig, dass ich mich fühlte wie in Kiel und mir der Streusand um die Ohren flog. xD Total eklig. xD

Gedenkstatue. Irgendwas mit Soldaten, die im 1. oder 2. Weltkrieg gefallen sind..
Also hab ich doch den Eingang zum Belvedere gesucht und auch endlich gefunden…
Das Belvedere besteht aus dem „Unteren“ und dem „Oberen“ Belvedere. Das „Obere“ ist das richtige Schloss, während das „Untere“ nur so eine Art großes Vorhaus ist. Im „Oberen“ ist eine Dauerausstellung zu Kunst vom Mittelalter bis zur Neuzeit, während im „Unteren“ wechselnde Ausstellungen sind.

Unteres Belvedere
Park am Belvedere
Park am Belvedere
Ich vor dem Oberen Belvedere…
Da ich eh zu viel Zeit hatte, hab ich mir eine Kombikarte gekauft und bin erst ins „Obere“ Belvedere gegangen. Das Highlight dort ist die Klimt-Abteilung, besonders sein Bild „Der Kuss“. Klimt ist in Österreich ja eh der King schlechthin. Die hatten wohl neben Mozart nicht so viele andere Künstler. xD
Jedenfalls die Klimt-Sammlung war ganz schön, ebenso die Bilder aus der Romantik-Zeit und des Impressionismus. Was ich nicht so spannend fand, war der Mittelalter-Teil. Das sind eh immer nur Bilder von gekreuzigten Jesus’… xD
Also das „Obere“ Belvedere kann ich schon empfehlen.
Danach bin ich ins „Untere“ gegangen, wo eine Ausstellung zu „Nacht in der Kunst“ war… und das hätte man sich sparen können, ehrlich. Kaum Bilder, sehr viel Skizzen oder Fotos. Für den Eintrittspreis fand ich das mau… Und das „tollste“: Um zum zweiten Teil der Ausstellung zu kommen, musste man durch den Shop gehen. Wer kam nur auf die Idee? :P

Danach hatte ich immer noch 4 Stunden Zeit… und wusste nicht, was ich noch tun sollte. Also bin ich zur Haupteinkaufsstraße gefahren: Kärntner Straße, mit der angrenzenden Straße „Graben“. beides am Stephansdom (den ich mir übrigens am Abend zuvor noch schnell angesehen hatte… hab ich vergessen, zu erwähnen. Dort hatte ich auch eine super teure, sehr edel gestaltete Konditorei entdeckt, wo ich mit für 3€ das kleinste Stück Sachertorte gekauft habe, das ich je gesehen habe. xD Aber man muss in Österreich ja zumindest einmal Sachertorte gegessen haben – und das Stück war das Geld wert! *___*). Dort war es auch sehr voll, aber die meisten Läden gibt es in Deutschland halt auch. Ich habe also nichts gekauft. Irgendwann – mal wieder auf der Suche nach Essen xD – bin ich dann an der Donau gelandet. Da es dort aber nicht viel zu sehen gibt, hab ich mich in die Straßenbahn gesetzt und bin mit der und der U-Bahn noch zum Schloss Schönbrunn gefahren.

Schönbrunn liegt etwas am Rand von Wien und ist ein riesiges Schloss samt viel zu großem Park, das als Wohnsitz der Habsburger gedient hatte. In das Schloss hinein wollte ich nicht – hatte mittlerweile nur noch 2 Stunden Zeit – aber man konnte sich das Gelände auch so ansehen. Da das Wetter nicht allzu schlecht war, bin ich noch eine Stunde durch den Park gelaufen und habe dennoch nur etwa ein Viertel davon gesehen! Wie gesagt, der Park ist RIESIG!!!! Da gibt es auch noch einen Zoo und vieles mehr zu sehen. Also ich glaube allein in Schönbrunn könnte man einen ganzen Tag verbringen. Von außen sah das Schloss auch echt hübsch aus. Nur für Habsburger interessiere ich mich kaum. xD

Schloss Schönbrunn
Brunnen vor dem Schloss.
Griechisch angehauchter Brunnen (auch im Park) mit zwei coolen Statuen drin, die man auf dem Bild wohl kaum erkennen wird. xD
Brunnen im Park, wo ganz viele Tierstauen dran sind, also all dieses weiße waren Tiere (und Menschen).
Schloss Schönbrunn vom Park aus.

Danach ging es dann zum Westbahnhof zurück und von dort wieder nach Brixlegg. :) Und die Arbeit hatte mich wieder. xD

Dienstag, 22. Mai 2018

Mein SuB kommt zu Wort #7

"Mein SuB kommt zu Wort" ist eine monatliche Aktion von Annas Bücherstapel. Wer mitmachen mag, findet HIER den aktuellen Beitrag.

Nun das Wort an meinen SuB (für den ich mir auch mal einen Namen ausdenken könnte):

Frage 1: Wie groß/dick bist du aktuell?
Aktuell bestehe ich aus 30 Prints und 28 eBooks, also insgesamt genau wie letzten Monat 58 Bücher.

Frage 2: Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!
Die drei neusten dürften diese schönen Bücher sein:

(c) Bildrechte: Königskinder | Carlsen | Halo Summer

"Der Koffer" von Robin Roe ist ein Rezensionsexemplar und wird mich daher wohl bald wieder verlassen...
Ebenfalls nicht lange auf mir liegen wird der letzte Band von "These Broken Stars", auf den Alica sich schon sehr freut. Ich fürchte, beide Bücher werden mich schon bis Ende Juni verlassen haben. *schnief
Aber immerhin bei "Froschröschen" besteht die Chance, dass es länger bleibt! Denn es ist ein eBook und die liest Alica bekanntlich etwas seltener. Außerdem hatte ihr "Aschenkindle" von Halo Summer eher nicht gefallen. Hier hat sie aber das traumhafte Cover gelockt.

Frage 3: Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
Zuletzt beendet hat Alica "Faunblut" von Nina Blazon. Die Rezension folgt noch. Es hat ihr ganz gut gefallen.

Frage 4: Lieber SuB, zeige uns doch mal ein Buch, dass du vom Cover so schön findest, dass du es ungern aus den Stapeln gibst.
(c) Bildrechte: cbt
Da würde ich "Froschröschen" schon gerne noch eine Weile behalten! Aber das liegt ja auf dem eReader, ist also eher weniger gut anzuschauen. :P Von den Prints klammere ich mich noch eine Weile an "Der Winter der schwarzen Rosen". Das Cover ist zwar eher schlicht, aber es glitzert!!!


Sonntag, 20. Mai 2018

[Rezi] "Stern der Macht: Herzensglut" von Elvira Zeißler

(c) Bildrechte: Elvira Zeißler
"Stern der Macht - Herzensglut"
von Elvira Zeißler
Selfpublishing, 2015
Band 1 von 3
225 Seiten

~Klappentext~
"Als die 17-jährige Erin Zeugin eines Autounfalls wird und ihr eine sterbende Frau ein silbernes Amulett in die Hand drückt, beginnt für sie ein gefährliches Abenteuer. Sie wurde auserwählt, die Trägerin eines der fünf Amulette der Macht zu sein, und gerät damit mitten in die Jahrhunderte alte Fehde zweier Geheimbünde.
Plötzlich taucht wie aus dem Nichts der mysteriöse Daniel in ihrem Leben auf und behauptet, sie beschützen zu wollen. Obwohl Erin sich immer stärker zu ihm hingezogen fühlt, weiß sie, dass sie auch ihm nicht vertrauen darf..."
~Meine Meinung~
Das eBook war eines der ersten, die ich mir jemals gekauft habe, und seitdem hat es ungelesen dort geruht. Jetzt wollte ich ihm doch eine Chance geben, denn die Bewertungen auf Amazon sind überwiegend positiv.

Allerdings konnte mich "Stern der Macht" leider nicht begeistern. Nach einem interessanten Einstieg, der durchaus Potential für ein spannendes Jugendfantasy-Abenteuer bot, wurde es zunehmend langweilig. Die eigentliche Handlung - die Suche nach den restlichen Teilen des Amuletts - rückt lange Zeit sehr in den Hintergrund, um sich auf die klischeebehaftete Romanze zu fokussieren. Daniel ist das typische Beispiel für einen Bad Boy, der eigentlich doch einen sehr weichen Kern hat, und anfangs der Protagonistin abgeneigt gegenüber steht. Natürlich gibt es wieder ein paar Missverständnisse, etwas Hin-und-Her und dann sind sie doch super glücklich zusammen. Das wäre ja noch in Ordnung gewesen, wenn die Charaktere interessanter ausgearbeitet wären. Aber auch diese wirken farblos und austauschbar.

Erst zum Ende hin wird das Amulett wieder wichtiger und die Feindschaft zwischen den Bruderschaften sorgt für etwas Abwechslung. Eine unerwartete Offenbahrung sollte da wohl noch einen Twist reinbringen, das ging aber angesichts des Geturtel zwischen Daniel und Erin und dem rasant abgehandelten Finale komplett unter und hat mich emotional ebenso wenig gepackt wie der Rest des Buches. Die zwei weiteren Teile der Trilogie werde ich nicht lesen.

Fazit: Das eBook kann ich denjenigen empfehlen, die auf kitschige Teenie-Romanzen mit einem kleinen Hauch Fantasy stehen. Für Zwischendurch ist die Geschichte auf jeden Fall geeignet und aufgrund der Kürze (ca. 220 Seiten) auch zügig beendet. Mein Fall war es aber leider nicht.


Die Stern der Macht-Trilogie:
    Band 1 - Herzensglut
    Band 2 - Salomons Fluch
    Band 3 - Erwachen

Freitag, 18. Mai 2018

Lesewoche #17


Die Lesewoche ist eine Aktion von Unendliche Geschichte und findet immer freitags statt. Es geht darum, die Woche lesetechnisch anhand von fünf Fragen Revue passieren zu lassen. Hier kommt ihr zum aktuellen Beitrag.

Frage 1: Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?
Ich habe recht viel Zeit und Lust zum Lesen gehabt, kam aber gefühlt nur wenig voran. Vermutlich, weil ich ein paar recht lange Bücher gelesen habe. 

Frage 2: Welches Buch/welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?
"Elfenlicht" von Judith Laverna habe ich letztes Wochenende beendet. Hier findet ihr meine Rezension. Mir hat das Buch mit seiner düsteren Atmosphäre sehr gefallen!
"Stern der Macht: Herzensglut" von Elvira Zeißler habe ich gestern beendet, nachdem es eine Woche pausierte (damit ich "Elfenlicht" beenden konnte). Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen, da sie doch arg kitschig war und wenig spannend. Meine Rezension folgt am Wochenende.
"Faunblut" ist mein zweites Buch von Nina Blazon und gefällt mir etwas besser als "Ascheherz", aber die Liebesgeschichte darin verlief viel zu plötzlich! Ich hatte da total das Gefühl, einige Kapitel verpasst zu haben... Ansonsten aber echt spannend und ich werde es heute hoffentlich noch beenden.
"Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge" von Rainer Maria Rilke ist mein "Klassiker des Monats", liest sich aber recht umständlich, sodass ich nur langsam voran komme...
"Aurafeuer" von Andreas Suchanek habe ich gestern noch begonnen und finde es bisher interessant, kann aber noch nicht allzu viel dazu sagen.

(c) Bildrechte: Papierverzierer | Elvira Zeißler | Greenlight Press | cbt

Frage 3: Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht/auf einem anderen Blog entdeckt hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?
Ich kann bezüglich der Änderungen für Blogspot im Zuge der DSGVO diesen Beitrag sehr empfehlen, der hilft doch ungemein bei der Umstellung! :)
Ansonsten empfehle ich meine Rezension zu "Elfenlicht", die ich unter Frage 2 schon verlinkt habe. 

Frage 4: Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?
Da mein Freund leider doch schon früher wieder abreist, um ein Fußballspiel im Stadion sehen zu können, habe ich wohl Sonntag und Montag recht viel Lesezeit. :'D Mal sehen, wie weit ich dann komme. Auf meiner Leseliste für diesen Monat stehen jedenfalls noch zwei Bücher, die ich bisher nicht begonnen habe, und der letzte Band von "These Broken Stars" kam auch gestern an - vielleicht lese ich den als nächstes. :) 

Frage 5: Liest du Bücher anders, seitdem du bloggst?
Ich würde jetzt gerne "nein" antworten, aber ich lese doch ein wenig kritischer. Geschichten, die mich früher begeistert hätten, analysiere ich nun genauer auf Unstimmigkeiten usw., was den Lesespaß ab und an etwas schmählert... Außerdem lese ich mehr und fühle mich eher "verpflichtet" schneller bzw. mehr zu lesen, damit meine Leser auch regelmäßig Beiträge finden. Aber wenn ich mal eine Leseflaute habe, dann ist das so und ich zwinge mich dann nicht oder so. :)

Donnerstag, 17. Mai 2018

Österreich 2013 - Teil 6

Die Hälfte ist geschafft! - 02.02.2013
Ja, ihr habt es sicher auch schon gemerkt: Nur noch vier Wochen, dann habt ihr mich wieder (ob ihr wollt oder nicht ;))!

Thomas wurde krank und spielt jetzt schon seit zwei Tagen den sterbenden Schwan. Dabei kann es ihm gar nicht so schlecht gehen… schließlich fährt er noch Auto und kann essen wie doof. xD Aber nein, er muss im Bett bleiben und hustet alle paar Minuten theatralisch. Es geht eindeutig zu Ende mit ihm. xD Die Folge: Alina und ich schmeißen den Ziegenstall alleine. Inklusive melken. Das ist soooo nervig… -______- Aber gut, wir können das. Aber Thomas könnte schon längst wieder helfen, wenn er nicht lieber im Bett liegen würde… Was hätte er denn gemacht, wenn wir nicht da wären?
Gestern wurde dann auch noch Heu geliefert. Bestimmt 10 riesige Rund- und Kastenballen, diese Zwei-Meter-Durchmesser-Teile… Und der LKW, der die geliefert hatte, konnte nicht rückwärts in den Stall fahren, weil die Auffahrt zu eng für ihn war. Also was macht man da? Die Ballen direkt vor der Tür fallen lassen, sodass zwei schon mal schön daneben eine Etage tiefer fallen und die anderen perfekt die Tür verstopfen. Und dann hatte sich der LKW im Schnee, der vor der Tür lag, auch noch festgefahren… Das war echt… Katastrophe. xD Da musste dann erstmal ein Freund von Thomas mit seinem Traktor kommen und den LKW wieder rausziehen, bevor wir dann (auch mit Hilfe des Traktors) die Ballen in den Stall befördern konnten. Das war ne Arbeit, puh… Jetzt liegen die Ballen da so herum, dass man klettern muss, um aus dem Stall zu kommen. xD
Und nass war das Heu auch noch…

Das war es auch erstmal. Kurz und knapp, weil mein Laptop heute spinnt… >.>
Es schneit gerade mal wieder recht viel, mal sehen, was das wird…


Fotos, die Siebte - 10.02.2013
Alina ist heute morgen wieder abgereist und hat mir freundlicherweise ein paar Fotos auf meine SD-Karte getan. Das Mindeste, wo ich ihr die Karte doch vier Tage lang geliehen hatte, weil ihre kaputt ging.. Sie hat ja so eine Hightech-Kamera gehabt.
Nun gut, ein paar abschließende Worte zu Alina: Das Mädel ist einfach nur seltsam gewesen. Beim Essen stand sie immer gleich auf, wenn sie fertig war und ist in ihr Zimmer gegangen. Dann sah man sie erstmal nicht mehr, bis wieder Fütterungszeit oder Melken war. Gesprochen hat sie ja eh fast nichts und wenn man sie etwas gefragt hat, kam meist nur „Naja“ als Antwort. Tagsüber hat sie auch total viel geschlafen, auch im Auto während der Fahrt nach Innsbruck. Brigitte meinte, Alina sei vielleicht spielesüchtig oder so und würde nachts daher nicht schlafen. Wer weiß. Gestern Abend wollte sie jedenfalls unbedingt ein Abschiedsfoto haben und weil Brigitte sich partout geweigert hat, mussten Thomas und ich herhalten… xD Jahaa… dann seht ihr uns jetzt mal, fit wie eh und je, mit den zwei Mini-Ziegen.
Zu mehr Text bin ich heute nicht fähig.

Joa… Ich, Alina und Thomas im Kitzstall. Alle wollen in die Kamera gucken. ;)
Das leckt mir die kleine Mini-Ziege gerade den Hals ab… xD Ich hätte sie mal so halten sollen wie Thomas…
 Und was Alina noch so fotografiert hat:

Den Kleinen hab ich auf die Welt geholt. :D Das war die schwere Geburt, von der ich berichtete. Alina war gleich mit der Kamera zur Stelle. xD Aber das Kitz ist auch echt groß, oder? Im Vergleich zur Mutter?
Und das sind die frisch-geborenen Mini-Zwillinge. Sieht man, dass sie sehr klein waren im Vergleich zur Mutter? Eher nicht, weil die Mama liegt…


Noch 16 Tage - 15.02.2013
Seit Alina weg ist, ziehen sich die Tage echt lange hin. Thomas vergibt mir allein weniger Aufgaben, vermutlich, weil ich alleine zu schwach bin oder so. Schade, dass das nicht jeder Bauer als Arbeitgeber so sieht. XD Ich helfe morgens beim Melken, versorge die Kleinen dreimal am Tag und helfe abends beim Melken. Mittags helfe ich beim Kochen. Und das war es. Meistens sitze ich nachmittags 3 Stunden einfach nur im Wohnzimmer herum. Natürlich ist das an sich gut, weil ich Zeit für mich habe, aber es lohnt sich meist nicht, um in die Wohnung zu gehen. Und im Wohnzimmer ist es schon recht unbequem und wegen dem warmen Ofen (den ich anheizen darf) wird man dort sehr schnell sehr müde. Aber Platz zum Schlafen ist da ja auch nicht. Ich kämpfe also jeden Tag damit, nicht einzuschlafen. >.< Immerhin komme ich etwas zum Zeichnen (Brigitte hat sogar gefragt, ob ich nicht mal sie, Thomas, die Katzen und die Ziegen zusammen für die Homepage zeichnen will xD) und gucke mir spannende Dokumentationen (und weniger anspruchsvolle Videos :P) im Internet an. Einen Fernseher haben sie ja nicht…

Gestern wurden sogar nochmal zwei Kitze geboren. Zwillinge, beide männlich und total verfressen. Es ist jedes Mal wieder erstaunlich, wie perfekt diese Winzlinge auf die Welt kommen. Innerhalb von einer halben Stunde können sie stehen und wollen futtern, wobei sie schon richtig zielstrebig mit der Schnauze alles anstoßen, was annähernd nach Futterquelle aussieht. Und sie haben schon vollständiges Fell und kleine Hörneransätze. Davon sollten sich Menschenbabys mal ne Scheibe abschneiden. :P
Jedenfalls darf ich die beiden dann ja auch wieder dreimal am Tag mit der Flasche füttern. Und als ich das heute Abend gemacht hatte, kam Bandido in den Stall (die schwarze Katze mit den Vampirzähnen, für alle, die das schon vergessen haben ;)). Ganz langsam kam er angeschlichen, während ich die Neuen gefüttert habe. Dabei saß ich in der Box, die nahe eines Fensters stand. Bandido sieht, dass ich Milch verteile, schleicht um die Box herum, erschreckt dabei das Kitz, das ich gerade nicht gefüttert hab, und entdeckt schließlich die Fensterbank. Ich dachte noch so: Da springt er doch sicher nicht drauf, da saß er da auch schon. xD Und hat sich bereit gemacht, in die Box hineinzuspringen! Ich dachte, ich guck nicht richtig! xD Hab ihn weggejagt und als „Dank“ wollte er daraufhin auf das Heu kacken, das nahe bei lag. -.- Katzen, ey… Als ich fertig mit füttern war, hab ich dann – ich bin ja nett – etwas Milchrest auf meine Handfläche getropft und Bandido hingehalten. Der hat das sofort weggeschlabbert. xD Aber er mochte mich hinterher trotzdem nicht lieber…

Und sonst… der Meteorit, der in Russland einschlug… das war dort, wo Alina herkommt. ^^ Aber sie hat Thomas geschrieben, dass sie alle noch leben. :P
Thomas war heute eh wieder super… Erst diskutiert er beim Frühstück mit Brigitte darüber, dass er eigentlich nur eine Hand im Leben bräuchte und die zweite total nutzlos wäre (er wollte nur nicht einsehen, dass es leichter ist, etwas aus einer Pfanne zu heben, wenn man die Pfanne dabei festhält) und dann ruft er mich nachmittags an (er war unterwegs) und sagt, er habe sein Portemonee irgendwo verloren, ich solle mal suchen gehen. Bei Schneetreiben durfte ich also draußen die Straße absuchen, ob sein rotes Tussi-Portemonee da i-wo liegt… -.- Lag es natürlich nicht. Es stellte sich abends heraus, dass er es in den Korb mit den Schlüsseln gelegt hatte…


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Mittwoch, 16. Mai 2018

Sunshine Blogger Award


Ich wurde von Sarah von Cube Manga zum Sunshine Blogger Award getaggt. Vielen Dank dafür! Ich beantworte immer wieder gerne solche Fragen. :D

Worum geht es bei dem Award?
Der Sunshine Blogger Award ist für diejenigen, die kreativ, inspirierend und positiv beim Versprühen ihres Sonnenscheins in der Buchblogger-Community sind.
Man beantwortet die 10 Fragen, die gestellt werden, stellt am Ende selbst welche und nominiert andere Blogger, diese zu beantworten.

Hier die Fragen von Sarah und meine Antworten!

1) An welchem Ort liest du am liebsten?
Am liebsten draußen in der Natur, z.B. am Strand oder auf dem Parkfriedhof in Kiel. Da das aber nur bei echt gutem Wetter geht, lese ich am zweitliebsten in meinem Bett. ;)

2) Wie stehst du zu Hörbüchern? Hörst du welche oder eher nicht?
Ich höre gerne Hörbücher, allerdings vor allem zum Einschlafen, weshalb ich immer 2-3 Monate für ein Hörbuch brauche. :P Als ich noch ein eigenes Auto hatte, habe ich oft dabei gehört, aber die Zeiten sind vorerst vorbei. Sonst sind Hörbücher auch super, wenn man krank im Bett liegt oder beim Joggen.

3) Gibt es ein Genre von dem du bisher noch kein einziges Werk gelesen hast?
Hm... Ich habe noch nie eine Biografie gelesen. Und - soweit ich mich richtig entsinne - auch kein Chick-lit. Ansonsten müsste ich so ziemlich alles durch haben, selbst wenn es nur 1-2 Bücher pro Genre waren, um herauszufinden, dass sie mir nicht liegen.

4) Was ist dein Lieblingsfabelwesen?
Pegasus. :) Aber Einhörner ohne Flügel sind auch toll! Außerdem mag ich Selkies und irgendwie auch Kelpies.

5) Wenn es zu Büchern Serien oder Filme gibt, schaust du sie dir an?
Kommt drauf an, ob sie mich interessieren. ;) Aber wenn ich ein Buch gelesen habe, schaue ich mir oft auch die Verfilmung/Serie dazu an. Andersherum kommt das allerdings selten vor (also erst Film/Serie dann Buch).

6) Welche Serie ist im Moment deine Lieblingsserie?
Ich suchte meistens auf Netflix eine Serie komplett durch bevor ich etwas neues anfange. Daher wären das aktuell wohl "Skins" (was ich mit meinem Freund zusammen schaue) und "Pretty Little Liars" (was ich alleine schaue).

7) Liest du neben Büchern auch Manga?
Ja, wenn auch nicht mehr so häufig wie früher. :) Lange Zeit habe ich fast ausschließlich Manga gelesen, das hat sich in den letzten Jahren geändert.

8) Hast du außer Lesen noch ein anderes Hobby?
"Eines"? Zu viele. XD Ich zeichne, schreibe, zocke, mag Handarbeiten, versuche mich an Sport, bin Serien-Junkie, schaue aber auch gerne Dokus und Filme, informiere mich über naturwissenschaftliche Themen, blogge, mache gerne längere Spaziergänge/Wanderungen und ins Kino gehe ich auch ganz gerne. :D Eigentlich weiß ich nie, was ich zuerst machen soll, sodass ich vieles viel zu selten tun kann... :(

9) Da der Sommer naht: Was ist deine Lieblingsaktivität in der warmen Jahreszeit?
Faul in der Sonne liegen. :P Oder im Meer baden. Ich mag es nicht zu warm, daher fällt Sport in der Sonne meistens aus. XD

10) Zu guter Letzt: Welche Eissorte bevorzugst du?
Ich esse Eis nicht sonderlich gerne. :P Aber wenn dann nehme ich entweder Schokolade oder etwas fruchtiges, z.B. Mango oder Zitrone.


Ich tagge mal niemanden, da mir so langsam die Personen ausgehen, die ich taggen könnte. Gefühlt war jeder mit jedem Award schon 10mal dran (obwohl ich den Sunshine Blogger Award gerade zum ersten Mal hatte). :) (Außerdem bin ich furchtbar einfallslos, was Fragenstellen angeht. :P)

Dienstag, 15. Mai 2018

[Rezi] "Elfenlicht - Märtyrerkunst" von Judith Laverna

Den folgenden Beitrag kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung [da Rezensionsexemplar].
(c) Bildrechte: Papierverzierer
"Elfenlicht - Märtyrerkunst"
von Judith Laverna
Verlag: Papierverzierer, 2018
Band 1 von 3
586 Seiten

~Klappentext~
"Die junge Kriegerin Ayleen wächst als einzige Tochter einer Adelsfamilie der Elfen weit im Norden auf. Sie überlässt das Regieren lieber anderen, da sie sowohl von ihrer Impulsivität als auch von ihren besonderen Fähigkeiten zum Handeln getrieben wird.
Während ihr Volk und seine Kultur verfallen und dabei mächtigen Feinden gegenüberstehen, muss die Elfenkriegerin ihre eigene Herkunft ergründen. In dem schicksalshaften Dilemma, Intriganten und auch dem eigenen Vater gegenübertreten zu müssen, entdeckt die sonstige Einzelkämpferin, dass es ein viel höheres Gefühl gibt, das sie bis dahin nicht gekannt hat: Liebe.
Im Glauben, für das Schicksal ihrer Welt verantwortlich zu sein, stürzt sie sich in ein Abenteuer, dessen Ziel die verzweifelte Suche nach einem Sinn dahinter ist. Erst als ein vor Ewigkeiten verbannter Verräter und König wieder auf den Plan tritt, wird klar, dass die Gefahr, in der ihr Volk und sie sich befinden, weitaus größer und gefährlicher ist, als sie alle angenommen haben. In einer Reise durch epische Welten beginnt für Ayleen ein Wettlauf gegen die Zeit in ein Abenteuer, bei dem sie nicht nur für sich selbst kämpfen muss, sondern auch für die, die sie liebt, und ihr gesamtes Volk."
~Meine Meinung~
Mit "Märtyrerkunst" liefert Judith Laverna den ersten Band ihrer Elfen-Trilogie, die sich deutlich von anderen Genre-Vertretern abhebt. "Elfenlicht" ist düster, meistens unfair und selten vorhersehbar.

Die Handlung dreht sich um Ayleen, eine junge Elfe, die von ihrem Volk aus einem ihr unbekannten Grund gemieden und verachtet wird. Doch Ayleen hat gelernt, trotzdem selbstbewusst ihren Weg zu gehen und versucht immer wieder, sich zu behaupten und Anerkennung zu bekommen. Leider vergeblich. Dabei ist Ayleen ungewöhnlich stark und geschickt im Kampf und fühlt eine besondere Verbindung zur Natur, die ihren Mitelfen immer mehr abhanden kommt.
Mir war Ayleen nicht immer sympathisch. Sie provoziert gerne, auch wenn es eindeutig zu ihrem Nachteil ist, und manches Mal wird sie richtig überheblich. Andererseits hat sie auch ruhige, verletzliche Seiten und wie sie sich trotz aller Widerstände für den Erhalt der Elfen-Kultur einsetzt, ist bewunderswert. Auch unverständlich war ihre verzweifelte Liebe zu ihrem Vater, die nicht erwidert wird und fast schon selbstzerstörerisch ist. Denn ihr Vater, Veloron, steht Ayleen mit Verachtung gegenüber - aus unbekannten Gründen - und verletzt sie regelmäßig sowohl physisch als auch psychisch. Dennoch hängt Ayleen sehr an ihm. Ich hoffe, dass diese merkwürdige Verbindung der beiden in den Folgebänden noch geklärt wird.

Die weiteren Charaktere sind zumeist gegen Ayleen und tauchen vor allem auf, um sich ihr in den Weg zu stellen. Nur der alte Bibliothekar Aedin und der junge Soldat Viktor stehen auf Ayleens Seite und waren für mich die Sympathieträger des Buches.

Zur Handlung möchte ich nicht zu viel verraten, denn vieles würde spoilern. Nur so viel: Der erste Band entwickelt sich eher langsam. Gerade zu Beginn verwirren die einzelnen Kapitel, die zum Teil die Vergangenheit beleuchten, bevor es mit der Haupthandlung los geht. Ich fand es überhaupt etwas schade, dass man zu Beginn in die Handlung und die Welt hineingeworfen wird und sich nicht alles im Laufe des Buches wirklich erklärt. Gerade wie die Magie der Elfen funktioniert oder warum sie so abgeschieden in ihrem Wald leben können, wurde höchstens angedeutet. 
Wenn man aber dran bleibt und sich auf die Handlung einlässt, fesselt die düstere Atmosphäre und man verfolgt mit Schrecken Ayleens beschwerlichen Weg, dessen Ziel lange Zeit unklar ist. Erst im letzten Drittel schreiten die Geschehnisse zügiger voran, bis zum dramatischen Höhepunkt, den ich so nicht erwartet habe.
Leider sind mir im Buch ein paar wenige Logikfehler aufgefallen - die aber vielleicht auch nur schlecht erklärt waren und daher unlogisch wirkten - , die aber zum Glück keinen Einfluss auf die Handlung haben. Dennoch störten sie den Lesefluss etwas.

Fazit: Ein ungewöhnliches Buch über Elfen, welches mich durch die düstere Atmosphäre und die unvorhersehbare Handlung überzeugen konnte! Ich bin sehr auf die Fortsetzungen gespannt!

Vielen Dank an den Papierverzierer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Die Elfenlicht-Trilogie:
    Band 1 - Märtyrerkunst
    Band 2 - Exodus
    Band 3 - Phantomschmerz [ab 21. September 2018]

Montag, 14. Mai 2018

Montagsfrage #14


Die Montagsfrage ist eine Aktion von "Bücherfresserchen", bei der jeden Montag eine buchbezogene Frage beantwortet wird.

Die heutige Frage:

Magst du lieber dicke oder dünne Bücher, oder ist es dir egal? Warum?

Das ist mir relativ egal. Dünne Bücher sind besser für Zwischendurch, da sie schneller beendet sind und man (meistens) weniger vergessen kann. Bei dicken Büchern ist die Handlung ja ausführlicher und oftmals auch komplexer, sodass sie mehr Aufmerksamkeit bedürfen. Gerade bei (High-)Fantasy-Romanen lese ich lieber dicke Bücher, bei denen man in der Welt so richtig versinken kann.
Also ja, ich lese beides mehr oder weniger gleich gerne.

Und wie sieht das bei euch aus?