Sonntag, 31. Dezember 2017

[Monatsrückblick] Dezember 2017

Im Dezember wollte ich wieder deutlich mehr lesen als im November, denn geplant war, das Jahr wieder mit einem SuB von 14 Büchern zu verlassen. Das habe ich leider nicht mehr geschafft. Dennoch bin ich ganz zufrieden, denn ich habe eine Reihe abschließen können und habe ein 600 Seiten Buch geschafft. :)
Ansonsten stand der Monat natürlich im Zeichen von Weihnachten, ich war aber gar nicht so sehr im Stress deswegen. Trotzdem kam ich über die Feiertage eher wenig zum Lesen und habe vor allem einen Haufen Schlaf nachgeholt und endlich mal meine ausstehenden Rezensionen und Blogbeiträge abarbeiten können. :'D

Veröffentlicht habe ich im Dezember meinen Reisebericht zum Teneriffa- Urlaub.
Außerdem gibt es eine Bastelstunde mit Weihnachtskarten, falls jemand Interesse an sowas hat.

Anfang Januar folgen dann noch meine Neuzugänge aus Dezember und mein Jahresrückblick mit meinen Jahreshighlights. :)
Doch erstmal zum Dezember.

Gelesen
4 Prints beendet
1 eBook fortgesetzt
gelesene Seiten: 1488

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Plötzlich Fee - Frühlingsnacht von Julie Kagawa
    Ein für mich wirklich gelungener Abschluss, nachdem mir Band 2 und 3 weniger gefallen haben! Das lag mit daran, dass das Buch aus der Sicht von Ash und nicht mehr von Meghan erzählt wird (die wurde mir leider nie sympathisch). Kleinen Punktabzug gibt es für das meines Erachtens unnötige Geplänkel bezüglich Ariella. Da hätte Ash etwas entschlossener gegenüber seinen Gefühlen sein können.
[4,5 Flämmchen - ab Seite 230 - Rezension]





Plötzlich Fee - Das Geheimnis von Nimmernie von Julie Kagawa
    Um die Reihe endlich abzuschließen, habe ich den recht kurzen Zusatzband auch direkt gelesen. Dieser besteht aus drei Kurzgeschichten plus Zusatzmaterial. Letzteres hat mich nicht wirklich interessiert, da ich die Bände auch recht zeitnah gelesen habe und somit noch gut informiert war. Lässt man das also weg, hat das Buch ca. 260 Seiten. Dennoch habe ich relativ lange dafür gebraucht, denn die Kurzgeschichten sind schon eher etwas für richtige Fans der Reihe, ein netter Bonus für die, die es wirklich interessiert. Mich konnten sie jedoch nicht wirklich fesseln... 



    Da ich keine Rezension dazu schreiben möchte, hier ein paar kurze Worte zu den Kurzgeschichten:
    Geschichte 1 spielt nach dem Ende von Band 1. Ash bringt Meghan zu Mab, wobei sie unterwegs ein paar Gefahren überwinden müssen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, was mir die Geschichte sagen sollte. :D
    Geschichte 2 spielt vor Band 4. Ash und Puck sind unterwegs die Seele suchen und müssen dabei für Leanasidhe etwas von Titania zurückholen. Die Geschichte war recht witzig, mehr aber auch nicht.
    Geschichte 3 spielt nach dem Ende von Band 4 und ist eine Art Vorgeschichte zu der Nachfolgereihe "Plötzlich Prinz". Auch hier: ganz nett, aber muss nicht sein.
Insgesamt für Fans sicher super und durchaus kurzweilig, aber mehr nicht.
[3 Flämmchen - ohne Rezension]


Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks von Cynthia Hand

    Ein Buch über Selbstmord und wie Angehörige damit umgehen. Mir hat das Buch grundsätzlich gut gefallen, allerdings nervt es mich immer, wenn wichtige Punkte die ganze Handlung über absichtlich umgangen/nur angedeutet werden, um die Spannung zu erhöhen. Wie hier mit der SMS, die Lex von ihrem Bruder kurz vor seinem Tod bekam. Die Geschichte wäre auch emotional und bedrückend genug gewesen, wenn recht zu Beginn gesagt worden wäre, was für eine SMS ständig gemeint ist.
Außerdem war mir im Mittelteil der "Geisterkram" etwas zu sehr ausgewälzt worden.
Davon abgesehen eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Hätte man den Selbstmord verhindern können? Hätte man es ahnen können? Schwierige Fragen, aber das Buch behandelt auf eine angenehme Art das Thema und kommt zu einem nachvollziehbaren Ende.
[4 Flämmchen - Rezension]



Sphären der Macht von Brent Weeks
    Der dritte Band der Licht-Reihe, die ich im nächsten Jahr gerne endlich beenden möchte (werden 6 Bände in Deutschland), hat mir an sich gut gefallen, doch da es sich nur um die erste Hälfte des 3. englischen Bandes handelt, fehlte einfach was. Das Buch endet total nichtssagend mitten in der Handlung. Dadurch wirkte es absolut nicht abgeschlossen/abgerundet und leider eher langatmig. Wenn ich nicht wüsste, dass es nur die erste Hälfte des eigentlichen Buches ist, würde die Bewertung noch schlechter ausfallen... So kann ich es als sehr langgezogene Einleitung zum Band-Finale abhaken und hoffe, dass der deutsche Teil 4 dann deutlich spannender werden wird.
[3,5 Flämmchen - Rezension folgt]


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Begonnen/Fortgesetzt

In Blut geschrieben von Anne Bishop
Mittlerweile bin ich bei 33%... Irgendwie zieht sich die Handlung ziemlich, auch wenn nach und nach neue Geheimnisse gelüftet werden. Trotzdem ist noch immer unklar, worauf die Handlung hinausläuft, was mich nicht unbedingt zum Lesen motiviert.
[25-33%, ca. 40 Seiten]

[Rezi] "Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks" von Cynthia Hand

(c) Bildrechte: Harper Collins ya!
"Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks"
von Cynthia Hand
Originaltitel: The Last Time We Say Goodbye"
Verlag: Harper Collins ya!, 2015
Einzelband
320 Seiten

~Klappentext~
"Es war der zwanzigste Dezember. Hinter mir lagen genau sechs Monate mit Steven. 183 Tage voller Küsse, bevor die Gleichung sich änderte. Unwiderruflich.
Das letzte Mal, dass Lexie glücklich war, war davor. Als sie einen wunderbaren Freund hatte, den Traum, Mathematik zu studieren, und einen Bruder. Tyler. Nun ist sie für die anderen nicht mehr das Zahlengenie, sondern nur noch das Mädchen, dessen Bruder sich umgebracht hat. Um mit der Trauer fertigzuwerden, beginnt Lexie, ihre Gefühle aufzuschreiben. Doch leider ist das Leben keine Gleichung, sonst könnte sie die quälende Ungewissheit auflösen: Tyler hat ihr vor seinem Tod eine SMS geschickt, die sie nicht beachtet hat. Hätte sie alles ändern können? Der Gedanke verfolgt Lexie wie ein Schatten. Bis sie erfährt, was es braucht, um ihr Glück wahrscheinlicher zu machen."

~Meine Meinung~
Wie der Klappentext schon verrät, handelt das Buch von Lexie, aus deren Sicht auch erzählt wird, deren Bruder Tyler Selbstmord begangen hat. Selbstmord ist ein Thema, das ich zuvor als Mittelpunkt einer Handlung noch nicht gelesen hatte. Ich hatte mich aber auf eine emotionale Geschichte mit Tiefgang eingestellt und wurde nicht enttäuscht.

Lexie ist auch Wochen nach dem Tod ihres Bruders noch fassungslos und weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Weinen kann sie nicht, das Mitleid ihrer Mitmenschen nervt sie und sie kapselt sich von ihren Freunden immer mehr ab. Ihre Mutter ist noch schwerer getroffen, weint fast ununterbrochen und lenkt sich mit Alkohol ab. Lexies Vater, der sich schon vor Jahren von der Mutter getrennt hat und ausgezogen ist, kümmert sich kaum und ist sichtlich überfordert, während er wegen der Trennung von Lexies Mutter noch immer unter der Abneigung seiner Tochter zu leiden hat. Alles in allem eine sehr schwierige Situation.

Ein Therapeut soll wieder Ordnung in Lexies Leben und ihre Gedanken bringen, doch sie sträubt sich, über ihre Gefühle zu sprechen. Und so soll sie ein Tagebuch schreiben, in dem sie ihre Gedanken festhalten und hoffentlich verarbeiten kann. Eben solche Tagebucheinträge wechseln sich immer wieder mit Lexies Erzählperspektive ab.

In Rückblenden erfährt man mehr über Tyler und lernt ihn als sympathischen, vielleicht etwas verschrobenen, aber durchaus lebensfrohen Menschen kennen, der sich aber viele Gedanken macht. Der Selbstmord wird vor diesem Hintergrund anfangs immer unverständlicher, erscheint Tyler doch niemandem wie jemand, der seinem Leben entfliehen will. Doch die Gründe werden zum Ende hin noch verständlicher.

Mit Lexie wird man anfangs nur schwer warm. Sie denkt sehr rational, handelt aber häufig fast schon unverständlich, wenn es bedeuten würde, Tyler "loszulassen" oder zumindest seinen Tod zu akzeptieren und zu verarbeiten. Erst nach und nach entwickelt sie sich und man findet besseren Zugang zu ihr. Lexie braucht einfach eine ganze Weile, um wieder klar zu kommen und auch emotional den Verlust ihres Bruders zuzulassen. Ich konnte das ein ganzes Stück weit nachvollziehen, aber trotzdem will man Lexie häufig schütteln und sie drängen, endlich wieder nach vorne zu sehen und andere Menschen wieder an sich heranzulassen. Dass die SMS, die sie von Tyler kurz vor seinem Tod bekommen hat, solange als "Ahnung" über der Handlung liegt, fand ich auch anstrengend. Es wird fast schon krampfhaft vermieden, dass Lexie sich damit auseinandersetzt, obwohl es einer der wichtigsten Punkte der Handlung ist - schließlich empfindet Lexie nur deswegen Schuldgefühle.

Auch etwas störend fand ich, dass Tyler als Geist und das ganze Drumherum mit dem Glauben an Übernatürliches, vor allem bei einer so rationalen Person wie Lexie, so einen großen Raum im Mittelteil einnahm. Das passte in dem Ausmaß nur schwer in den ernsten Kontext, auch wenn ich verstehen kann, dass man als Angehöriger hofft, den geliebten Menschen irgendwo doch noch um sich zu haben. Zwischendrin hatte ich jedoch die Befürchtung, das Buch würde sich zu einem Fantasyroman entwickeln (was dann doch nicht der Fall war).

Von den kleinen Kritikpunkten abgesehen, ist "Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks" jedoch ein wunderbares, ernstes, bedrückendes, emotionales und irgendwo auch Hoffnung spendendes Buch, das ich gerne jedem empfehle, der sich mit der Thematik auseinandersetzen mag.

Samstag, 30. Dezember 2017

[Rezi] "Plötzlich Fee - Frühlingsnacht" von Julie Kagawa

(c) Bildrechte: Heyne fliegt
"Plötzlich Fee - Frühlingsnacht"
von Julie Kagawa
Originaltitel: The Iron Knight
Verlag: Heyne fliegt, 2012
Band 4 von 5
512 Seiten

~Klappentext~
"Ash, der Winterprinz, hat für seine Liebe zu Meghan bereits alles riskiert. Seine eigene Mutter, die eisige Königin Mab, stellte sich ihm in den Weg, aus Nimmernie wurde er verstoßen, und sein einstiger bester Freund Puck wurde zu seinem Rivalen. Eigentlich müssten nun endlich bessere Zeiten anbrechen, denn die Eisernen Feen sind geschlagen und Meghan wurde zur rechtmäßigen Königin ihres Reiches gekrönt – eines Reiches, in dem Ash nur dann überleben kann, wenn er das Einzige, das ihm von Mabs Erbe noch geblieben ist, preisgibt: seine Unsterblichkeit. Und so steht für Meghan und Ash ein weiteres Mal alles auf dem Spiel, und in seiner dunkelsten Stunde muss der Winterprinz eine Entscheidung fällen, die ihm Meghan nicht abnehmen kann: ob ihre Liebe stark genug sein wird, die Schatten der Vergangenheit zu besiegen…"
~Meine Meinung~
Mit "Frühlingsnacht" endet die Reihe "Plötzlich Fee". Es gibt zwar noch einen Zusatzband mit drei Kurzgeschichten, aber die sind ja nur ein nettes Extra (dazu wird es übrigens keine Rezension von mir geben). Ursprünglich sollte die Reihe mit dem 3. Band enden, doch da dort kein typisches Happy End vorkommt, folgte doch noch ein 4. Band.

Ganz anders als die ersten drei Bände wird "Frühlingsnacht" aus der Sicht von Ash erzählt. Meghan kommt nun so gut wie gar nicht vor, was ich sehr erfrischend fand. Meghan wurde mir leider nie sympathisch und auch ihre kurzen Auftritte in diesem Abschlussband konnten mich nicht positiver ihr gegenüber stimmen. Dafür lernt man besonders Ash und auch Puck näher kennen und auch Grimalkin spielt wieder eine große Rolle. Außerdem wird Ariella, Ashs tote Exfreundin, ziemlich wichtig. Und auch neue Charaktere tauchen auf und sorgen für viel Abwechslung und Action.

Die Reise durch das Nimmernie zum Ende der Welt war wieder sehr fantasievoll, abwechslungsreich und voller interessanter Entdeckungen. Die Welt gefällt mir einfach am besten an der ganzen Reihe - es wird nie langweilig, sie zu bereisen und es kommen noch viele neue Orte vor, mit denen man nach Band 1-3 nicht gerechnet hätte.

Die Charaktere, allen voran Ash, hatten in "Frühlingsnacht" nochmal mit ihren Gefühlen und Entscheidungen zu kämpfen. Teilweise störte es mich, dass Ash tatsächlich in seiner Liebe zu Meghan zu schwanken beginnt, ohne eine Möglichkeit zu haben, erst einmal mit ihr darüber zu sprechen. Es hörte sich kurzzeitig sogar danach an, als würde er nur wegen dem Schwur weiter nach der Seele suchen und nicht länger aus Überzeugung. Da hätte ich mir stellenweise etwas mehr Zielstrebigkeit und Entschlossenheit von Ash gewünscht. Ansonsten bekommt man viele Einblicke in seine Gedanken und Gefühle, die in den vorherigen Bänden nicht möglich waren. Das hat ihn mir nach und nach immer sympathischer gemacht und er gehört nun zum Schluss neben Grimalkin zu meinen Lieblingscharakteren.

Ein wichtiger Punkt der Handlung ist die Suche nach einer Seele, um ein Mensch zu werden. Das Thema hat mir sehr gefallen, denn die Unterschiede zwischen Fee und Mensch wurden nochmal klar hervorgehoben und aufgezeigt, was es bedeutet, menschlich zu sein. Welche Entbehrungen und Schwächen Menschen aufweisen und wie intensiver sie gleichzeitig ihr Leben leben können. Das kommt vor allem im letzten Drittel des Buches hervorragend rüber und hat mich ein wenig zu Tränen gerührt.

Fazit: Wie auch die Vorgängerbände überzeugt der 4. Band durch die tolle Feenwelt und die unterhaltsamen Dialoge zwischen den Charakteren und kommt dabei fast komplett ohne Meghan aus. Für mich wurde die Reihe damit perfekt abgeschlossen.

Die "Plötzlich Fee"-Reihe:
    Band 1 - Sommernacht [meine Rezension]
    Band 2 - Winternacht [meine Rezension]
    Band 3 - Herbstnacht [meine Rezension]
    Band 4 - Frühlingsnacht
    Das Geheimnis von Nimmernie (Kurzgeschichten)

Freitag, 29. Dezember 2017

Lesewoche #1


Die Lesewoche ist eine Aktion von Unendliche Geschichten und findet immer freitags statt. Es geht darum, die Woche lesetechnisch anhand von fünf Fragen Revue passieren zu lassen.

Ich bin heute zum ersten Mal dabei. :) Hier geht es zum Beitrag der Woche.


Frage 1: Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?
Ich war mit Weihnachten und den Verwandtenbesuchen doch recht eingespannt und noch dazu ständig total müde, daher kam ich leider nicht so viel zum Lesen wie ich wollte...


Frage 2: Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?

(c) Bildrechte: blanvalet
Ich habe an "Sphären der Macht" von Brent Weeks weitergelesen, was ich schon vergangene Woche begonnen habe. Mit 600 Seiten ist es etwas dicker und ich kam wie gesagt nicht so gut voran... Das Buch gefällt mir bisher aber echt super!

Frage 3: Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?
Ich arbeite gerade "Rückstände" auf, denn ich kam die letzten Wochen kaum zum Bloggen. Am interessantesten ist vermutlich mein Reisebericht von Teneriffa. Wer Lust auf Basteln hat, kann auch HIER mal reinschauen. ;)

Frage 4: Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?
Ich möchte mein aktuelles Buch beenden und dann einen Neuzugang beginnen: "Mr. Widows Katzenverleih" von Antonia Michaelis, auf den ich mich schon unheimlich freue. :) Ansonsten steht ja Silvester an und ich habe immer noch keinen Plan, was wir da unternehmen... Nächste Woche Mittwoch geht's dann wieder zur Arbeit.


Frage 5: Hast du besondere Lesepläne für das neue Jahr?
Ich möchte die restlichen begonnenen Reihen beenden und neue Reihen möglichst direkt beenden bzw. auf den aktuellen Stand bringen. Sonst schleppe ich die immer so lange mit mir herum...

[Rezi] "Carrie" von Stephen King

(c) Bildrechte: Lübbe Audio
"Carrie"
von Stephen King
Originaltitel: Carrie
Verlag: Lübbe Audio, 2012
Sprecherin: Franziska Pigulla
Einzelband
320 Seiten
Der Roman erschien u.a. im Bastei Lübbe Verlag.

~Klappentext~
"Als 3-jährige lässt sie einen Steinregen auf ihr Elternhaus niederregnen, weil ihre Mutter ihr in einem Anfall religiösen Wahns nach dem Leben trachtet. Als 16-jährige erlebt sie einen Augenblick tiefster Demütigung. Dann, auf dem Abschlussball der Schule, wird sie das Opfer eines bösen Streichs. Schmerz, Enttäuschung, Wut treiben sie zum Äußersten: Mit der schieren Kräfte ihres Willens entfesselt sie ein Inferno, gegen das die Hölle der Garten Eden ist.
Das ist Carrie - beseelt, besessen von einer unheimlichen Gabe mit ungeheurer Tragweite und furchtbaren Folgen."

~Meine Meinung~
Das Hörbuch wird von Franziska Pigulla gesprochen, die sehr angenehm vorliest und den Charakteren Leben einzuhauchen vermag. Zu Carrie und den anderen Erzählperspektiven passte sie meiner Meinung nach sehr gut.

Das zentrale Thema von "Carrie" ist Mobbing der übelsten Sorte. Das Buch beginnt fast direkt mit einem Vorfall in der Mädchenumkleide, als Carrie zum ersten Mal ihre Periode bekommt und total schockiert ist, da ihr niemals jemand gesagt hat, dass Frauen irgendwann so etwas bekommen. Doch statt dass ihre Klassenkameradinnen sie aufklären, machen sie sich lustig, bewerfen Carrie gar mit Binden und Tampons. Schon dieser Einstieg in Carries Alltag ließ mich schlucken. Ich konnte gut nachvollziehen, wie furchtbar es Carrie gehen musste, stets der unbeliebte Außenseiter zu sein, der daheim auch noch von einer fanatisch-religiösen Mutter drangsaliert wird.

Im Laufe der Handlung erfährt man sehr viel über Carries bisheriges Leben, während der Handlungsstrang der Gegenwart auf den Schulball als finales Ereignis zu läuft. Daneben werden immer wieder Kapitel mit Interviews, Zeitungsartikeln oder fiktiven Buchausschnitten der Zukunft, nach dem Schulball, eingefügt. Der Leser weiß daher sehr früh, wie die Geschichte ausgeht und die Spannung ergibt sich aus dem Weg dorthin. Was bringt Carrie letztlich dazu, ihre halbe Heimatstadt auszulöschen?

Wie das möglich ist, erfährt man ebenfalls nach und nach. Denn Carrie hat telekinetische Fähigkeiten, die sich nach und nach entwickeln und stärker werden, während sich das Geschehen immer weiter zum explosiven Höhepunkt aufschaukelt.

Wie man es von Stephen King gewohnt ist, werden verschiedenste Charaktere mal mehr mal weniger ausführlich in die Geschichte integriert. Vor allem einige Klassenkameraden und Lehrer von Carrie bekamen eine bedeutende Rolle. Die meisten unter ihnen finden es klasse, Carrie zu ärgern. Nur wenige halten sich raus, so z.B. Sue, die nach der Sache in der Mädchenumkleide Reue empfindet und es wieder gut machen will. Doch damit stößt sie bei ihren (ehemaligen) Freundinnen auf Hohn. Vermutlich ist das eines der größten Probleme beim gezielten Mobbing: selbst wenn man helfen möchte, stößt man mitunter auf großen Gegenwind, wird vielleicht selbst Außenseiter oder das nächste Mobbingopfer.

Der Fokus liegt vor allem auf Carries Charakter, ihrer Psyche, wie sie denkt und fühlt und zwischen Zorn und Hoffnung schwankt. Sie versucht, von ihrer fanatisch-religiösen Mutter loszukommen, schafft es aber kaum. Erst nach und nach traut sie sich mehr zu, entwickelt sich weiter. Umso dramatischer ist daher das tragische Ende.

Fazit: Stephen Kings Debütroman überzeugt vor allem durch die realistische Darstellung von Carries Leidensweg und weist im Vergleich zu späteren Werken keine wirklichen Horrorelemente auf. Dadurch ist er auch für Leser geeignet, die sich nicht gruseln wollen, aber übernatürliche Elemente (hier die Telekinese) dennoch mögen. Mir hat das Werk durch die schockierenden Handlungen der vorkommenden Personen bis zum tragischen Ende gut gefallen.

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Weihnachtskarten mit Kaffee

Heute habe ich zur Abwechslung mal eine kleine Bastelstunde für euch. :-) Ich hoffe, so etwas interessiert euch auch?
Dieses Weihnachten wollte ich endlich mal wieder selbst Weihnachtskarten basteln. Die letzten Jahre klappte das nicht so wirklich, weil keine Zeit und Motivation.
Mir fiel dann wieder ein, dass ich schon immer mal mit Kaffee zeichnen wollte! Ja genau, Kaffee. :-)
Am Ende sahen meine Karten so aus:



Nicht 100%ig wie ich es mir vorgestellt habe, aber sie kamen ganz gut an. Wenn sie euch auch gefallen, folgt hier eine Anleitung!


Was brauchst du?
Blanko-Aquarell-Postkarten (z.B. von "guardi artistico aquarello")
harter Borstenpinsel (der auch "kaputt gehen darf")
Papiertaschentücher
Kreppband
Wasserfeste Unterlage (z.B. ein Tablett)
Kaffee
Deckfarben
Deckweiß
Schneeflockenschablone (z.B. von butinette oder aus festem Papier selbst ausschneiden mit Skalpell)

Für die Schrift: Ich habe eine Bandzugfeder und haselnussbraune Tinte von Winsor & Newton verwendet. Aber ich nutze "richtige" Tinte zum Schreiben häufig und bin mit Federn und Federhalter gut ausgestattet. Für jemanden, der nur mal eben so eine Karte basteln will, wäre das ein etwas zu teurer Spaß, fürchte ich. Allein das kleine Tintenfässchen hat schon 5€ gekostet und die Federn kosten teilweise nochmal genauso viel. Wer eine schöne Handschrift hat oder sich mit Handlettering auskennt/Übung hat, kann damit sicherlich auch mit anderen Stiften hübsche Resultate erzielen. Das müsstet ihr dann mal austesten.

Wie läuft es ab?
1.) Besorgt euch eine Tasse Kaffee.

2.) Klebt die Blanko-Postkarten auf eurer Unterlage mit dem Kreppband fest. Das ist notwendig, weil sich das nasse Papier sonst wellt und beim Trocknen gewellt bleibt!

3.) Tupft einmal mit den Papiertaschentüchern die ganze Postkarte mit Kaffee voll. Hier muss noch nichts besonders schick gemacht werden, es soll nur der Grundton werden. Ihr werdet merken, dass sich das Papier trotz Fixierung wellt, das ist normal. Der Kaffee wird entsprechend verlaufen und sich irgendwo sammeln. Lasst es langsam trocknen und verstreicht dabei den verlaufenen Kaffee immer mal wieder mit dem kaffeefeuchten Tuch, damit es gleichmäßiger wird.

4.) Wenn die Grundfarbe getrocknet ist, drückt ihr das nasse Kaffee-Tuch über der Karte aus, sodass Tropfen auf das Papier fallen. Größe und Form ist recht egal. Es wird vermutlich wieder verlaufen und ihr könnt je nachdem wie es euch gefällt, nochmal "nachtropfen" wenn es leicht angetrocknet ist oder auch die Farbtropfen erneut verwischen. Da müsst ihr einfach schauen, wie es aussieht.
Wenn nach dem Trocknen nicht so hübsche Kaffeeränder um die Tropfen entstehen, könnt ihr die ganz einfach mit euren feuchten Kaffeetuch wieder etwas verwischen.

5.) Sobald ihr mit eurem Hintergrund zufrieden seid und er komplett getrocknet ist, geht es mit den Deckfarben weiter. Ich habe helles Blau und helles Braun verwendet. Ihr könnt aber natürlich austesten, welche Farben noch gut passen. Legt dann die Schablone dahin, wo eine Schneeflocke entstehen soll und tupft mit dem Pinsel die Deckfarbe drüber. Versucht nicht zu viel Wasser zu verwenden, damit nichts unter die Schablone läuft und alles verschmiert. Und dran denken die Schablone nicht auf noch feuchte Schneeflocken zu legen!
[Anmerkung: Die oben verlinkte Schablone kam bei mir nicht rechtzeitig an und ist auch etwas groß und unhandlich für die kleinen Karten. Ich muss mal schauen, ob man die eventuell zerschneiden kann. Daher habe ich aus festem Papier mit Skalpell selbst eine Schablone ausgeschnitten.]

6.) Sobald die Schneeflocken fertig sind, kommt die Schrift. Macht das wie ihr wollt. ;-)

7.) Zum Schluss folgen die Verzierungen mit Deckweiß. Ich habe den Rand entlang getupft und ein wenig wo es passte auch um die Schneeflocken herum. Wenn nur noch wenig Deckweiß am Pinsel ist könnt ihr auch wie ich vorsichtig die Schneeflocken an einigen Stellen aufhellen. Wer das noch nie gemacht hat, sollte lieber erstmal separat üben, sonst werden die Flocken mit Pech ganz weiß.


Und fertig. :-)
Wenn jemand nun auch solche Karten basteln möchte, würde ich mich über ein Foto der Ergebnisse freuen. :-)
Und wenn ihr Fotos der einzelnen Schritte wollt, sagt Bescheid, dann mache ich nochmal eine Karte mit mehr Fotodokumentation.

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Teneriffa 2017

Vom 25.11. bis 02.12.2017 war ich gemeinsam mit meinem Freund auf Teneriffa. Wir bevorzugen Wanderurlaube und haben dafür im letzten Januar für unsere Mallorca-Reise (dazu schreibe ich dann auch bald noch einen Bericht, hatte ich eigentlich eh vor, aber aus den Augen verloren) die Wanderführer vom Bergverlag Rother für uns entdeckt. Es gibt inzwischen eine recht große Auswahl, hauptsächlich für Europa, und die Wanderführer sind grundsätzlich sehr gut gemacht. Handliches Format, Übersichtskarten der Routen und immer mit Beschreibungen des Weges, der Dauer, dem Höhenprofil und dem Schwierigkeitsgrad. Damit lässt sich ganz gut einschätzen, wie lange man für eine Wanderung braucht und wie anstrengend sie ungefähr wird. Wir brauchen zwar meistens 1-2 Stunden länger, denn man will ja auch mal Fotos machen oder in Ruhe einen besonderen Landschaftsabschnitt anschauen, aber als Richtwert sind die Zeitangaben toll. Auch Hinweise, wie man zu den Ausgangspunkten der Routen kommt, wo man unterwegs rasten kann oder ob spezielle Ausrüstung o.Ä. erforderlich sind, wird erwähnt.
Wir haben im Vorfeld also den Wanderführer für Teneriffa gekauft und sind per Mietwagen zu den Startpunkten gekommen. Übernachtet haben wir in einem 4-Sterne Hotel in Puerto de la Cruz im Norden von Teneriffa. Dank Halbpension mussten wir uns also nur um Getränke während der Wanderungen kümmern und waren ansonsten rundum versorgt. :) Finde ich ist die entspannteste Art Wandern zu gehen, denn für Zelten usw. bin ich nicht so der Typ.

Also, hier ein Reisebericht! Fotos sind gut es geht dabei. Da ich ungerne Fotos von mir im Internet habe, ist die Auswahl etwas eingeschränkt gewesen. :P


Tag 1 - Anreise
Schon um 2:00 Uhr nachts mussten wir bei mir daheim los zum Flughafen Hannover, wo um 6:00 Uhr unser Flug startete. Um 10:10 Uhr Ortszeit kamen wir am Flughafen Süd in Teneriffa an, wo wir auch recht fix unseren Mietwagen abholen konnten. Zwar wollte uns die Mitarbeiterin von Europcar erst einen teureren Wagen andrehen, was wir dankend abgelehnt haben, aber aufgrund eines Bearbeitungsfehlers haben wir trotzdem eine bessere Wagenklasse als gebucht bekommen. Die Dame war zwar recht aufdringlich mit ihren Vorschlägen, was wir noch alles buchen könnten, aber es verlief dann trotzdem recht zügig.
Die Fahrt nach Puerto de la Cruz haben wir dann auch ohne Navi (da besaßen wir noch keines, da ich vergessen hatte, die App aufs Handy zu laden XD) gut gemeistert. Allerdings war das Hotel dort dann nicht wirklich ausgeschildert, sodass wir es absolut nicht finden konnten. Irgendwann haben wir einen Lidl entdeckt und dort erstmal was zu Essen und zu Trinken gekauft, um in Ruhe unsere Nerven zu sortieren. Bis wir beschlossen haben, einfach jemanden nach dem Weg zu fragen. Ein spanisches Paar war dann auch direkt so nett, vorauszufahren. Die hatten nämlich Internet auf dem Handy und konnten GoogleMaps fragen. :P Die beiden sprachen zwar kaum ein Wort Englisch, aber die Verständigung gelang zum Glück irgendwie und wir waren unglaublich happy. :)
Nach dem Check-in und einer kurzen Verschnaufpause sind wir runter (das Hotel stand am Hang) zur Küstenpromenade von Puerto de la Cruz gegangen. Der schnellste Weg dorthin führte über einen Haufen Treppen, die von einem "Park" umgeben waren, mit Wasserfall usw. Auf dem Weg bekamen wir auch einen ersten Einblick in die alte Innenstadt, wovon ich aber irgendwie keine Fotos gemacht habe. Wir sind dann ein Stück nach Osten am Ufer entlang gelaufen, dann war es auch schon Zeit für das Abendessen.

Promenade Puerto de la Cruz


Tag 2 - Rundwanderung Araya - Los Brezos
Die erste Route aus dem Wanderführer führte uns nach Araya, ein kleines Örtchen an der Ostküste - und ein wahrer Alptraum für Autofahrer. :'D Der Ort besteht nahezu vollständig aus 3-4m breiten Gassen mit 20-25% Steigung!!! Ich konnte so gut wie nie sehen, was mich oben am Hang erwarten würde und habe erst später mitbekommen, dass andere Fahrer hupen, wenn sie sowas hochfahren, damit alle, die oben sind, Platz machen. Und natürlich fanden wir den Ausgangspunkt der Wanderung nicht auf Anhieb und natürlich war das Auto - trotz besserer Fahrzeugklasse - ein wahrer Schlappschwanz. Und so endete die Fahrt bergauf nach ca. 1km mit der Weigerung des Autos, weiter bergauf zu fahren. Es tat sich einfach mal gar nichts mehr. Und so musste ich ein Stück rückwärts bergab, wenden und geradeaus wieder ein Stück den Ort runter, bis wir eine "Parklücke" am Abgrund finden konnten, wo ich mit Müh und Not und nahe am Nervenzusammenbruch parken konnte. Die Wanderung fing also schon damit an, dass ich völlig fertig war. :'D
Dafür war das Wetter echt super. :P
Die Wanderung führte aus dem Ort hinaus und dann recht steil hinauf zum Rastplatz Los Brezos und noch ein kurzes Stück weiter, bis wir oberhalb eines Barrancos (=Schlucht) standen. Danach ging es deutlich entspannter wieder bergab und in einem weiten Bogen zurück ins Dorf. Als erste Wanderung nach längerer Pause vielleicht nicht der beste Start, da wir oben am Barranco echt kaputt waren, aber naja. Die Aussicht war echt schön und wir trafen nur am Rastplatz auf andere Menschen.

Blick oberhalb von Araya zur Küste

Barranco bei Los Brazos - Man beachte das kleine Häuschen am Fuß der Schlucht :D


Tag 3 - Küstenweg Puerto de la Cruz
Nach der Anstrengung am Tag zuvor beschlossen wir, ohne Auto die Küste westlich von Puerto de la Cruz zu erkunden. Unterwegs konnte ich auch zweimal im Meer baden, was ich den restlichen Urlaub leider nicht mehr geschafft habe... Es war außerdem der heißeste Tag der Woche mit bis zu 30°C. Wir sind erst der Küstenpromenade durch Puerto de la Cruz gefolgt und dann auf dem Küstenwanderweg weiter über der Steilküste entlang. Ich war vom Tag davor noch etwas kaputt und es war einfach zu heiß, daher kamen wir letztlich nicht allzu weit voran, aber der Weg war später eh wegen einem Erdrutsch gesperrt - wir haben da also nichts verpasst.

Auch ein Teil der Küstenbefestigung in Puerto de la Cruz. Auf den Steinen waren hunderte rot-grüne Krabben.

Beginn des Küstenweges außerhalb von Puerto de la Cruz, also so links am Hang entlang.
Die letzten paar Hotels von Puerto de la Cruz.


Tag 4 - Masca-Schlucht
Das Highlight des Urlaubs war dann am 4. Tag die Masca-Schlucht. Die Anfahrt war mal wieder super - denn sie führte über eine recht stark befahrene, schmalen Serpentinenstraße an Berghängen entlang nach Masca. Zum Glück hat sich das Auto diesmal besser angestellt und es blieb trotz entgegenkommender Touri-Busse alles heile. Der Andrang an der Schlucht war dann auch echt krass. Aber die Wanderung wird überall als eines der Must-Sees von Teneriffa erwähnt, also nicht verwunderlich. Der Weg durch die Schlucht beträgt in Luftlinie ca. 4,5km, aber man klettert mehr, als das man wandert, daher dauert es pro Strecke ca. 2,5h.
Die Schlucht endet an einem Strand mit kleinen Bootsanleger, von wo aus man nach Los Gigantes fahren kann, um sich den Rückweg zu sparen. Da wir nunmal zurück zu unserem Auto mussten, die Bootsfahrt mit 12€ etwas teuer und die Schlucht echt schön ist, sind wir zurück gelaufen. Allerdings war das unfassbar anstrengend und ich war zwischendrin wirklich am zweifeln, ob nicht irgendwann meine Beine den Geist aufgeben. Mit viel Willenskraft haben wir es aber sogar noch vor Sonnenuntergang wieder aus der Schlucht raus geschafft. Und ich war echt lange nicht mehr so nah an meiner körperlichen Grenze. Puh. Abends tat mir auch zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder das rechte Knie ordentlich weh. :/ Trotzdem lohnt sich die Schlucht total! Wer aber nicht so fit ist, sollte vllt lieber mit dem Bus hin und per Boot zurück. :'D
Sicht oberhalb von Masca (das sind die Häuschen links im Bild).

In der Schlucht.

Nochmal in der Schlucht.

Dito.

Dito plus Katze - was auch immer die da macht und wie auch immer die da hin gekommen ist. :D

Ende der Schlucht mit dem Bootsanleger und vielen vielen Touris, die den Rückweg nicht laufen wollten. ;)

Zurück in Masca mit Sonnenuntergang. :)


Tag 5 - Loro Parque
Da ich den Tag dank krassem Muskelkater schon mit zwei Ibuprofen beginnen musste, sind wir nur zu Fuß zum Loro Parque gelaufen und haben uns diesen angesehen. Der Zoo steht wegen seiner Delphin- und Orca-Shows bei Tierschützern in der Kritik, aber da sie selbst überall beharren, die Tiere so artgerecht wie möglich zu halten und auch Auszeichnungen dafür bekommen haben, wollten wir uns selbst ein Bild machen. Der Park ist schön gestaltet, sonderlich groß ist er aber nicht. Wie der Name vermuten lässt gibt es vor allem Papageien, die allerdings fast alle in recht lieblosen, düsteren Käfigen sitzen, was ich nicht so klasse fand. Vor allem weil andere Tiere echt schöne, große Gehege hatten. Besonders das Pinguin-Becken war toll, die hatten sogar künstlichen Schnee, der von der Decke fiel. :O Die Tiershows haben wir auch angesehen. Neben der Delphin- und Orca-Show gab es auch eine mit Seelöwen und eine mit Papageien. Letztere war eher langweilig und für Kinder gemacht, aber die anderen drei waren an sich schon unterhaltsam. Und soweit ich das beurteilen kann, wirkten die Seelöwen und Delphine als hätten sie Freude an den Tricks. Ich kenne mich da aber auch nicht so gut aus. Bei den Orcas muss ich aber echt sagen, dass die nicht genug Platz zum Schwimmen haben und man die niemals so umfassend beschäftigen kann, dass sie sich nicht langweilen. Wenn man im Internet etwas recherchiert, findet man auch einiges an unschönen Meldungen zu den Orcas.


Tag 6 - Fahrt am Teide vorbei nach Vilaflor, 
Paisaje de Lunar
Am 6. Tag sind wir einmal quer über die Insel gefahren, um den Teide, der höchste Berg Spaniens, zumindest von unten zu sehen. Mit fast 4.000m Höhe und ehrlich gesagt wenig spannendem Aufstieg (da wächst ja nichts, nur Steine), wollten wir nicht hochlaufen. Bis zum Gipfel kommt man aus Naturschutzgründen ohnehin nicht ohne Genehmigung und wir haben zu kurzfristig davon erfahren, um noch eine beantragen zu können. Alternativ kann man mit der Seilbahn rauffahren, aber das ist nicht unbedingt billig (27€ Hin&Rück pro Person), sehr überfüllt und da oben auch etwas kühl. Dazu waren wir nicht passend angezogen. :P Außerdem war an dem Tag das Wetter bewölkt/neblig, sodass die Aussicht vermutlich eh nicht optimal gewesen wäre. Für das nächste Mal wissen wir aber Bescheid und sind besser vorbereitet. ;)
Nach ca. 1,5h Quer-Durchs-Land-Fahrt haben wir unser eigentliches Tagesziel erreicht: Der Paisaje de Lunar (="Mondweg"). Einer der Orte, die man laut Reiseführer auf jeden Fall gesehen haben sollte. Der Weg war zur Abwechslung mal relativ entspannt. Nur anfangs ging es längere Zeit bergauf, danach war es "nur" steinig. Die "Mondlandschaft" war dann allerdings sehr ernüchternd und die lange Anfahrt ehrlich gesagt nicht wert. Man konnte nicht einmal näher ran bzw. sollte/durfte nicht, man hätte natürlich trotzdem, aber wegen der Empfindlichkeit der Gesteine darf man sie eh nicht anfassen oder darauf laufen. Auf dem Rückweg wurde es dann recht schnell extrem neblig und dunkel auf dem Berg, wir haben das Auto aber wiedergefunden. :P Auf der Rückfahrt konnten wir dann den Sonnenuntergang am Teide bestaunen.

Blick auf den Teide.

Landschaft um den Teide.

Die "Mondlandschaft", also diese hellen Felsen.

Weg zur Mondlandschaft.

Weg zur Mondlandschaft.

Sonnenuntergang am Teide.

 
Tag 7 - Rundwanderung Taganana - Afur
Wieder ein Ort mit ätzender Serpentinenanfahrt - naja, nicht so wie bei Masca, aber trotzdem gefühlt endlos, dafür zweispurig. Eigentlich wollten wir in Afur loswandern, das war laut Wanderführer der Startpunkt, aber das Navi kannte den Weg irgendwie nicht und wollte uns über einen schmalen Wanderweg leiten - mit dem Auto. Also sind wir stattdessen in Taganana gestartet, von wo aus wir allerdings nicht auf anhieb den Wanderweg gefunden haben. :'D Eigentlich wollten wir, da wir spät dran waren, erst über die Berge bzw. rauf zur Passhöhe Cumbrecilla, aber sind stattdessen andersherum an der Küste entlang gestartet, weil wir den Pfad nicht gefunden haben. XD Der Weg war sehr schön und letztlich war unser Weg den Berg am Ende hinauf weniger anstrengend als erwartet. Andersherum war es deutlich steiler und wir waren doch froh, das nicht hinauf laufen zu müssen. In Afur wurden wir zudem sofort von einem britischen Pärchen angesprochen, die uns entgegen kamen und offenbar Plauderbedürfnis hatte. Kurz darauf hat uns dann ein deutsches Paar noch den Weg erklärt, weil der in der Richtung nicht ausgeschildert ist. Auf Wanderungen trifft man manchmal echt nette Leute. :)

Taganana

Blick Richtung Taganana ein Stück die Küste weiter.

Weg Richtung Afur. Da bin ich sogar mal ganz klein im Bild. XD

Blick Richtung Afur, allerdings liegt das hinter dem "Berg".


Tag 8 - Tamaimo und Abreise
Am letzten Tag mussten wir bis 12 Uhr ausgecheckt haben, haben die Koffer aber erst noch im Hotel gelassen und sind in den Botanischen Garten von Puerto de la Cruz gegangen. Da gibt es alle Pflanzen Teneriffas nochmal gebündelt zu bestaunen. ;) Danach haben wir auf der Rückfahrt Richtung Flughafen in Tamaimo Halt gemacht, um dort nochmal einen Berg zu erklimmen. Leider zog dichter Nebel auf kaum das wir oben waren und wir konnten kaum mehr als 5 m weit sehen. Entsprechend mau fiel die Aussicht aus. :'D Und wir verliefen uns zudem auch noch! Es ist ein super Gefühl, auf einem Berg festzusitzen, wenn in einigen Stunden der Flug nach Deutschland geht. :P Aber irgendwann haben wir den Wanderweg doch noch wiedergefunden und alles pünktlich geschafft. Zum Schluss konnten wir dann sogar doch noch ein klein wenig Aussicht genießen, weil sich der Nebel an der Küste verzog. Mietwagenrückgabe und Flug verliefen dann auch problemlos.
Und der grandiose Abschluss des Urlaubs: Wir landen bei 3cm Neuschnee in Hannover. XD

Da zieht der Nebel auf...

...und DA soll eigentlich Meer sein. :D

Zum Ende doch noch etwas Sicht auf Los Gigantes (der Hafen).

Wer von euch war denn schon einmal auf Teneriffa? Welche Orte sollte man noch gesehen haben?

[Rezi] "X - Es breitet sich aus" von A. L. Kahnau

(c) Bildrechte: A. L. Kahnau
"X - Es breitet sich aus"
von A.L.Kahnau
Selfpublishing, 2016
Band 2 von bisher 7
211 Seiten

~Klappentext~
"Alle Hoffnung scheint verloren, bis Mila und ihre Freunde von einem alten Bekannten gerettet werden.
Aber ist er wirklich der Retter in der Not? Oder steckt hinter seiner Hilfsbereitschaft doch mehr?
Während sie noch versuchen, sein Geheimnis zu lüften, hat die Seuche bereits ganz neue Ausmaße angenommen."

~Meine Meinung~
Mit Band 2 geht die Zombie-Reihe von A. L. Kahnau nahtlos da weiter, wo Band 1 aufhörte. Man ist also direkt wieder im Geschehen drin. Band 1 fand ich schon recht mittelmäßig, obwohl ich Zombie-Geschichten eigentlich mag. Dennoch wollte ich der Reihe noch eine Chance geben, allerdings konnte mich auch Band 2 nicht wirklich überzeugen. Es handelt sich um eine sehr mädchenhafte, oftmals unlogische Zombie-Geschichte, die mit einem "The Walking Dead" nicht mithalten kann.

Die Handlung bleibt recht vorhersehbar und wenig innovativ. Noch immer handeln Mila und Co. ziemlich planlos, obwohl mit Dante nun ein Erwachsener dabei ist, dem man etwas mehr Urteilsvermögen zutrauen sollte. Vieles bleibt weiterhin im Dunkeln und die Spannung bleibt künstlich oben gehalten, indem Dante einfach mal ausschließlich ausweichende Antworten gibt. Manchmal ist sowas in Ordnung, aber hier fand ich es recht schnell anstrengend. Überhaupt konnte keiner der Charaktere wirkliche Sympatiepunkte bei mir sammeln. Die Jugendlichen, allen voran Mila, handeln unüberlegt, schätzen Situationen falsch ein und können nebenbei genug Zeit für romantisches Geplänkel aufbringen. Die merkwürdige Verbindung zwischen Mila und Dante passte irgendwie auch nicht ganz in das Setting.

Positiv hervorzuheben ist die Action, die fand ich gut gelungen und die hat mich auch am Weiterlesen gehalten. Außerdem passieren ein paar überraschende Wendungen, die zwar von den Charakteren her nicht immer glaubwürdig gehandhabt wurden, dafür aber weitere Spannung in die Handlung brachten.

Dennoch bin ich noch unsicher, ob ich die Reihe weiterverfolge. Andere Bücher der Autorin haben mir deutlich besser gefallen.

Die "X"-Reihe:
    Band 1 - Es beginnt [meine Rezension]
    Band 2 - Es breitet sich aus
    Band 3 - Es zerstört dich
    Band 4 - Es bringt den Tod
    Band 5 - In dunklen Zeiten
    Band 6 - In fremden Körpern
    Band 7 - In größter Not
weitere in Planung

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Papierverzierer Challenge 2018





Ich habe schon in diesem Jahr an der Challenge des Papierverzierer-Verlags teilgenommen. Für mich einer der besten, leider noch eher unbekannteren Verlage. Leider habe ich die Challenge dieses Jahr nicht geschafft, daher folgt 2018 ein neuer Versuch.

Die Challenge wird dann allerdings anders ablaufen, viel klassischer.
Soll heißen:

"Lies 24 Bücher aus dem Papierverzierer Verlag im neuen Jahr, darunter sollten 14 Neuerscheinungen fallen & mind. Bücher ab 100 Seiten."

Um einen Punkt zu bekommen, muss eine Rezension geschrieben werden. Pro Platform, auf der die Rezension veröffentlicht wird, gibt es einen Extrapunkt.
Die Challenge startet am 01. Januar und endet am 20. Dezember 2018.

Wer jetzt interessiert ist, bekommt HIER alle Infos und den Link zur Anmeldung.


Mein Fortschritt

Neuerscheinungen 2018
1. "Sarg aus Glas" von Nica S. Daveron
2. "Elfenlicht. Märtyrerkunst" von Judith Laverna
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.

Ältere Werke
1. "Alice = Alice" von Maxi Schilonka
2. "Prepper" von Felix A. Münter
3. "Mercenary" von Felix A. Münter
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.

Donnerstag, 14. Dezember 2017

[Review] Final Fantasy X (HD Remaster)


Titel: Final Fantasy X/X-2 HD Remaster
Format: PS3, PS4, PSVita, Steam
Entwickler: SquareEnix

Schon im Jahr 2002 ist Final Fantasy X in Deutschland für die PS2 erschienen. Und schon damals war es eines meiner Lieblingsteile der Reihe! Da ich immer befürchte, meine PS2 gibt irgendwann doch mal den Geist auf, habe ich mir Final Fantasy X/X-2 HD Remaster auch für die PS4 geholt. Und es voller nostalgischer Gefühle nach knapp 15 Jahren noch einmal gezockt.

Hier gehe ich erstmal nur auf Final Fantasy X ein - den Nachfolger X-2 habe ich auf der PS4 noch nicht begonnen, der ist aber in der Sammlung enthalten.


~Inhalt~
Final Fantasy X spielt in der Welt Spira, in der das Böse in Form des Wesens Sin seit 1.000 Jahren die Menschen terrorisiert. Nur ein Medium kann Sin besiegen, um für einige Zeit Frieden nach Spira zu bringen. Man begleitet hier das Medium Yuna, eine junge Frau, die genau wie ihr Vater vor ihr Sin besiegen möchte. Hauptcharakter ist dabei Tidus, der durch Sin in die Zukunft - in Yunas Zeit - gebracht wird und sich dort ein komplett anderen Welt gegenüber sieht.



~Story~
Damals auf der PS2 mochte ich die Story sehr und habe sehr mitgefiebert und mitgelitten. Auch heute ist die Story grundsätzlich echt toll! Allerdings fällt mir heute auch auf, wie kitschig sie stellenweise ist. Und vor allem Yuna und Tidus nervten mich des Öfteren mit ihrer doch recht naiven "wir retten die Welt"-Art.
Davon abgesehen hat Final Fantasy X alles, was eine gute Story ausmacht: vielschichtige Charaktere, Geheimnisse, überraschende Wendungen und ein tragisches Ende.


~Grafik~
Im Vergleich zur PS2-Version wurde natürlich einiges aufgehübscht - heißt ja nicht umsonst "Remaster". Die Farben wirken strahlender, alles ist schärfer, die Gesichter wurden leicht "modernisiert". Tidus hat dabei ein neues Gesicht bekommen, was mir ehrlich gesagt so gar nicht gefällt. Er sieht jetzt noch weiblicher aus als schon auf der PS2. :'D Ansonsten finde ich das Charakterdesign, die Landschaft, die Effekte und alles sehr schick. Fand ich aber auch auf der PS2 schon.
Allgemein gefallen mir die verschiedenen Orte in dem Teil sehr gut. Kein Reiseziel ähnelt dem anderen, es gibt viel Abwechslung und immer etwas neues zu entdecken. Neben verschiedenen Rassen, die die bunte Welt bevölkern, gibt es auch einige witzige Tiere zu entdecken. Und ehrlich: Die Grafik ist die meiste Zeit schon echt farbenfroh.

(c) Gamespot

~Sound~
Man kann gleich zu Beginn auswählen, ob man den Original-PS2-Soundtrack haben will oder die Neufassung. Ich habs mit der Neufassung ungefähr 15 Minuten ausgehalten, dann hat mich die Kampfmusik so aufgeregt, dass ich gewechselt habe. Die war so hektisch, dass ich total unruhig wurde. Also mein Fall ist die Neuvertonung nicht. :/ Der Original-Soundtrack gefällt mir hingegen echt gut und ist - wie man es von einem Final Fantasy Teil gewohnt ist - abwechslungsreich und eingängig.

~Gameplay~
Das Kampfsystem ist rundenbasiert und es wir oben rechts angezeigt, welcher Charakter bzw. Gegner als nächstes an der Reihe ist. Man kann dadurch vorausplanen und hat bei jedem Zug genug Zeit zu überlegen, was man machen möchte. Zusätzlich kann man jederzeit zwischen den Charakteren aus der "Ersatzbank" wechseln. Kämpfe sind somit gut planbar, aber auch recht einfach. Für Anfänger sicherlich optimal, ich hab aber des öfteren geistig abgeschaltet. Man gewöhnt sich zudem sehr schnell ein, da alles offensichtlich geordnet ist. 
Bei Angriffen hat man die Auswahl zwischen Standard-Attacken, besonderen Fähigkeiten (Abilities) und dem Einsatz von Items. Yuna kann zudem Bestia (in anderen Teilen oft Esper genannt) beschwören, die dann statt der Charaktere aktiv gesteuert werden können. Was ich an diesem FF-Teil mit am besten finde! Die Bestia zählen quasi als eigener Charakter, den man auch entwickeln und mit neuen Fähigkeiten versehen kann.

Die Entwicklung der Charaktere erfolgt in FFX anhand des Sphärobretts. Dieses ist am ehesten mit einem Spielbrett a la "Mensch ärgere dich nicht" zu vergleichen. Jeder Charakter beginnt auf einem anderen Feld und hat somit zu anderen Fähigkeitsbereichen zuerst Zugriff. Nach dem kampf gibt es dann wie gewohnt Erfahrungspunkte, die in wachsender Höhe zu "Zügen" auf dem Sphärobrett umgewandelt werden. Um Fähigkeiten-Felder auf dem Brett zu aktivieren benötigt man zusätzlich Aktivierungssphäroiden, wobei diese feldspezifisch sind. Um die Angriffskraft zu erhöhen braucht man z.B. einen Kampfsphäroiden. Zusätzlich gibt es leere Felder, die mit besonderen Sphäroiden in Fähigkeiten-Felder umgewandelt werden können. Grundlegend gefällt mir das System, denn in der Theorie bietet es eine Möglichkeit, Charaktere individuell zu entwickeln. In der Praxis hakt das aber noch ziemlich, denn wenn man alle Charaktere erstmal über das ganze Feld geschickt hat, sind sie von den Fähigkeiten und Werten her identisch. (Das dauert allerdings verdammt lange und ist für die Hauptstory nicht notwendig.) Zudem nervt es irgendwann, die ganze Sphäroiden suchen zu müssen, denn natürlich sind nicht alle schnell zu finden.

Neben der Hauptstory gibt es natürlich einiges an Nebenaufgaben, die man erledigen kann. Diese fallen recht abwechslunsgreich aus und beinhalten Bonus-Storyinhalte, Minispiele, Sammelaufgaben und besondere Gegner. Wer das Spiel zu 100% abschließen will, muss mit um die 200 Spielstunden rechnen - denn man kommt nicht drum herum für die Spezial-Bossgegner alle Charaktere auf maximale Statuswerte zu bringen. Und das bedeutet viel Trainieren und haufenweise Spielstunden in die Suche nach Sphäroiden stecken. Ich habe das damals auf der PS2 versucht und habe schnell die Lust verloren. Auf der PS4 habe ich es erneut versucht, bin deutlich weiter gekommen - aber habe vorerst auch keine Lust mehr... Nur die Story durchspielen dauert hingegen maximal 30-50 Stunden.


~Fazit~
Final Fantasy X ist eines der besten Spiele der Reihe und kann mit der wunderbaren Spielwelt, tollen Charakteren und einer spannenden Handlung begeistern. Das Sphärobrett ist eine Neuerung in der Reihe, das von der Idee her gut ist, aber in der Umsetzung etwas zu wünschen übrig lässt. Wer jedoch nicht vor hat, jede Nebenaufgabe zu schaffen, dürfte davon kaum etwas mitbekommen. :-)
Definitiv ein Muss für alle Final Fantasy-Fans, aber auch für jeden, der fesselnde RPGs mag.
Ich jedenfalls zocke FFX alle paar Jahre wieder unheimlich gerne, auch wenn es nicht mein liebster Reihenteil ist.