Montag, 8. Januar 2018

Jahresrückblick 2017

Huhu ihr Lieben,

und schon wieder ein Jahr vergangen. Ich kann es kaum fassen dass das hier schon mein 3. Jahresrückblick auf diesem Blog ist. O_O
Da das neue Jahr schon ein wenig am Laufen ist, gibt's keine lange Vorrede, sondern direkt einen Rückblick auf 2017!

Zuerst das Jahr in Büchern:

Ich habe insgesamt 63 Bücher beendet,
davon waren 37 Prints, 16 eBooks und 10 Hörbücher.
Abgebrochen habe ich 4 Bücher.
Insgesamt habe ich damit 23.647 Seiten gelesen.

Ich konnte 11 Reihen beenden und habe 7 Reihen neu begonnen (von denen ich 2 im selben Jahr wieder abschließen konnte, also nehme ich 5 neue Reihen mit ins Jahr 2018).

Meine Jahreshighlights 
(ich beschränke mich mal wieder auf 5 Bücher/Reihen)

(c) Bildrechte: Heyne

Mit "London" durfte ich erneut in die wunderbare Welt der "Uralten Metropole" von Christoph Marzi abtauchen und es war wie nach Hause kommen. Einfach toll. <3 Hoffentlich folgen weitere Bücher aus dieser Reihe. Wer sie noch nicht kennt, sollte unbedingt mit "Lycidas" die Reise beginnen.

(c) Bildrechte: aufbau Verlag

"Der Sommer der Schildkröten" hat mich total überrascht. Ich habe das Buch im Euroshop mitgenommen, weil es ganz gut klang, aber ich hatte ehrlich gesagt keine besonders hohen Erwartungen. Die Charaktere haben jedoch eine Faszination auf mich ausgeübt, die ich weder gut beschreiben kann, noch aus dem Kopf bekomme. Seitdem verfolgt mich das Buch irgendwie gedanklich immer wieder, dabei war die Handlung stellenweise ein bisschen langatmig. Das Überraschungshighlight schlechthin. ;)

(c) Bildrechte: Kerstin Arbogast

Kerstin Arbogast konnte mich mit den drei Kurzgeschichten aus "Nacht aus Schatten und Saphiren" verzaubern. Einhörner spielen hier eine Nebenrolle, werden jedoch nicht kitschig dargestellt. Die Geschichten hatten erstaunlich viel Tiefgang.

(c) Bildrechte: blanvalet
Ebenfalls an die Seiten gefesselt war ich bei "Die blendende Klinge" von Brent Weeks, dem zweiten Band der Licht-Saga. Das Buch war perfekte High-Fantasy mit durchdachtem Worldbuilding, individuellen Charakteren und einer spannenden Handlung. Band 3, den ich im Dezember ebenfalls gelesen habe, konnte mich jedoch weniger umhauen.


(c) Bildrechte: Egmont Schneiderbuch

Mein letztes Highlight war die Trilogie rund um "Mara und den Feuerbringer" von Tommy Krappweis. Die Bücher überzeugten mit viel Witz, Spannung und liebenswerten Charakteren, gepaart mit vielen Infos rund um germanische Mythen und Heldensagen.

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Und nun ein paar private Worte, die ich mir 2016 ja gespart hatte aus guten Gründen...
Ich konnte im Mai endlich den Arbeitsplatz wechseln, was erneut mit einem Umzug in ein neues Bundesland verbunden war. Zu dem Zeitpunkt ging es mir psychisch und physisch echt mies und ich brauchte lange, um mich am neuen Wohnort - wieder mal ganz alleine - zurecht zu finden. Erst seit September geht es mit mir wieder bergauf und ich bekomme vieles endlich wieder auf die Reihe. Sport und mehr Gelassenheit helfen mir sehr dabei. Der neue Job ist auch deutlich angenehmer als vorher, wenn auch inhaltlich noch immer nicht das, was ich eigentlich machen möchte.

Insgesamt endete das Jahr somit erfreulicher als es begonnen hat. :-)

Sonntag, 7. Januar 2018

[Rezi] "Mr. Widows Katzenverleih" von Antonia Michaelis

(c) Bildrechte: Droemer Knaur
"Mr. Widows Katzenverleih"
von Antonia Michaelis
Verlag: Droemer Knaur, 2017
Einzelband
448 Seiten

~Klappentext~
"In seinem alten Haus mit dem verwunschenen Garten mitten in der Großstadt verleiht der alte Mr. Widow samtpfotige Stubentiger an Menschen, die zu viel oder auch zu wenig haben, um das sie sich sorgen müssen. Je nach Bedarf verbreiten seine Katzen von Behaglichkeit bis Chaos vor allem eines: Glück. Eines Abends entdeckt Mr. Widow in einer Mülltonne neben einem Wurf neugeborener Kätzchen eine schwangere junge Frau, und auf einmal sieht er sein beschauliches Leben auf den Kopf gestellt. Denn vor irgendetwas scheint die junge Frau auf der Flucht zu sein..."
 ~Meine Meinung~
Seit "Der Märchenerzähler" liebe ich den poetischen Schreibstil von Antonia Michaelis und habe mit "Mr. Widows Katzenverleih" mein drittes Buch von ihr gelesen. Erwartet habe ich eine besondere Geschichte, in der Katzen eine große Rolle spielen. Und meine Erwartungen wurden überwiegend erfüllt - allerdings hat mich der Handlungsverlauf dann doch überrascht.

Wie der Titel verrät, geht es um Katzen bzw. den Katzenverleih von Mr. Widow. Dieser verleiht Katzen an jeden, der Bedarf hat - mal für wenige Stunden, mal für einige Wochen, je nachdem, was gebraucht wird. Natürlich wohnt er deshalb mit einem ganzen Haufen Katzen zusammen, die auch alle Namen haben und von denen einige größere Rollen in der Handlung bekommen. Die Katzen haben mir am Buch auch am allermeisten gefallen. Sie sind so unglaublich toll und individuell getroffen, ich musste so oft schmunzeln, so lebhaft hatte ich die Verrückheiten der Kleinen vor Augen. Definitiv ein Muss für jeden Katzenfan!

Auch sehr gefallen haben mir in dem Zusammenhang die Begegnungen der Katzen mit ihren "Mietern". Das sind auch alles sehr individuelle, schrullige Persönlichkeiten, die ihre ganz speziellen Sorgen und Probleme haben, bei deren Lösung die Katzen durch ihre Eigenart helfen können.

Im Mittelpunkt der Handlung steht zudem Nancy, die junge Frau, die von Mr. Widow in einer Mülltonne gefunden wird und danach vorerst in seinem Katzenverleih aushilft. Was genau mit Nancy los ist, warum sie in der Mülltonne war, wovor sie zu flüchten scheint, wird nach und nach klarer - und wirft zeitgleich neue Fragen auf. Hinzu kommt, dass Nancy - und der Leser - immer wieder Traum und Realität nicht auseinander halten können. Das macht das Buch zunehmend verwirrend und man fragt sich wirklich, was nun die Auflösung ist. Diese folgt zum Schluss zum Glück nachvollziehbar, wenn auch ziemlich überdreht. Die Charaktere nehmen dabei sich und das Geschehen, egal wie bedrohlich es wird, relativ locker und humorvoll auf, sodass das Buch immer wieder wie eine Komödie wirkt. Ich persönlich hatte mehr Ernsthaftigkeit erwartet, allerdings ist das mit so vielen Katzen wohl auch nur schwer möglich. :P

Nancy ist dabei eine freundliche, hilfsbereite junge Frau, die ihre Verwirrung meiner Meinung nach etwas zu leichthin annimmt bzw. nicht wirklich hinterfragt. Würde ich so viele merkwürdige Erlebnisse haben, wäre ich definitiv unsicherer und nachdenklicher. Nancy macht jedoch einfach weiter und ihre Sorgen um ihre geistige Gesundheit halten sich in Grenzen.

Mr. Widow ist ebenfalls sehr hilfsbereit und freundlich, nimmt keine festen Summen für seinen Katzenverleih, sodass sich jeder eine Katze leisten kann, und besitzt einige britische Eigenheiten, die ihn sehr liebenswert machen. Neben den Katzen hat mir dieser alte Herr am besten gefallen - definitiv ein Opa, wie ihn jeder gerne hätte.

Auch die weiteren auftauchenden Personen fallen eher in die Kategorie "nicht normal". Jeder hat spezielle Angewohnheiten und unterscheidet sich dadurch von allen anderen, ganz egal ob kleine oder große Nebenrolle.

Insgesamt wird das Buch durch die vielen unterschiedlichen Charaktere sehr lebendig und bildlich und ich bin richtig darin versunken - auch wenn mir das Ende wirklich etwas "too much" war.

Fazit: Genau das richtige für jeden Katzenfan! Auch wenn der Klappentext eine ernste Geschichte vermuten lässt, so handelt es sich doch um ein humorvolles Buch mit einer etwas abgedrehten Handlung und unglaublich liebenswerten Charakteren.

Mehr Rezensionen zu Antonia Michaelis auf meinem Blog...
... "Der Märchenerzähler"
... "Solange die Nachtigall singt"

Freitag, 5. Januar 2018

[Rezi] "Sphären der Macht" von Brent Weeks

(c) Bildrechte: blanvalet
"Sphären der Macht"
von Brent Weeks
Originaltitel: The Broken Eye Part 1
Band 3.1 von 5
608 Seiten

~Klappentext~
"Als die Götter erwachen und die Satrapien zerfallen, bricht überall das Chaos aus. Die Chromeria versucht, den einzigen Mann aufzuspüren, der die Katastrophe noch aufhalten kann. Doch Gavin Guile hat seine Kräfte als Prisma verloren und kann keine Magie mehr wirken. Z wischen den Adelshäusern, religiösen Fraktionen, Rebellen und einem aufsteigenden Orden von Assassinen namens Das Gebrochene Auge tobt ein geheimer Krieg. Und Gavins Sohn Kip Guile muss sich ohne den Schutz seines Vaters allein auf die Schärfe seines Verstandes und seinen Einfallsreichtum verlassen, wenn er überleben will."

~Meine Meinung~
Dieser 3. Band der Licht-Reihe enthält die erste Hälfte des 3. Originalbandes und stellt somit eher eine Einleitung zu diesem Band dar, die im deutschen 4. Band (bzw. Band 3.2) den Abschluss finden wird. Ich mag es nicht allzu gerne, wenn Bände geteilt werden - es fehlt dann einfach etwas. Und das merkt man diesem 3. Band auch an. Und ich verstehe nicht, wozu geteilt wurde. Weil der Band dann über 1.000 Seiten hätte? Wäre das so schlimm? Aber gut, kommen wir zum Inhalt.

Nach dem dramatischen Ende von Band 2 steht die Chromeria vor der Frage, was sie ohne ihr Prisma tun soll. Inhaltlich stehen daher auch Entwicklung innerhalb des Machtgefüges der Chromeria im Vordergrund, denn vor allem Andross Guile sieht endlich seine Chance, seinen Einflussbereich zu erweitern. Es werden wieder einige Machtspiele ausgetragen, was für mich die größte Spannung in der Handlung ausmachte. Vor allem Andross' Unberechenbarkeit lassen den Leser miträtseln, was er planen könnte.

Daneben ist erneut Kips Entwicklung wichtig und wird ausführlich weiter erzählt, nimmt aber auch endlich Formen an, die auf ein Ziel hindeuten. Hier würde ich spoilern, wenn ich mehr dazu schreiben würde. Jedoch wird Kip zunehmend mutiger, stärker und einflussreicher.

Auch Teia bekommt einigen Raum eingeräumt, gelangt sie doch in die Fänge eines seltsamen Assassinen-Ordens. Der Orden - Das Gebroche Auge - wirft noch einige Rätsel auf, ist aber spannend zu verfolgen und sorgt für ein paar kleinere Ereignisse, deren Auswirkungen noch nicht genau absehbar sind.

Eher seltenere Auftritte bekommen hingegen Gavin, Karris und Liv, was ich etwas schade fand, da sich dort auch einige Entwicklungen ergeben, die nicht ganz unwichtig sind. Vor allem die Frage, was nun aus Gavin wird, wo er seine Macht verloren hat, wird noch nicht geklärt. Kann er zur Chromeria zurück? Wird er seine Kraft wiedererlangen? Und auch Karris muss auf Befehl der Weißen ihr Leben drastisch ändern.

Den Plänen den Farbprinzen wird auch nur wenig Raum gegeben. Ich glaube, auf den 600 Seiten kam seine Seite - inklusive Szenen mit Liv - gerade mal dreimal vor. Dabei wird in Nebenbemerkungen immer wieder darauf hingeweisen, dass der Krieg gegen den Farbprinzen weiterläuft und die Chromeria handeln muss, sogar einige Städte/Dörfer fallen. Da wären detaillierte Szenen nett gewesen. Ich vermute aber, dass im deutschen Band 4 erneut ein passendes Finale enthalten sein wird.

Insgesamt wirkt der Band durch die Teilung etwas langatmig, wenn auch nicht langweilig, und einleitend. Die Entwicklungen seit Band 2 werden beschrieben, es geschieht kaum nennenswerte Action. Die Spannung bleibt unterschwellig und spiegelt sich in den verschiedenen, teilweise undurchschaubaren Machtspielchen, Intrigen und unklaren Zukunftsaussichten der Charaktere wider.

Da ich für diese Rezension den deutschen Band 3 betrachte und da nunmal einfach ein unpassendes, plötzliches Ende drin ist, ohne dass vorher ein richtiger Höhepunkt vorliegt, gibt es leider Punktabzug. Die Teilung hat dem Buch ehrlich gesagt nicht gutgetan. Es wäre beim Lesen sicherlich vorteilhaft, den Band 3.2 direkt im Anschluss zu lesen.

Die Licht-Saga:
    Band 1 - Schwarzes Prisma
    Band 2 - Die Blendende Klinge [meine Rezension]
    Band 3.1 - Sphären der Macht
    Band 3.2 - Schattenblender [meine Rezension]
    Band 4.1 - Düsterer Ruhm [meine Rezension]
    Band 4.2 - Brennende Spiegel (August 2020)
    Band 5 - Lichtbringer (November 2020)

Lesewoche #2


Die Lesewoche ist eine Aktion von Unendliche Geschichten und findet immer freitags statt. Es geht darum, die Woche lesetechnisch anhand von fünf Fragen Revue passieren zu lassen.

Ich bin heute zum ersten Mal dabei. :) Hier geht es zum Beitrag der Woche.


Frage 1: Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?
Nachdem ich erstmal wieder zurück in meinen Wohnort musste und mich dort auch noch aus meiner Wohnung ausgesperrt hatte, kam ich erst ab dem 03.01. abends so richtig zum Lesen (ich musste ja leider auch wieder arbeiten gehen). Seitdem bin ich aber sehr lese-motiviert. :D

Frage 2: Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?
Ich habe "Mr. Widows Katzenverleih" von Antonia Michaelis begonnen und liebe es bisher sehr, auch wenn es erneut zunehmend Traum und Realität vermischt, wie man es von der Autorin schon kennt.

Frage 3: Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?
Da ich bisher erst einen Post in dieser Woche veröffentlichen konnte, kann ich nur den empfehlen: Meine Neuzugänge aus dem Dezember.

Frage 4: Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?
"Mr. Widows Katzenverleih" werde ich hoffentlich heute abend beenden können und dann morgen mit einem neuen Buch starten. Ich bin mir aber noch nicht sicher, welches das werden wird. Ansonsten werde ich am Wochenende meinen Jahresrückblick 2017 und zwei Rezensionen schreiben und aufräumen müssen...

Frage 5: Welche Bücher mochtest du als Kind besonders gerne?
Ich kann mich nicht mehr an alle Bücher erinnern, die ich in früherer Kindheit gemocht habe. Aber z.B. "Die kleine Raupe Nimmersatt", die Märchen der Gebrüder Grimm und später vor allem Pferdegeschichten (Wendy, Bibi und Tina, usw.) mochte ich gerne.

Dienstag, 2. Januar 2018

[Neuzugänge] Dezember 2017

Trotz Weihnachten kamen im Dezember nur wenig Bücher neu hinzu, da ich mir keine gewünscht hatte. :D


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"Im Schatten deines Herzen" von Kerstin Arbogast
Darum geht's:
Wenn aus Träumen Albträume emporwachsen, ein Jäger zum Gejagten und eine Gejagte selbst zur Jägerin wird, dann finden Märchen und Fabeln ihren Weg in die Wirklichkeit. 
Um zum Star der elterlichen Pferdeshow zu werden, ist dem Stuntreiter Jarosch kein Preis zu hoch. Eine geheimnisvolle wie gefährliche Stute soll ihm zum erhofften Erfolg verhelfen – selbst wenn sie ihn seine Seele kostet. 
Als Johanna Jarosch und seinem wilden Pferd begegnet, kann sie sich deren Faszination nicht lange verschließen. Doch kann sie die dunklen Schatten der beiden verscheuchen, ohne selbst davon verschlungen zu werden? (Quelle: Drachenmond Verlag)

Das Buch stand schon lange auf meiner WuLi und erreichte mich im Dezember als verspätetes Geburtstagsgeschenk der lieben Cindy von Kumos Buchwolke.

~~*~~
"Mr. Widows Katzenverleih" von Antonia Michaelis
Darum geht's: 
In seinem alten Haus mit dem verwunschenen Garten mitten in der Großstadt verleiht der alte Mr. Widow samtpfotige Stubentiger an Menschen, die zu viel oder auch zu wenig haben, um das sie sich sorgen müssen. Je nach Bedarf verbreiten seine Katzen von Behaglichkeit bis Chaos vor allem eines: Glück. Eines Abends entdeckt Mr. Widow in einer Mülltonne neben einem Wurf neugeborener Kätzchen eine schwangere junge Frau, und auf einmal sieht er sein beschauliches Leben auf den Kopf gestellt. Denn vor irgendetwas scheint die junge Frau auf der Flucht zu sein... (Quelle: Droemer Knaur Verlag) 

Das Buch habe ich vor Kurzem in Lehrte im Buchladen gesehen, es mir da aber nicht gekauft, da ich eigentlich genug zu lesen hatte. Zu Weihnachten bekam ich dann aber einen Gutschein für Hugendubel und habe es dann dort mitgenommen. :'D Das Buch habe ich heute auch begonnen und bin total verliebt in die wunderschöne Geschichte. Ein Muss für Katzenfans! <3

~~*~~
"These Broken Stars - Jubilee und Flynn" von Amie Kaufman und Meagan Spooner
Darum geht's: 
Jubilee und Flynn hätten einander nie begegnen sollen. In einem Krieg, der schon seit Generationen andauert, stehen sie auf verschiedenen Seiten. Denn Lee ist Kommandantin der Armee-Einheit, die die Rebellen auf dem Planeten Avon bekämpfen soll, Flynn deren Anführer. Als er sich ins Militärlager einschleicht, wird er von Lee gestellt. Sein einziger Ausweg ist, sie gefangen zu nehmen. Doch dann fordern die anderen Rebellen ihren Tod und Flynn trifft eine Entscheidung, die ihrer beider Leben für immer verändern wird. (Quelle: Carlsen Verlag) 

Das Buch habe ich ebenfalls von dem Gutschein gekauft. :) Der erste Band hatte mir sehr gefallen, daher freue ich mich auch hier schon sehr darauf.

~~*~~
"Vampire Academy - Blaues Blut" von Richelle Mead
Darum geht's: 
Die Vampire Academy ist eine Schule für junge Vampire und ihre Beschützer. Auch die siebzehnjährige Rose - halb Mensch, halb Vampir - wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite stehen zu können, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Seit Lissas Eltern bei einem Autounfall den Tod fanden, besteht zwischen Rose und Lissa eine besondere Verbindung. Irgendjemand scheint es auch auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der gut aussehende Wächter Dimitri, der ihr Nachhilfestunden geben soll... (Quelle: Egmont LYX Verlag) 

Die Reihe will ich 2018 endlich lesen und bin noch dabei, die Bände günstig zusammen zu sammeln. Drei der sechs Bände hab ich jetzt schon.

Sonntag, 31. Dezember 2017

[Monatsrückblick] Dezember 2017

Im Dezember wollte ich wieder deutlich mehr lesen als im November, denn geplant war, das Jahr wieder mit einem SuB von 14 Büchern zu verlassen. Das habe ich leider nicht mehr geschafft. Dennoch bin ich ganz zufrieden, denn ich habe eine Reihe abschließen können und habe ein 600 Seiten Buch geschafft. :)
Ansonsten stand der Monat natürlich im Zeichen von Weihnachten, ich war aber gar nicht so sehr im Stress deswegen. Trotzdem kam ich über die Feiertage eher wenig zum Lesen und habe vor allem einen Haufen Schlaf nachgeholt und endlich mal meine ausstehenden Rezensionen und Blogbeiträge abarbeiten können. :'D

Veröffentlicht habe ich im Dezember meinen Reisebericht zum Teneriffa- Urlaub.
Außerdem gibt es eine Bastelstunde mit Weihnachtskarten, falls jemand Interesse an sowas hat.

Anfang Januar folgen dann noch meine Neuzugänge aus Dezember und mein Jahresrückblick mit meinen Jahreshighlights. :)
Doch erstmal zum Dezember.

Gelesen
4 Prints beendet
1 eBook fortgesetzt
gelesene Seiten: 1488

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Plötzlich Fee - Frühlingsnacht von Julie Kagawa
    Ein für mich wirklich gelungener Abschluss, nachdem mir Band 2 und 3 weniger gefallen haben! Das lag mit daran, dass das Buch aus der Sicht von Ash und nicht mehr von Meghan erzählt wird (die wurde mir leider nie sympathisch). Kleinen Punktabzug gibt es für das meines Erachtens unnötige Geplänkel bezüglich Ariella. Da hätte Ash etwas entschlossener gegenüber seinen Gefühlen sein können.
[4,5 Flämmchen - ab Seite 230 - Rezension]





Plötzlich Fee - Das Geheimnis von Nimmernie von Julie Kagawa
    Um die Reihe endlich abzuschließen, habe ich den recht kurzen Zusatzband auch direkt gelesen. Dieser besteht aus drei Kurzgeschichten plus Zusatzmaterial. Letzteres hat mich nicht wirklich interessiert, da ich die Bände auch recht zeitnah gelesen habe und somit noch gut informiert war. Lässt man das also weg, hat das Buch ca. 260 Seiten. Dennoch habe ich relativ lange dafür gebraucht, denn die Kurzgeschichten sind schon eher etwas für richtige Fans der Reihe, ein netter Bonus für die, die es wirklich interessiert. Mich konnten sie jedoch nicht wirklich fesseln... 



    Da ich keine Rezension dazu schreiben möchte, hier ein paar kurze Worte zu den Kurzgeschichten:
    Geschichte 1 spielt nach dem Ende von Band 1. Ash bringt Meghan zu Mab, wobei sie unterwegs ein paar Gefahren überwinden müssen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, was mir die Geschichte sagen sollte. :D
    Geschichte 2 spielt vor Band 4. Ash und Puck sind unterwegs die Seele suchen und müssen dabei für Leanasidhe etwas von Titania zurückholen. Die Geschichte war recht witzig, mehr aber auch nicht.
    Geschichte 3 spielt nach dem Ende von Band 4 und ist eine Art Vorgeschichte zu der Nachfolgereihe "Plötzlich Prinz". Auch hier: ganz nett, aber muss nicht sein.
Insgesamt für Fans sicher super und durchaus kurzweilig, aber mehr nicht.
[3 Flämmchen - ohne Rezension]


Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks von Cynthia Hand

    Ein Buch über Selbstmord und wie Angehörige damit umgehen. Mir hat das Buch grundsätzlich gut gefallen, allerdings nervt es mich immer, wenn wichtige Punkte die ganze Handlung über absichtlich umgangen/nur angedeutet werden, um die Spannung zu erhöhen. Wie hier mit der SMS, die Lex von ihrem Bruder kurz vor seinem Tod bekam. Die Geschichte wäre auch emotional und bedrückend genug gewesen, wenn recht zu Beginn gesagt worden wäre, was für eine SMS ständig gemeint ist.
Außerdem war mir im Mittelteil der "Geisterkram" etwas zu sehr ausgewälzt worden.
Davon abgesehen eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Hätte man den Selbstmord verhindern können? Hätte man es ahnen können? Schwierige Fragen, aber das Buch behandelt auf eine angenehme Art das Thema und kommt zu einem nachvollziehbaren Ende.
[4 Flämmchen - Rezension]



Sphären der Macht von Brent Weeks
    Der dritte Band der Licht-Reihe, die ich im nächsten Jahr gerne endlich beenden möchte (werden 6 Bände in Deutschland), hat mir an sich gut gefallen, doch da es sich nur um die erste Hälfte des 3. englischen Bandes handelt, fehlte einfach was. Das Buch endet total nichtssagend mitten in der Handlung. Dadurch wirkte es absolut nicht abgeschlossen/abgerundet und leider eher langatmig. Wenn ich nicht wüsste, dass es nur die erste Hälfte des eigentlichen Buches ist, würde die Bewertung noch schlechter ausfallen... So kann ich es als sehr langgezogene Einleitung zum Band-Finale abhaken und hoffe, dass der deutsche Teil 4 dann deutlich spannender werden wird.
[3,5 Flämmchen - Rezension folgt]


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Begonnen/Fortgesetzt

In Blut geschrieben von Anne Bishop
Mittlerweile bin ich bei 33%... Irgendwie zieht sich die Handlung ziemlich, auch wenn nach und nach neue Geheimnisse gelüftet werden. Trotzdem ist noch immer unklar, worauf die Handlung hinausläuft, was mich nicht unbedingt zum Lesen motiviert.
[25-33%, ca. 40 Seiten]

[Rezi] "Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks" von Cynthia Hand

(c) Bildrechte: Harper Collins ya!
"Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks"
von Cynthia Hand
Originaltitel: The Last Time We Say Goodbye"
Verlag: Harper Collins ya!, 2015
Einzelband
320 Seiten

~Klappentext~
"Es war der zwanzigste Dezember. Hinter mir lagen genau sechs Monate mit Steven. 183 Tage voller Küsse, bevor die Gleichung sich änderte. Unwiderruflich.
Das letzte Mal, dass Lexie glücklich war, war davor. Als sie einen wunderbaren Freund hatte, den Traum, Mathematik zu studieren, und einen Bruder. Tyler. Nun ist sie für die anderen nicht mehr das Zahlengenie, sondern nur noch das Mädchen, dessen Bruder sich umgebracht hat. Um mit der Trauer fertigzuwerden, beginnt Lexie, ihre Gefühle aufzuschreiben. Doch leider ist das Leben keine Gleichung, sonst könnte sie die quälende Ungewissheit auflösen: Tyler hat ihr vor seinem Tod eine SMS geschickt, die sie nicht beachtet hat. Hätte sie alles ändern können? Der Gedanke verfolgt Lexie wie ein Schatten. Bis sie erfährt, was es braucht, um ihr Glück wahrscheinlicher zu machen."

~Meine Meinung~
Wie der Klappentext schon verrät, handelt das Buch von Lexie, aus deren Sicht auch erzählt wird, deren Bruder Tyler Selbstmord begangen hat. Selbstmord ist ein Thema, das ich zuvor als Mittelpunkt einer Handlung noch nicht gelesen hatte. Ich hatte mich aber auf eine emotionale Geschichte mit Tiefgang eingestellt und wurde nicht enttäuscht.

Lexie ist auch Wochen nach dem Tod ihres Bruders noch fassungslos und weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Weinen kann sie nicht, das Mitleid ihrer Mitmenschen nervt sie und sie kapselt sich von ihren Freunden immer mehr ab. Ihre Mutter ist noch schwerer getroffen, weint fast ununterbrochen und lenkt sich mit Alkohol ab. Lexies Vater, der sich schon vor Jahren von der Mutter getrennt hat und ausgezogen ist, kümmert sich kaum und ist sichtlich überfordert, während er wegen der Trennung von Lexies Mutter noch immer unter der Abneigung seiner Tochter zu leiden hat. Alles in allem eine sehr schwierige Situation.

Ein Therapeut soll wieder Ordnung in Lexies Leben und ihre Gedanken bringen, doch sie sträubt sich, über ihre Gefühle zu sprechen. Und so soll sie ein Tagebuch schreiben, in dem sie ihre Gedanken festhalten und hoffentlich verarbeiten kann. Eben solche Tagebucheinträge wechseln sich immer wieder mit Lexies Erzählperspektive ab.

In Rückblenden erfährt man mehr über Tyler und lernt ihn als sympathischen, vielleicht etwas verschrobenen, aber durchaus lebensfrohen Menschen kennen, der sich aber viele Gedanken macht. Der Selbstmord wird vor diesem Hintergrund anfangs immer unverständlicher, erscheint Tyler doch niemandem wie jemand, der seinem Leben entfliehen will. Doch die Gründe werden zum Ende hin noch verständlicher.

Mit Lexie wird man anfangs nur schwer warm. Sie denkt sehr rational, handelt aber häufig fast schon unverständlich, wenn es bedeuten würde, Tyler "loszulassen" oder zumindest seinen Tod zu akzeptieren und zu verarbeiten. Erst nach und nach entwickelt sie sich und man findet besseren Zugang zu ihr. Lexie braucht einfach eine ganze Weile, um wieder klar zu kommen und auch emotional den Verlust ihres Bruders zuzulassen. Ich konnte das ein ganzes Stück weit nachvollziehen, aber trotzdem will man Lexie häufig schütteln und sie drängen, endlich wieder nach vorne zu sehen und andere Menschen wieder an sich heranzulassen. Dass die SMS, die sie von Tyler kurz vor seinem Tod bekommen hat, solange als "Ahnung" über der Handlung liegt, fand ich auch anstrengend. Es wird fast schon krampfhaft vermieden, dass Lexie sich damit auseinandersetzt, obwohl es einer der wichtigsten Punkte der Handlung ist - schließlich empfindet Lexie nur deswegen Schuldgefühle.

Auch etwas störend fand ich, dass Tyler als Geist und das ganze Drumherum mit dem Glauben an Übernatürliches, vor allem bei einer so rationalen Person wie Lexie, so einen großen Raum im Mittelteil einnahm. Das passte in dem Ausmaß nur schwer in den ernsten Kontext, auch wenn ich verstehen kann, dass man als Angehöriger hofft, den geliebten Menschen irgendwo doch noch um sich zu haben. Zwischendrin hatte ich jedoch die Befürchtung, das Buch würde sich zu einem Fantasyroman entwickeln (was dann doch nicht der Fall war).

Von den kleinen Kritikpunkten abgesehen, ist "Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks" jedoch ein wunderbares, ernstes, bedrückendes, emotionales und irgendwo auch Hoffnung spendendes Buch, das ich gerne jedem empfehle, der sich mit der Thematik auseinandersetzen mag.