Samstag, 30. Dezember 2017

[Rezi] "Plötzlich Fee - Frühlingsnacht" von Julie Kagawa

(c) Bildrechte: Heyne fliegt
"Plötzlich Fee - Frühlingsnacht"
von Julie Kagawa
Originaltitel: The Iron Knight
Verlag: Heyne fliegt, 2012
Band 4 von 5
512 Seiten

~Klappentext~
"Ash, der Winterprinz, hat für seine Liebe zu Meghan bereits alles riskiert. Seine eigene Mutter, die eisige Königin Mab, stellte sich ihm in den Weg, aus Nimmernie wurde er verstoßen, und sein einstiger bester Freund Puck wurde zu seinem Rivalen. Eigentlich müssten nun endlich bessere Zeiten anbrechen, denn die Eisernen Feen sind geschlagen und Meghan wurde zur rechtmäßigen Königin ihres Reiches gekrönt – eines Reiches, in dem Ash nur dann überleben kann, wenn er das Einzige, das ihm von Mabs Erbe noch geblieben ist, preisgibt: seine Unsterblichkeit. Und so steht für Meghan und Ash ein weiteres Mal alles auf dem Spiel, und in seiner dunkelsten Stunde muss der Winterprinz eine Entscheidung fällen, die ihm Meghan nicht abnehmen kann: ob ihre Liebe stark genug sein wird, die Schatten der Vergangenheit zu besiegen…"
~Meine Meinung~
Mit "Frühlingsnacht" endet die Reihe "Plötzlich Fee". Es gibt zwar noch einen Zusatzband mit drei Kurzgeschichten, aber die sind ja nur ein nettes Extra (dazu wird es übrigens keine Rezension von mir geben). Ursprünglich sollte die Reihe mit dem 3. Band enden, doch da dort kein typisches Happy End vorkommt, folgte doch noch ein 4. Band.

Ganz anders als die ersten drei Bände wird "Frühlingsnacht" aus der Sicht von Ash erzählt. Meghan kommt nun so gut wie gar nicht vor, was ich sehr erfrischend fand. Meghan wurde mir leider nie sympathisch und auch ihre kurzen Auftritte in diesem Abschlussband konnten mich nicht positiver ihr gegenüber stimmen. Dafür lernt man besonders Ash und auch Puck näher kennen und auch Grimalkin spielt wieder eine große Rolle. Außerdem wird Ariella, Ashs tote Exfreundin, ziemlich wichtig. Und auch neue Charaktere tauchen auf und sorgen für viel Abwechslung und Action.

Die Reise durch das Nimmernie zum Ende der Welt war wieder sehr fantasievoll, abwechslungsreich und voller interessanter Entdeckungen. Die Welt gefällt mir einfach am besten an der ganzen Reihe - es wird nie langweilig, sie zu bereisen und es kommen noch viele neue Orte vor, mit denen man nach Band 1-3 nicht gerechnet hätte.

Die Charaktere, allen voran Ash, hatten in "Frühlingsnacht" nochmal mit ihren Gefühlen und Entscheidungen zu kämpfen. Teilweise störte es mich, dass Ash tatsächlich in seiner Liebe zu Meghan zu schwanken beginnt, ohne eine Möglichkeit zu haben, erst einmal mit ihr darüber zu sprechen. Es hörte sich kurzzeitig sogar danach an, als würde er nur wegen dem Schwur weiter nach der Seele suchen und nicht länger aus Überzeugung. Da hätte ich mir stellenweise etwas mehr Zielstrebigkeit und Entschlossenheit von Ash gewünscht. Ansonsten bekommt man viele Einblicke in seine Gedanken und Gefühle, die in den vorherigen Bänden nicht möglich waren. Das hat ihn mir nach und nach immer sympathischer gemacht und er gehört nun zum Schluss neben Grimalkin zu meinen Lieblingscharakteren.

Ein wichtiger Punkt der Handlung ist die Suche nach einer Seele, um ein Mensch zu werden. Das Thema hat mir sehr gefallen, denn die Unterschiede zwischen Fee und Mensch wurden nochmal klar hervorgehoben und aufgezeigt, was es bedeutet, menschlich zu sein. Welche Entbehrungen und Schwächen Menschen aufweisen und wie intensiver sie gleichzeitig ihr Leben leben können. Das kommt vor allem im letzten Drittel des Buches hervorragend rüber und hat mich ein wenig zu Tränen gerührt.

Fazit: Wie auch die Vorgängerbände überzeugt der 4. Band durch die tolle Feenwelt und die unterhaltsamen Dialoge zwischen den Charakteren und kommt dabei fast komplett ohne Meghan aus. Für mich wurde die Reihe damit perfekt abgeschlossen.

Die "Plötzlich Fee"-Reihe:
    Band 1 - Sommernacht [meine Rezension]
    Band 2 - Winternacht [meine Rezension]
    Band 3 - Herbstnacht [meine Rezension]
    Band 4 - Frühlingsnacht
    Das Geheimnis von Nimmernie (Kurzgeschichten)

Freitag, 29. Dezember 2017

Lesewoche #1


Die Lesewoche ist eine Aktion von Unendliche Geschichten und findet immer freitags statt. Es geht darum, die Woche lesetechnisch anhand von fünf Fragen Revue passieren zu lassen.

Ich bin heute zum ersten Mal dabei. :) Hier geht es zum Beitrag der Woche.


Frage 1: Hattest du in der vergangenen Woche viel Zeit und Lust, zu lesen?
Ich war mit Weihnachten und den Verwandtenbesuchen doch recht eingespannt und noch dazu ständig total müde, daher kam ich leider nicht so viel zum Lesen wie ich wollte...


Frage 2: Welches Buch/ welche Bücher hast du in der vergangenen Woche gelesen und war ein besonderes Highlight dabei?

(c) Bildrechte: blanvalet
Ich habe an "Sphären der Macht" von Brent Weeks weitergelesen, was ich schon vergangene Woche begonnen habe. Mit 600 Seiten ist es etwas dicker und ich kam wie gesagt nicht so gut voran... Das Buch gefällt mir bisher aber echt super!

Frage 3: Welchen Beitrag, den du in der vergangenen Woche auf deinem Blog veröffentlicht hast, möchtest du deinen Lesern besonders empfehlen?
Ich arbeite gerade "Rückstände" auf, denn ich kam die letzten Wochen kaum zum Bloggen. Am interessantesten ist vermutlich mein Reisebericht von Teneriffa. Wer Lust auf Basteln hat, kann auch HIER mal reinschauen. ;)

Frage 4: Wie sehen deine (Lese-)Pläne für das Wochenende und die kommende Woche aus?
Ich möchte mein aktuelles Buch beenden und dann einen Neuzugang beginnen: "Mr. Widows Katzenverleih" von Antonia Michaelis, auf den ich mich schon unheimlich freue. :) Ansonsten steht ja Silvester an und ich habe immer noch keinen Plan, was wir da unternehmen... Nächste Woche Mittwoch geht's dann wieder zur Arbeit.


Frage 5: Hast du besondere Lesepläne für das neue Jahr?
Ich möchte die restlichen begonnenen Reihen beenden und neue Reihen möglichst direkt beenden bzw. auf den aktuellen Stand bringen. Sonst schleppe ich die immer so lange mit mir herum...

[Rezi] "Carrie" von Stephen King

(c) Bildrechte: Lübbe Audio
"Carrie"
von Stephen King
Originaltitel: Carrie
Verlag: Lübbe Audio, 2012
Sprecherin: Franziska Pigulla
Einzelband
320 Seiten
Der Roman erschien u.a. im Bastei Lübbe Verlag.

~Klappentext~
"Als 3-jährige lässt sie einen Steinregen auf ihr Elternhaus niederregnen, weil ihre Mutter ihr in einem Anfall religiösen Wahns nach dem Leben trachtet. Als 16-jährige erlebt sie einen Augenblick tiefster Demütigung. Dann, auf dem Abschlussball der Schule, wird sie das Opfer eines bösen Streichs. Schmerz, Enttäuschung, Wut treiben sie zum Äußersten: Mit der schieren Kräfte ihres Willens entfesselt sie ein Inferno, gegen das die Hölle der Garten Eden ist.
Das ist Carrie - beseelt, besessen von einer unheimlichen Gabe mit ungeheurer Tragweite und furchtbaren Folgen."

~Meine Meinung~
Das Hörbuch wird von Franziska Pigulla gesprochen, die sehr angenehm vorliest und den Charakteren Leben einzuhauchen vermag. Zu Carrie und den anderen Erzählperspektiven passte sie meiner Meinung nach sehr gut.

Das zentrale Thema von "Carrie" ist Mobbing der übelsten Sorte. Das Buch beginnt fast direkt mit einem Vorfall in der Mädchenumkleide, als Carrie zum ersten Mal ihre Periode bekommt und total schockiert ist, da ihr niemals jemand gesagt hat, dass Frauen irgendwann so etwas bekommen. Doch statt dass ihre Klassenkameradinnen sie aufklären, machen sie sich lustig, bewerfen Carrie gar mit Binden und Tampons. Schon dieser Einstieg in Carries Alltag ließ mich schlucken. Ich konnte gut nachvollziehen, wie furchtbar es Carrie gehen musste, stets der unbeliebte Außenseiter zu sein, der daheim auch noch von einer fanatisch-religiösen Mutter drangsaliert wird.

Im Laufe der Handlung erfährt man sehr viel über Carries bisheriges Leben, während der Handlungsstrang der Gegenwart auf den Schulball als finales Ereignis zu läuft. Daneben werden immer wieder Kapitel mit Interviews, Zeitungsartikeln oder fiktiven Buchausschnitten der Zukunft, nach dem Schulball, eingefügt. Der Leser weiß daher sehr früh, wie die Geschichte ausgeht und die Spannung ergibt sich aus dem Weg dorthin. Was bringt Carrie letztlich dazu, ihre halbe Heimatstadt auszulöschen?

Wie das möglich ist, erfährt man ebenfalls nach und nach. Denn Carrie hat telekinetische Fähigkeiten, die sich nach und nach entwickeln und stärker werden, während sich das Geschehen immer weiter zum explosiven Höhepunkt aufschaukelt.

Wie man es von Stephen King gewohnt ist, werden verschiedenste Charaktere mal mehr mal weniger ausführlich in die Geschichte integriert. Vor allem einige Klassenkameraden und Lehrer von Carrie bekamen eine bedeutende Rolle. Die meisten unter ihnen finden es klasse, Carrie zu ärgern. Nur wenige halten sich raus, so z.B. Sue, die nach der Sache in der Mädchenumkleide Reue empfindet und es wieder gut machen will. Doch damit stößt sie bei ihren (ehemaligen) Freundinnen auf Hohn. Vermutlich ist das eines der größten Probleme beim gezielten Mobbing: selbst wenn man helfen möchte, stößt man mitunter auf großen Gegenwind, wird vielleicht selbst Außenseiter oder das nächste Mobbingopfer.

Der Fokus liegt vor allem auf Carries Charakter, ihrer Psyche, wie sie denkt und fühlt und zwischen Zorn und Hoffnung schwankt. Sie versucht, von ihrer fanatisch-religiösen Mutter loszukommen, schafft es aber kaum. Erst nach und nach traut sie sich mehr zu, entwickelt sich weiter. Umso dramatischer ist daher das tragische Ende.

Fazit: Stephen Kings Debütroman überzeugt vor allem durch die realistische Darstellung von Carries Leidensweg und weist im Vergleich zu späteren Werken keine wirklichen Horrorelemente auf. Dadurch ist er auch für Leser geeignet, die sich nicht gruseln wollen, aber übernatürliche Elemente (hier die Telekinese) dennoch mögen. Mir hat das Werk durch die schockierenden Handlungen der vorkommenden Personen bis zum tragischen Ende gut gefallen.

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Weihnachtskarten mit Kaffee

Heute habe ich zur Abwechslung mal eine kleine Bastelstunde für euch. :-) Ich hoffe, so etwas interessiert euch auch?
Dieses Weihnachten wollte ich endlich mal wieder selbst Weihnachtskarten basteln. Die letzten Jahre klappte das nicht so wirklich, weil keine Zeit und Motivation.
Mir fiel dann wieder ein, dass ich schon immer mal mit Kaffee zeichnen wollte! Ja genau, Kaffee. :-)
Am Ende sahen meine Karten so aus:



Nicht 100%ig wie ich es mir vorgestellt habe, aber sie kamen ganz gut an. Wenn sie euch auch gefallen, folgt hier eine Anleitung!


Was brauchst du?
Blanko-Aquarell-Postkarten (z.B. von "guardi artistico aquarello")
harter Borstenpinsel (der auch "kaputt gehen darf")
Papiertaschentücher
Kreppband
Wasserfeste Unterlage (z.B. ein Tablett)
Kaffee
Deckfarben
Deckweiß
Schneeflockenschablone (z.B. von butinette oder aus festem Papier selbst ausschneiden mit Skalpell)

Für die Schrift: Ich habe eine Bandzugfeder und haselnussbraune Tinte von Winsor & Newton verwendet. Aber ich nutze "richtige" Tinte zum Schreiben häufig und bin mit Federn und Federhalter gut ausgestattet. Für jemanden, der nur mal eben so eine Karte basteln will, wäre das ein etwas zu teurer Spaß, fürchte ich. Allein das kleine Tintenfässchen hat schon 5€ gekostet und die Federn kosten teilweise nochmal genauso viel. Wer eine schöne Handschrift hat oder sich mit Handlettering auskennt/Übung hat, kann damit sicherlich auch mit anderen Stiften hübsche Resultate erzielen. Das müsstet ihr dann mal austesten.

Wie läuft es ab?
1.) Besorgt euch eine Tasse Kaffee.

2.) Klebt die Blanko-Postkarten auf eurer Unterlage mit dem Kreppband fest. Das ist notwendig, weil sich das nasse Papier sonst wellt und beim Trocknen gewellt bleibt!

3.) Tupft einmal mit den Papiertaschentüchern die ganze Postkarte mit Kaffee voll. Hier muss noch nichts besonders schick gemacht werden, es soll nur der Grundton werden. Ihr werdet merken, dass sich das Papier trotz Fixierung wellt, das ist normal. Der Kaffee wird entsprechend verlaufen und sich irgendwo sammeln. Lasst es langsam trocknen und verstreicht dabei den verlaufenen Kaffee immer mal wieder mit dem kaffeefeuchten Tuch, damit es gleichmäßiger wird.

4.) Wenn die Grundfarbe getrocknet ist, drückt ihr das nasse Kaffee-Tuch über der Karte aus, sodass Tropfen auf das Papier fallen. Größe und Form ist recht egal. Es wird vermutlich wieder verlaufen und ihr könnt je nachdem wie es euch gefällt, nochmal "nachtropfen" wenn es leicht angetrocknet ist oder auch die Farbtropfen erneut verwischen. Da müsst ihr einfach schauen, wie es aussieht.
Wenn nach dem Trocknen nicht so hübsche Kaffeeränder um die Tropfen entstehen, könnt ihr die ganz einfach mit euren feuchten Kaffeetuch wieder etwas verwischen.

5.) Sobald ihr mit eurem Hintergrund zufrieden seid und er komplett getrocknet ist, geht es mit den Deckfarben weiter. Ich habe helles Blau und helles Braun verwendet. Ihr könnt aber natürlich austesten, welche Farben noch gut passen. Legt dann die Schablone dahin, wo eine Schneeflocke entstehen soll und tupft mit dem Pinsel die Deckfarbe drüber. Versucht nicht zu viel Wasser zu verwenden, damit nichts unter die Schablone läuft und alles verschmiert. Und dran denken die Schablone nicht auf noch feuchte Schneeflocken zu legen!
[Anmerkung: Die oben verlinkte Schablone kam bei mir nicht rechtzeitig an und ist auch etwas groß und unhandlich für die kleinen Karten. Ich muss mal schauen, ob man die eventuell zerschneiden kann. Daher habe ich aus festem Papier mit Skalpell selbst eine Schablone ausgeschnitten.]

6.) Sobald die Schneeflocken fertig sind, kommt die Schrift. Macht das wie ihr wollt. ;-)

7.) Zum Schluss folgen die Verzierungen mit Deckweiß. Ich habe den Rand entlang getupft und ein wenig wo es passte auch um die Schneeflocken herum. Wenn nur noch wenig Deckweiß am Pinsel ist könnt ihr auch wie ich vorsichtig die Schneeflocken an einigen Stellen aufhellen. Wer das noch nie gemacht hat, sollte lieber erstmal separat üben, sonst werden die Flocken mit Pech ganz weiß.


Und fertig. :-)
Wenn jemand nun auch solche Karten basteln möchte, würde ich mich über ein Foto der Ergebnisse freuen. :-)
Und wenn ihr Fotos der einzelnen Schritte wollt, sagt Bescheid, dann mache ich nochmal eine Karte mit mehr Fotodokumentation.

Mittwoch, 27. Dezember 2017

Teneriffa 2017

Vom 25.11. bis 02.12.2017 war ich gemeinsam mit meinem Freund auf Teneriffa. Wir bevorzugen Wanderurlaube und haben dafür im letzten Januar für unsere Mallorca-Reise (dazu schreibe ich dann auch bald noch einen Bericht, hatte ich eigentlich eh vor, aber aus den Augen verloren) die Wanderführer vom Bergverlag Rother für uns entdeckt. Es gibt inzwischen eine recht große Auswahl, hauptsächlich für Europa, und die Wanderführer sind grundsätzlich sehr gut gemacht. Handliches Format, Übersichtskarten der Routen und immer mit Beschreibungen des Weges, der Dauer, dem Höhenprofil und dem Schwierigkeitsgrad. Damit lässt sich ganz gut einschätzen, wie lange man für eine Wanderung braucht und wie anstrengend sie ungefähr wird. Wir brauchen zwar meistens 1-2 Stunden länger, denn man will ja auch mal Fotos machen oder in Ruhe einen besonderen Landschaftsabschnitt anschauen, aber als Richtwert sind die Zeitangaben toll. Auch Hinweise, wie man zu den Ausgangspunkten der Routen kommt, wo man unterwegs rasten kann oder ob spezielle Ausrüstung o.Ä. erforderlich sind, wird erwähnt.
Wir haben im Vorfeld also den Wanderführer für Teneriffa gekauft und sind per Mietwagen zu den Startpunkten gekommen. Übernachtet haben wir in einem 4-Sterne Hotel in Puerto de la Cruz im Norden von Teneriffa. Dank Halbpension mussten wir uns also nur um Getränke während der Wanderungen kümmern und waren ansonsten rundum versorgt. :) Finde ich ist die entspannteste Art Wandern zu gehen, denn für Zelten usw. bin ich nicht so der Typ.

Also, hier ein Reisebericht! Fotos sind gut es geht dabei. Da ich ungerne Fotos von mir im Internet habe, ist die Auswahl etwas eingeschränkt gewesen. :P


Tag 1 - Anreise
Schon um 2:00 Uhr nachts mussten wir bei mir daheim los zum Flughafen Hannover, wo um 6:00 Uhr unser Flug startete. Um 10:10 Uhr Ortszeit kamen wir am Flughafen Süd in Teneriffa an, wo wir auch recht fix unseren Mietwagen abholen konnten. Zwar wollte uns die Mitarbeiterin von Europcar erst einen teureren Wagen andrehen, was wir dankend abgelehnt haben, aber aufgrund eines Bearbeitungsfehlers haben wir trotzdem eine bessere Wagenklasse als gebucht bekommen. Die Dame war zwar recht aufdringlich mit ihren Vorschlägen, was wir noch alles buchen könnten, aber es verlief dann trotzdem recht zügig.
Die Fahrt nach Puerto de la Cruz haben wir dann auch ohne Navi (da besaßen wir noch keines, da ich vergessen hatte, die App aufs Handy zu laden XD) gut gemeistert. Allerdings war das Hotel dort dann nicht wirklich ausgeschildert, sodass wir es absolut nicht finden konnten. Irgendwann haben wir einen Lidl entdeckt und dort erstmal was zu Essen und zu Trinken gekauft, um in Ruhe unsere Nerven zu sortieren. Bis wir beschlossen haben, einfach jemanden nach dem Weg zu fragen. Ein spanisches Paar war dann auch direkt so nett, vorauszufahren. Die hatten nämlich Internet auf dem Handy und konnten GoogleMaps fragen. :P Die beiden sprachen zwar kaum ein Wort Englisch, aber die Verständigung gelang zum Glück irgendwie und wir waren unglaublich happy. :)
Nach dem Check-in und einer kurzen Verschnaufpause sind wir runter (das Hotel stand am Hang) zur Küstenpromenade von Puerto de la Cruz gegangen. Der schnellste Weg dorthin führte über einen Haufen Treppen, die von einem "Park" umgeben waren, mit Wasserfall usw. Auf dem Weg bekamen wir auch einen ersten Einblick in die alte Innenstadt, wovon ich aber irgendwie keine Fotos gemacht habe. Wir sind dann ein Stück nach Osten am Ufer entlang gelaufen, dann war es auch schon Zeit für das Abendessen.

Promenade Puerto de la Cruz


Tag 2 - Rundwanderung Araya - Los Brezos
Die erste Route aus dem Wanderführer führte uns nach Araya, ein kleines Örtchen an der Ostküste - und ein wahrer Alptraum für Autofahrer. :'D Der Ort besteht nahezu vollständig aus 3-4m breiten Gassen mit 20-25% Steigung!!! Ich konnte so gut wie nie sehen, was mich oben am Hang erwarten würde und habe erst später mitbekommen, dass andere Fahrer hupen, wenn sie sowas hochfahren, damit alle, die oben sind, Platz machen. Und natürlich fanden wir den Ausgangspunkt der Wanderung nicht auf Anhieb und natürlich war das Auto - trotz besserer Fahrzeugklasse - ein wahrer Schlappschwanz. Und so endete die Fahrt bergauf nach ca. 1km mit der Weigerung des Autos, weiter bergauf zu fahren. Es tat sich einfach mal gar nichts mehr. Und so musste ich ein Stück rückwärts bergab, wenden und geradeaus wieder ein Stück den Ort runter, bis wir eine "Parklücke" am Abgrund finden konnten, wo ich mit Müh und Not und nahe am Nervenzusammenbruch parken konnte. Die Wanderung fing also schon damit an, dass ich völlig fertig war. :'D
Dafür war das Wetter echt super. :P
Die Wanderung führte aus dem Ort hinaus und dann recht steil hinauf zum Rastplatz Los Brezos und noch ein kurzes Stück weiter, bis wir oberhalb eines Barrancos (=Schlucht) standen. Danach ging es deutlich entspannter wieder bergab und in einem weiten Bogen zurück ins Dorf. Als erste Wanderung nach längerer Pause vielleicht nicht der beste Start, da wir oben am Barranco echt kaputt waren, aber naja. Die Aussicht war echt schön und wir trafen nur am Rastplatz auf andere Menschen.

Blick oberhalb von Araya zur Küste

Barranco bei Los Brazos - Man beachte das kleine Häuschen am Fuß der Schlucht :D


Tag 3 - Küstenweg Puerto de la Cruz
Nach der Anstrengung am Tag zuvor beschlossen wir, ohne Auto die Küste westlich von Puerto de la Cruz zu erkunden. Unterwegs konnte ich auch zweimal im Meer baden, was ich den restlichen Urlaub leider nicht mehr geschafft habe... Es war außerdem der heißeste Tag der Woche mit bis zu 30°C. Wir sind erst der Küstenpromenade durch Puerto de la Cruz gefolgt und dann auf dem Küstenwanderweg weiter über der Steilküste entlang. Ich war vom Tag davor noch etwas kaputt und es war einfach zu heiß, daher kamen wir letztlich nicht allzu weit voran, aber der Weg war später eh wegen einem Erdrutsch gesperrt - wir haben da also nichts verpasst.

Auch ein Teil der Küstenbefestigung in Puerto de la Cruz. Auf den Steinen waren hunderte rot-grüne Krabben.

Beginn des Küstenweges außerhalb von Puerto de la Cruz, also so links am Hang entlang.
Die letzten paar Hotels von Puerto de la Cruz.


Tag 4 - Masca-Schlucht
Das Highlight des Urlaubs war dann am 4. Tag die Masca-Schlucht. Die Anfahrt war mal wieder super - denn sie führte über eine recht stark befahrene, schmalen Serpentinenstraße an Berghängen entlang nach Masca. Zum Glück hat sich das Auto diesmal besser angestellt und es blieb trotz entgegenkommender Touri-Busse alles heile. Der Andrang an der Schlucht war dann auch echt krass. Aber die Wanderung wird überall als eines der Must-Sees von Teneriffa erwähnt, also nicht verwunderlich. Der Weg durch die Schlucht beträgt in Luftlinie ca. 4,5km, aber man klettert mehr, als das man wandert, daher dauert es pro Strecke ca. 2,5h.
Die Schlucht endet an einem Strand mit kleinen Bootsanleger, von wo aus man nach Los Gigantes fahren kann, um sich den Rückweg zu sparen. Da wir nunmal zurück zu unserem Auto mussten, die Bootsfahrt mit 12€ etwas teuer und die Schlucht echt schön ist, sind wir zurück gelaufen. Allerdings war das unfassbar anstrengend und ich war zwischendrin wirklich am zweifeln, ob nicht irgendwann meine Beine den Geist aufgeben. Mit viel Willenskraft haben wir es aber sogar noch vor Sonnenuntergang wieder aus der Schlucht raus geschafft. Und ich war echt lange nicht mehr so nah an meiner körperlichen Grenze. Puh. Abends tat mir auch zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder das rechte Knie ordentlich weh. :/ Trotzdem lohnt sich die Schlucht total! Wer aber nicht so fit ist, sollte vllt lieber mit dem Bus hin und per Boot zurück. :'D
Sicht oberhalb von Masca (das sind die Häuschen links im Bild).

In der Schlucht.

Nochmal in der Schlucht.

Dito.

Dito plus Katze - was auch immer die da macht und wie auch immer die da hin gekommen ist. :D

Ende der Schlucht mit dem Bootsanleger und vielen vielen Touris, die den Rückweg nicht laufen wollten. ;)

Zurück in Masca mit Sonnenuntergang. :)


Tag 5 - Loro Parque
Da ich den Tag dank krassem Muskelkater schon mit zwei Ibuprofen beginnen musste, sind wir nur zu Fuß zum Loro Parque gelaufen und haben uns diesen angesehen. Der Zoo steht wegen seiner Delphin- und Orca-Shows bei Tierschützern in der Kritik, aber da sie selbst überall beharren, die Tiere so artgerecht wie möglich zu halten und auch Auszeichnungen dafür bekommen haben, wollten wir uns selbst ein Bild machen. Der Park ist schön gestaltet, sonderlich groß ist er aber nicht. Wie der Name vermuten lässt gibt es vor allem Papageien, die allerdings fast alle in recht lieblosen, düsteren Käfigen sitzen, was ich nicht so klasse fand. Vor allem weil andere Tiere echt schöne, große Gehege hatten. Besonders das Pinguin-Becken war toll, die hatten sogar künstlichen Schnee, der von der Decke fiel. :O Die Tiershows haben wir auch angesehen. Neben der Delphin- und Orca-Show gab es auch eine mit Seelöwen und eine mit Papageien. Letztere war eher langweilig und für Kinder gemacht, aber die anderen drei waren an sich schon unterhaltsam. Und soweit ich das beurteilen kann, wirkten die Seelöwen und Delphine als hätten sie Freude an den Tricks. Ich kenne mich da aber auch nicht so gut aus. Bei den Orcas muss ich aber echt sagen, dass die nicht genug Platz zum Schwimmen haben und man die niemals so umfassend beschäftigen kann, dass sie sich nicht langweilen. Wenn man im Internet etwas recherchiert, findet man auch einiges an unschönen Meldungen zu den Orcas.


Tag 6 - Fahrt am Teide vorbei nach Vilaflor, 
Paisaje de Lunar
Am 6. Tag sind wir einmal quer über die Insel gefahren, um den Teide, der höchste Berg Spaniens, zumindest von unten zu sehen. Mit fast 4.000m Höhe und ehrlich gesagt wenig spannendem Aufstieg (da wächst ja nichts, nur Steine), wollten wir nicht hochlaufen. Bis zum Gipfel kommt man aus Naturschutzgründen ohnehin nicht ohne Genehmigung und wir haben zu kurzfristig davon erfahren, um noch eine beantragen zu können. Alternativ kann man mit der Seilbahn rauffahren, aber das ist nicht unbedingt billig (27€ Hin&Rück pro Person), sehr überfüllt und da oben auch etwas kühl. Dazu waren wir nicht passend angezogen. :P Außerdem war an dem Tag das Wetter bewölkt/neblig, sodass die Aussicht vermutlich eh nicht optimal gewesen wäre. Für das nächste Mal wissen wir aber Bescheid und sind besser vorbereitet. ;)
Nach ca. 1,5h Quer-Durchs-Land-Fahrt haben wir unser eigentliches Tagesziel erreicht: Der Paisaje de Lunar (="Mondweg"). Einer der Orte, die man laut Reiseführer auf jeden Fall gesehen haben sollte. Der Weg war zur Abwechslung mal relativ entspannt. Nur anfangs ging es längere Zeit bergauf, danach war es "nur" steinig. Die "Mondlandschaft" war dann allerdings sehr ernüchternd und die lange Anfahrt ehrlich gesagt nicht wert. Man konnte nicht einmal näher ran bzw. sollte/durfte nicht, man hätte natürlich trotzdem, aber wegen der Empfindlichkeit der Gesteine darf man sie eh nicht anfassen oder darauf laufen. Auf dem Rückweg wurde es dann recht schnell extrem neblig und dunkel auf dem Berg, wir haben das Auto aber wiedergefunden. :P Auf der Rückfahrt konnten wir dann den Sonnenuntergang am Teide bestaunen.

Blick auf den Teide.

Landschaft um den Teide.

Die "Mondlandschaft", also diese hellen Felsen.

Weg zur Mondlandschaft.

Weg zur Mondlandschaft.

Sonnenuntergang am Teide.

 
Tag 7 - Rundwanderung Taganana - Afur
Wieder ein Ort mit ätzender Serpentinenanfahrt - naja, nicht so wie bei Masca, aber trotzdem gefühlt endlos, dafür zweispurig. Eigentlich wollten wir in Afur loswandern, das war laut Wanderführer der Startpunkt, aber das Navi kannte den Weg irgendwie nicht und wollte uns über einen schmalen Wanderweg leiten - mit dem Auto. Also sind wir stattdessen in Taganana gestartet, von wo aus wir allerdings nicht auf anhieb den Wanderweg gefunden haben. :'D Eigentlich wollten wir, da wir spät dran waren, erst über die Berge bzw. rauf zur Passhöhe Cumbrecilla, aber sind stattdessen andersherum an der Küste entlang gestartet, weil wir den Pfad nicht gefunden haben. XD Der Weg war sehr schön und letztlich war unser Weg den Berg am Ende hinauf weniger anstrengend als erwartet. Andersherum war es deutlich steiler und wir waren doch froh, das nicht hinauf laufen zu müssen. In Afur wurden wir zudem sofort von einem britischen Pärchen angesprochen, die uns entgegen kamen und offenbar Plauderbedürfnis hatte. Kurz darauf hat uns dann ein deutsches Paar noch den Weg erklärt, weil der in der Richtung nicht ausgeschildert ist. Auf Wanderungen trifft man manchmal echt nette Leute. :)

Taganana

Blick Richtung Taganana ein Stück die Küste weiter.

Weg Richtung Afur. Da bin ich sogar mal ganz klein im Bild. XD

Blick Richtung Afur, allerdings liegt das hinter dem "Berg".


Tag 8 - Tamaimo und Abreise
Am letzten Tag mussten wir bis 12 Uhr ausgecheckt haben, haben die Koffer aber erst noch im Hotel gelassen und sind in den Botanischen Garten von Puerto de la Cruz gegangen. Da gibt es alle Pflanzen Teneriffas nochmal gebündelt zu bestaunen. ;) Danach haben wir auf der Rückfahrt Richtung Flughafen in Tamaimo Halt gemacht, um dort nochmal einen Berg zu erklimmen. Leider zog dichter Nebel auf kaum das wir oben waren und wir konnten kaum mehr als 5 m weit sehen. Entsprechend mau fiel die Aussicht aus. :'D Und wir verliefen uns zudem auch noch! Es ist ein super Gefühl, auf einem Berg festzusitzen, wenn in einigen Stunden der Flug nach Deutschland geht. :P Aber irgendwann haben wir den Wanderweg doch noch wiedergefunden und alles pünktlich geschafft. Zum Schluss konnten wir dann sogar doch noch ein klein wenig Aussicht genießen, weil sich der Nebel an der Küste verzog. Mietwagenrückgabe und Flug verliefen dann auch problemlos.
Und der grandiose Abschluss des Urlaubs: Wir landen bei 3cm Neuschnee in Hannover. XD

Da zieht der Nebel auf...

...und DA soll eigentlich Meer sein. :D

Zum Ende doch noch etwas Sicht auf Los Gigantes (der Hafen).

Wer von euch war denn schon einmal auf Teneriffa? Welche Orte sollte man noch gesehen haben?

[Rezi] "X - Es breitet sich aus" von A. L. Kahnau

(c) Bildrechte: A. L. Kahnau
"X - Es breitet sich aus"
von A.L.Kahnau
Selfpublishing, 2016
Band 2 von bisher 7
211 Seiten

~Klappentext~
"Alle Hoffnung scheint verloren, bis Mila und ihre Freunde von einem alten Bekannten gerettet werden.
Aber ist er wirklich der Retter in der Not? Oder steckt hinter seiner Hilfsbereitschaft doch mehr?
Während sie noch versuchen, sein Geheimnis zu lüften, hat die Seuche bereits ganz neue Ausmaße angenommen."

~Meine Meinung~
Mit Band 2 geht die Zombie-Reihe von A. L. Kahnau nahtlos da weiter, wo Band 1 aufhörte. Man ist also direkt wieder im Geschehen drin. Band 1 fand ich schon recht mittelmäßig, obwohl ich Zombie-Geschichten eigentlich mag. Dennoch wollte ich der Reihe noch eine Chance geben, allerdings konnte mich auch Band 2 nicht wirklich überzeugen. Es handelt sich um eine sehr mädchenhafte, oftmals unlogische Zombie-Geschichte, die mit einem "The Walking Dead" nicht mithalten kann.

Die Handlung bleibt recht vorhersehbar und wenig innovativ. Noch immer handeln Mila und Co. ziemlich planlos, obwohl mit Dante nun ein Erwachsener dabei ist, dem man etwas mehr Urteilsvermögen zutrauen sollte. Vieles bleibt weiterhin im Dunkeln und die Spannung bleibt künstlich oben gehalten, indem Dante einfach mal ausschließlich ausweichende Antworten gibt. Manchmal ist sowas in Ordnung, aber hier fand ich es recht schnell anstrengend. Überhaupt konnte keiner der Charaktere wirkliche Sympatiepunkte bei mir sammeln. Die Jugendlichen, allen voran Mila, handeln unüberlegt, schätzen Situationen falsch ein und können nebenbei genug Zeit für romantisches Geplänkel aufbringen. Die merkwürdige Verbindung zwischen Mila und Dante passte irgendwie auch nicht ganz in das Setting.

Positiv hervorzuheben ist die Action, die fand ich gut gelungen und die hat mich auch am Weiterlesen gehalten. Außerdem passieren ein paar überraschende Wendungen, die zwar von den Charakteren her nicht immer glaubwürdig gehandhabt wurden, dafür aber weitere Spannung in die Handlung brachten.

Dennoch bin ich noch unsicher, ob ich die Reihe weiterverfolge. Andere Bücher der Autorin haben mir deutlich besser gefallen.

Die "X"-Reihe:
    Band 1 - Es beginnt [meine Rezension]
    Band 2 - Es breitet sich aus
    Band 3 - Es zerstört dich [meine Rezension]
    Band 4 - Es bringt den Tod [meine Rezension]
    Band 5 - In dunklen Zeiten
    Band 6 - In fremden Körpern
    Band 7 - In größter Not
weitere in Planung

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Papierverzierer Challenge 2018





Ich habe schon in diesem Jahr an der Challenge des Papierverzierer-Verlags teilgenommen. Für mich einer der besten, leider noch eher unbekannteren Verlage. Leider habe ich die Challenge dieses Jahr nicht geschafft, daher folgt 2018 ein neuer Versuch.

Die Challenge wird dann allerdings anders ablaufen, viel klassischer.
Soll heißen:

"Lies 24 Bücher aus dem Papierverzierer Verlag im neuen Jahr, darunter sollten 14 Neuerscheinungen fallen & mind. Bücher ab 100 Seiten."

Um einen Punkt zu bekommen, muss eine Rezension geschrieben werden. Pro Platform, auf der die Rezension veröffentlicht wird, gibt es einen Extrapunkt.
Die Challenge startet am 01. Januar und endet am 20. Dezember 2018.

Wer jetzt interessiert ist, bekommt HIER alle Infos und den Link zur Anmeldung.


Mein Fortschritt (10/24)

Neuerscheinungen 2018
1. "Sarg aus Glas" von Nika S. Daveron
2. "Elfenlicht. Märtyrerkunst" von Judith Laverna
3. "Blut und Eis" von Nika S. Daveron
4. "Bloodhound" von Felix A. Münter
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.

Ältere Werke
1. "Alice = Alice" von Maxi Schilonka
2. "Prepper" von Felix A. Münter
3. "Mercenary" von Felix A. Münter
4. "Nightmare. Alles hat ein Ende... nur der Tod nicht" von Sara Metz
5. "Hunter" von Felix A. Münter
6. "Hijacker" von Felix A. Münter
7.
8.
9.
10.