Montag, 10. September 2018

Montagsfrage #17


Die Montagsfrage ist eine Aktion, die ursprünglich von "Bücherfresserchen" ins Leben gerufen wurde, nun aber von "Lauter&Leise" fortgeführt wird. Es wird jeden Montag eine buchbezogene Frage beantwortet. Hier ist der aktuelle Beitrag!

Die heutige Frage:
Ist Hörbuch-Hören für dich mit ’klassischem’ Lesen gleichzusetzen? Oder ist beides für dich grundverschieden?
Gute Frage... Gleichsetzen würde ich es in meinem Fall nicht, da ich "klassisches" Lesen und Hörbuch-Hören aus ganz unterschiedlichen Anlässen tue. Zum einen höre ich eigentlich nur Bücher, die mir nicht "zu wichtig" sind, sondern die mich zwar irgendwie interessieren, aber entweder nicht in meine üblichen Genrevorlieben passen oder wo ich relativ genau vorher weiß, dass es "nur eine nette Geschichte" wird, aber mich sehr sicher nicht umhauen wird. So beende ich beispielsweise Reihen, von denen mich Band 1 beim Lesen nicht überzeugen konnte, lieber als Hörbuch. Zum anderen nutze ich Hörbücher ähnlich wie Musik vor allem, um irgendwas im Hintergrund laufen zu haben, beispielsweise beim Autofahren, Zeichnen, Aufräumen und ganz besonders beim Einschlafen. Ich schlafe einfach schneller ein, wenn ich mich statt auf meine Gedankengänge auf eine Geschichte konzentrieren muss. ;) Auch wenn ich krank bin, greife ich lieber zu Hörbüchern, da man dann oft zu müde ist, um konzentriert zu lesen.
Insgesamt würde ich Hörbücher daher eher als eine Art "Zweitewahl-Geschichten" bezeichnen, was aber nicht heißt, dass ich Hörbücher nicht mag oder so. Nur Geschichten, die mich wirklich interessieren und von denen ich weiß, dass sie mich vermutlich begeistern werden, lese ich lieber "klassisch", um richtig darin abtauchen zu können. Zumindest mir bleiben selbst gelesene Bücher jedenfalls stärker im Gedächtnis als Hörbücher.

Kommentare:

  1. Sei gegrüßt Alica!

    Dann starte ich doch gleich mal einen Gegenbesuch ;)
    Zu allererst: Ich mag deinen Header! Hast du den selbst gezeichnet?

    Dann zum Beitrag: Ich finde die Wortwahl "Zweitewahl-Geschichten" irgendwie sehr treffend und weiß genau was du meinst. Auch wenn du auf meinem Blog ja schon gelesen hast, dass ich Hörbücher nicht so mag, so würde ich auch wenn nur diese "Zweitewahl-Geschichten" hören statt zu lesen.

    Liebe Grüße
    Marina

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  2. Huhu!

    Bei mir ist Hören und Lesen tatsächlich austauschbar! Ich habe meine Hörbuch-App so eingestellt, dass ich die Vorlesegeschwindigkeiten einstellen und Sätze zurückspringen kann (und einen Pausen-Button gibt es sowieso), so dass ich, genau wie bei einem Buch, so schnell oder langsam lesen kann, wie ich will, und auch mal innehalten oder einen Satz nochmal "lesen". :-)

    Bei Interesse findest du meinen Beitrag [ HIER ]

    LG,
    Mikka

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  3. Hey Alica,

    das hast du interessant beschrieben, Hörbücher als Zweite-Wahl-Medium. Ich empfinde das ein wenig anders. Bisher ist es keinem anderen Medium gelungen, am Thron des Printbuches zu sägen. Weder E-Books, noch Hörbücher. Ich konsumiere Literatur überwiegend noch immer durch das klassische geschriebene Wort. Begegnet mir ein Buch, das mich neugierig macht, ist mein erster Impuls immer, es als Print auf die WuLi zu setzen. Nur in Ausnahmefällen entscheide ich mich für das E-Book und nie für das Hörbuch. Meine Auseinandersetzung mit einem Text ist viel intensiver, wenn man selbst liest. Daher empfinde ich Hörbücher ein bisschen als Schummeln. Das heißt nicht, dass sie nicht ihre Berechtigung hätten und ich gestehe es anderen Leser_innen zu, dass sie es vielleicht anders empfinden. Aber ich kann mich auf Hörbücher daher einfach nicht einlassen.

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

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  4. Hallo Alica,

    danke für deinen Besuch und Kommentar bei mir. Da habe ich doch gleich mal bei dir vorbeigeschaut.

    Ich höre sehr selten Hörbücher, einfach weil ich mich nur schwer darauf konzentrieren kann. Beim Putzen mache ich das ab und zu, ansonsten höre ich lieber Musik. Ich finde das eigentlich ganz schade, denn die paar Hörbücher, die ich habe, höre ich viel zu selten und habe die meisten auch noch nicht bis zum Ende angehört. :( Aber wenn ich krank bin, höre ich auch ab und zu mal Hörbücher. Ich bin nur selten körperlich krank (zum Glück).

    Liebste Grüße und eine schöne Woche,
    Emma

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  5. Huhu Alica,

    ich mochte den Auftakt von These Broken Stars auch unglaublich gerne. Allerdings verhielt es sich bei mir ähnlich wie bei dir: Die beiden Folgebände kamen einfach nicht so an Band 1 heran. Gideon und Sofia mochte ich von den Charakteren sehr gerne. Allerdings fand ich das Ende des Buches, als alle Charaktere zusammengeführt wurden nicht so gerne. Ich hätte viel lieber noch mehr über die Hackerwelt gelesen :o)))

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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