Montag, 9. Januar 2017

[Rezi] Firelight - Leuchtendes Herz


~Inhalt~

Miram wurde gefangen genommen, und das ist ganz allein Jacindas Schuld. Zwar gelingt es ihr in einer wahnwitzigen Aktion, Miram zu befreien, doch damit sind die Draki längst nicht sicher. Denn die Drachenjäger sind ihnen dicht auf der Spur.
Zugleich drohen die Gefühle des Drakiprinzen Cassian zur Gefahr für die Liebe zwischen Jacinda und Will zu werden. Wenn er nicht bereit ist, Jacinda gehen zu lassen, wird sie für immer an das Rudel gefesselt sein. Und das Leben mit Will, nach dem sie sich schon so lange sehnt, wird niemals möglich sein.
Die Flucht vor den Drachenjägern entwickelt sich so zu einer Zerreißprobe für Jacindas Liebe zu Will – und schließlich zu einem dramatischen Kampf um Leben und Tod. (Quelle: Firelight-Fans)

~Eigene Meinung~

Gleich zu Beginn kann ich sagen, dass mir der 3. Band etwas besser gefallen hat als Band 2. Es geht spannender los, als Jacinda beschließt, sich den Enkros auszuliefern, um Miram zu retten. Ihre Gefangenschaft in dem Labor und die Methoden der Enkros waren interessant zu lesen. Auch später geht es recht spannend weiter, findet aber leider einen Abschluss, den ich höchstens akzeptabel finde.

Der Band war erneut voller Situationen, die ich weniger gelungen und teilweise unlogisch fand.
Zum Beispiel halten die Enkros seit Jahrzehnten Draki gefangen und forschen an ihnen. Und da ist ihnen nie auch nur annähernd aufgefallen, dass diese intelligent sein könnten? Und niemals hat sich ein Draki auch nur annähernd verwandelt? Bei all den Versuchen, die die Enkros an den Draki durchführen, muss ihnen zwangsläufig mal etwas aufgefallen sein. Oder sie sind selbst verdammt dumm.
Ein weiterer Punkt, der wichtig für die Handlung ist, stieß mir echt sauer auf. Da es sich um einen Spoiler handelt, bitte nur auf eigene Verantwortung lesen. ;)

Die Sache mit dem Peilsender... Was jedem Leser schon im allerersten Moment klar sein sollte, fiel Jacinda und Co erst kurz vor dem Ende auf. Ich konnte einfach nicht darüber hinweg sehen, wie hohl Jacinda und die anderen Draki sein müssen... Und wozu zum Teufel werden überhaupt in die Gefangenen Peilsender implantiert, wenn diese doch angeblich eh niemals aus dem Labor ausbrechen können?

Immerhin wird die Dreiecksbeziehung Jacinda-Will-Cassian entschärft. Jacinda entscheidet sich endgültig für Will und es war angenehm zu lesen, dass dieser trotz der Verbindung zwischen Jacinda und Cassian nicht dauerhaft eifersüchtig ist. Dafür waren die überdramatisierten Kuss-Momente zwischen Will und Jacinda aber irgendwann nervig und haben ihre Beziehung nicht sehr glaubwürdig wirken lassen.

Leider blieben zum Ende viele Fragen offen, was für einen Abschlussband schon echt schade ist. Ich hätte gerne mehr über die Motive der Enkros erfahren. Außerdem sterben zum Ende einige Personen recht lieblos bzw. es wird einfach nicht näher darauf eingegangen, wieso weshalb warum. Und überhaupt stört es offenbar auch keinen Charakter wirklich stark.
Auch wäre es schön gewesen, mehr über andere Draki-Rudel zu erfahren, insbesondere nachdem Jacinda während ihrer Gefangenschaft mit fremden Draki Bekanntschaft macht. Ich hatte deswegen tatsächlich kurz den Drang, eine Fanfiction mit dem Thema zu schreiben. XD Denn das Grundkonzept der Trilogie gefällt mir nach wie vor echt gut. Leider mangelt es aber an allen Ecken und Enden an Tiefe.
Da das Buch aber kurzweilig ist und der Schreibstil sich locker lesen lässt, bekommt der Band dennoch 3 Flämmchen. Damit ergibt sich auch für die komplette Trilogie eine Bewertung von 3 Flämmchen.

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