Donnerstag, 14. Dezember 2017

[Review] Final Fantasy X (HD Remaster)


Titel: Final Fantasy X/X-2 HD Remaster
Format: PS3, PS4, PSVita, Steam
Entwickler: SquareEnix

Schon im Jahr 2002 ist Final Fantasy X in Deutschland für die PS2 erschienen. Und schon damals war es eines meiner Lieblingsteile der Reihe! Da ich immer befürchte, meine PS2 gibt irgendwann doch mal den Geist auf, habe ich mir Final Fantasy X/X-2 HD Remaster auch für die PS4 geholt. Und es voller nostalgischer Gefühle nach knapp 15 Jahren noch einmal gezockt.

Hier gehe ich erstmal nur auf Final Fantasy X ein - den Nachfolger X-2 habe ich auf der PS4 noch nicht begonnen, der ist aber in der Sammlung enthalten.


~Inhalt~
Final Fantasy X spielt in der Welt Spira, in der das Böse in Form des Wesens Sin seit 1.000 Jahren die Menschen terrorisiert. Nur ein Medium kann Sin besiegen, um für einige Zeit Frieden nach Spira zu bringen. Man begleitet hier das Medium Yuna, eine junge Frau, die genau wie ihr Vater vor ihr Sin besiegen möchte. Hauptcharakter ist dabei Tidus, der durch Sin in die Zukunft - in Yunas Zeit - gebracht wird und sich dort ein komplett anderen Welt gegenüber sieht.



~Story~
Damals auf der PS2 mochte ich die Story sehr und habe sehr mitgefiebert und mitgelitten. Auch heute ist die Story grundsätzlich echt toll! Allerdings fällt mir heute auch auf, wie kitschig sie stellenweise ist. Und vor allem Yuna und Tidus nervten mich des Öfteren mit ihrer doch recht naiven "wir retten die Welt"-Art.
Davon abgesehen hat Final Fantasy X alles, was eine gute Story ausmacht: vielschichtige Charaktere, Geheimnisse, überraschende Wendungen und ein tragisches Ende.


~Grafik~
Im Vergleich zur PS2-Version wurde natürlich einiges aufgehübscht - heißt ja nicht umsonst "Remaster". Die Farben wirken strahlender, alles ist schärfer, die Gesichter wurden leicht "modernisiert". Tidus hat dabei ein neues Gesicht bekommen, was mir ehrlich gesagt so gar nicht gefällt. Er sieht jetzt noch weiblicher aus als schon auf der PS2. :'D Ansonsten finde ich das Charakterdesign, die Landschaft, die Effekte und alles sehr schick. Fand ich aber auch auf der PS2 schon.
Allgemein gefallen mir die verschiedenen Orte in dem Teil sehr gut. Kein Reiseziel ähnelt dem anderen, es gibt viel Abwechslung und immer etwas neues zu entdecken. Neben verschiedenen Rassen, die die bunte Welt bevölkern, gibt es auch einige witzige Tiere zu entdecken. Und ehrlich: Die Grafik ist die meiste Zeit schon echt farbenfroh.

(c) Gamespot

~Sound~
Man kann gleich zu Beginn auswählen, ob man den Original-PS2-Soundtrack haben will oder die Neufassung. Ich habs mit der Neufassung ungefähr 15 Minuten ausgehalten, dann hat mich die Kampfmusik so aufgeregt, dass ich gewechselt habe. Die war so hektisch, dass ich total unruhig wurde. Also mein Fall ist die Neuvertonung nicht. :/ Der Original-Soundtrack gefällt mir hingegen echt gut und ist - wie man es von einem Final Fantasy Teil gewohnt ist - abwechslungsreich und eingängig.

~Gameplay~
Das Kampfsystem ist rundenbasiert und es wir oben rechts angezeigt, welcher Charakter bzw. Gegner als nächstes an der Reihe ist. Man kann dadurch vorausplanen und hat bei jedem Zug genug Zeit zu überlegen, was man machen möchte. Zusätzlich kann man jederzeit zwischen den Charakteren aus der "Ersatzbank" wechseln. Kämpfe sind somit gut planbar, aber auch recht einfach. Für Anfänger sicherlich optimal, ich hab aber des öfteren geistig abgeschaltet. Man gewöhnt sich zudem sehr schnell ein, da alles offensichtlich geordnet ist. 
Bei Angriffen hat man die Auswahl zwischen Standard-Attacken, besonderen Fähigkeiten (Abilities) und dem Einsatz von Items. Yuna kann zudem Bestia (in anderen Teilen oft Esper genannt) beschwören, die dann statt der Charaktere aktiv gesteuert werden können. Was ich an diesem FF-Teil mit am besten finde! Die Bestia zählen quasi als eigener Charakter, den man auch entwickeln und mit neuen Fähigkeiten versehen kann.

Die Entwicklung der Charaktere erfolgt in FFX anhand des Sphärobretts. Dieses ist am ehesten mit einem Spielbrett a la "Mensch ärgere dich nicht" zu vergleichen. Jeder Charakter beginnt auf einem anderen Feld und hat somit zu anderen Fähigkeitsbereichen zuerst Zugriff. Nach dem kampf gibt es dann wie gewohnt Erfahrungspunkte, die in wachsender Höhe zu "Zügen" auf dem Sphärobrett umgewandelt werden. Um Fähigkeiten-Felder auf dem Brett zu aktivieren benötigt man zusätzlich Aktivierungssphäroiden, wobei diese feldspezifisch sind. Um die Angriffskraft zu erhöhen braucht man z.B. einen Kampfsphäroiden. Zusätzlich gibt es leere Felder, die mit besonderen Sphäroiden in Fähigkeiten-Felder umgewandelt werden können. Grundlegend gefällt mir das System, denn in der Theorie bietet es eine Möglichkeit, Charaktere individuell zu entwickeln. In der Praxis hakt das aber noch ziemlich, denn wenn man alle Charaktere erstmal über das ganze Feld geschickt hat, sind sie von den Fähigkeiten und Werten her identisch. (Das dauert allerdings verdammt lange und ist für die Hauptstory nicht notwendig.) Zudem nervt es irgendwann, die ganze Sphäroiden suchen zu müssen, denn natürlich sind nicht alle schnell zu finden.

Neben der Hauptstory gibt es natürlich einiges an Nebenaufgaben, die man erledigen kann. Diese fallen recht abwechslunsgreich aus und beinhalten Bonus-Storyinhalte, Minispiele, Sammelaufgaben und besondere Gegner. Wer das Spiel zu 100% abschließen will, muss mit um die 200 Spielstunden rechnen - denn man kommt nicht drum herum für die Spezial-Bossgegner alle Charaktere auf maximale Statuswerte zu bringen. Und das bedeutet viel Trainieren und haufenweise Spielstunden in die Suche nach Sphäroiden stecken. Ich habe das damals auf der PS2 versucht und habe schnell die Lust verloren. Auf der PS4 habe ich es erneut versucht, bin deutlich weiter gekommen - aber habe vorerst auch keine Lust mehr... Nur die Story durchspielen dauert hingegen maximal 30-50 Stunden.


~Fazit~
Final Fantasy X ist eines der besten Spiele der Reihe und kann mit der wunderbaren Spielwelt, tollen Charakteren und einer spannenden Handlung begeistern. Das Sphärobrett ist eine Neuerung in der Reihe, das von der Idee her gut ist, aber in der Umsetzung etwas zu wünschen übrig lässt. Wer jedoch nicht vor hat, jede Nebenaufgabe zu schaffen, dürfte davon kaum etwas mitbekommen. :-)
Definitiv ein Muss für alle Final Fantasy-Fans, aber auch für jeden, der fesselnde RPGs mag.
Ich jedenfalls zocke FFX alle paar Jahre wieder unheimlich gerne, auch wenn es nicht mein liebster Reihenteil ist.


Mittwoch, 13. Dezember 2017

[Rezi] Wahrheit schmeckt wie Mokkatorte von Christina Michels

~Inhalt~
Was wahr ist, wird man wohl noch sagen dürfen – nach diesem Motto lebt Rinnie und schafft sich damit nicht nur Freunde. Doch jetzt ertappt sie sich dabei, wie sie den Leuten eine Lüge nach der anderen auftischt. Allen voran Christian, der ihretwegen im Krankenhaus liegt und vielleicht nie wieder gesund wird. Aber wie soll sie ihm die Wahrheit sagen, wenn das bedeuten würde, ihn für immer zu verlieren? (Quelle: Amazon)

~Meine Meinung~
"Wahrheit schmeckt wie Mokkatorte" ist ein Jugendbuch über mögliche Folgen einer Lüge und der Wahrheit, die man zurückhält. Protagonistin Rinnie ist direkt zu Beginn ungewollt an einem Reitunfall beteiligt, doch statt zu helfen, rennt sie weg. Aus Angst vor den Folgen und wegen des Schocks, weil sie das nicht gewollt hat.
Sie behält es für sich, dass sie zum Zeitpunkt des Unfalls dabei war, auch als sich der Vorfall in der Schule herum spricht. Denn Christian, der Reiter, liegt seitdem im Krankenhaus und keiner weiß, wie es ihm geht...

Der Unfall, der das Lügenkonstrukt hervorbringt, wirkte authentisch und könnte tatsächlich so geschehen. Es war letztlich ein Versehen, doch Rinnie leidet darunter, dass sie Schuld an allem ist und bringt es nicht über sich, jemandem die Wahrheit zu sagen. Dadurch wirkt sie auf ihre Freunde und ihre Mutter zunehmend distanziert. Vermutlich wüssten die wenigsten damit umzugehen, an einem Unfall mit ernsten Folgen beteiligt zu sein und Rinnie ist noch zu jung, um die Konsequenzen ihrer Lüge auf Anhieb zu realisieren. Ein großer Teil der Handlung dreht sich daher darum, wie Rinnie von Schuldgefühlen geplagt den passenden Moment sucht, um alles zu beichten. Gleichzeitig hofft sie, dass es einfach niemals jemand erfahren wird.

Gleichzeitig entwickelt sich zwischen Rinnie und Christian, der keine Erinnerungen an den Vorfall hat und weiterhin im Krankenhaus bleiben muss, eine zarte Liebe. Die Entwicklung der Beziehung fand ich nachvollziehbar und ihr wird ausreichend Zeit eingeräumt. Dass Rinnies Gewissensbisse dabei weiter geschürt werden, macht die Lage immer verzwickter.

Zum Ende des Buches hin kommen kleine Krimielemente hinzu, die meiner Meinung nach etwas spät eingebracht wurden und auch nicht wirklich zielgerichtet oder logisch von den Beteiligten verfolgt wurden. Dabei war dem Leser schnell klar, was nicht passt.

Die Charaktere mochte ich überwiegend. Rinnie ist oft überdreht, macht vorschnell den Mund auf und versucht ihre Unsicherheit mit Sarkasmus zu überspielen. Hinterher ärgert ihre Wortwahl sie oft. Dennoch war sie mir sympathisch und ich konnte mit ihr mitfühlen. Sie bringt sich zwar selbst in eine blöde Situation, lernt aber im Laufe des Buches daraus.
Christian ist hingegen eher ruhig und tiefgründig. Ihn einzuschätzen, fiel mir nicht immer leicht. Sein Schwanken zwischen Optimismus und Pessimismus war angesichts seiner Situation verständlich.
Wen ich überhaupt nicht mochte, war Vroni, Rinnies beste Freundin. Sie verhält sich absolut daneben, was sich nicht immer nur auf ihre schwierige Lage daheim schieben lässt. Als beste Freundin sollte man definitv weniger selbstsüchtig und unfair sein. Keine Ahnung, warum Rinnie weiter mit ihr befreundet sein wollte.
Positiv fand ich noch, dass Rinnies Mutter - anders als in vielen Jugendbüchern - eine freundliche Mutter ist, die wirklich versucht, Rinnie zu verstehen und ihr Freiraum zu lassen.

Der Schreibstil ist jugendlich, locker mit vielen Dialogen und kurzen Sätzen. Dadurch wirken auch die jugendliche Charaktere ihrem Alter entsprechend. Das Buch liest sich dadurch sehr zügig und kurzweilig.

Fazit: Ein schönes Jugendbuch über die Folgen einer Lüge. Botschaft dahinter: Man sollte die Wahrheit direkt aussprechen, auch wenn es schwer fällt - man reitet sich sonst immer tiefer in ein Chaos aus Lügen.

Dienstag, 5. Dezember 2017

[Monatsrückblick] November 2017

Huhu ihr Lieben,


direkt Anfang November hatte ich Geburtstag. :) Da sind natürlich einige neue Bücher bei mir eingezogen! Plus ein paar, die ich so bestellt hatte, um Reihen weiter zu vervollständigen. Mein SuB freut sich. XD
Meine Neuzugänge aus Oktober und November findet ihr HIER.

Ende November war ich dann eine Woche mit meinem Freund auf Teneriffa zum Wandern. <3 Es war teilweise unfassbar anstrengend, aber gleichzeitig so schön. Landschaftlich ist Teneriffa sehr sehenswert. Mehr dazu folgt im Laufe des Monats in einem Reisebericht. Jedenfalls kam ich im November eher wenig zum Lesen, auch im Urlaub kaum, da wir selten vor 22 Uhr wieder im Hotelzimmer waren.


Monatsbilanz
1 Hörbuch
3 Prints
1 eBooks (+ 1 Kurzgeschichte)
4 begonnen/fortgesetzt
gelesene Seiten: 1794

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Etwas endet, etwas beginnt von Andrzej Sapkowski

Wie schon im Oktober-Rückblick erwähnt gefielen mir nicht alle der acht Kurzgeschichten gleich gut.
[Seite 280 bis Ende - 3,5 Flämmchen - Rezension]








Wahrheit schmeckt wie Mokkatorte von Christina Michels

Eines meiner Geburtstagsgeschenke, welches ich direkt auch gelesen habe. :-) Die Magellan-Bücher sind immer etwas besonderes und so hat mir auch dieses Buch sehr gut gefallen. Das Thema ist "Wahrheit/Ehrlich sein" - wie der Titel schon vermuten lässt. Die Botschaft ist eindeutig, dass Geheimnisse niemals für immer geheim bleiben und man sich, je länger man sie verbirgt, nur immer tiefer in den Schlamassel reitet. Ich fand es jedoch ein klein wenig schade, dass Rinnie am Ende keine wirklichen Konsequenzen erwarteten.
[4,5 Flämmchen - Rezension folgt]






Mara und der Feuerbringer. Götterdämmerung von Tommy Krappweis

Der letzte Band der Trilogie gefiel mir wieder sehr gut, auch wenn er in einigen Szenen unerwartet und unpassend brutal/eklig war. Eine insgesamt echt tolle Jugend-Fantasy-Trilogie!
[4,5 Flämmchen - Rezension]






Carrie von Stephen King (Hörbuch, ungekürzt)

Das Hörbuch habe ich bereits im Oktober begonnen, aber irgendwie kam ich nicht voran. :O Das Buch hatte ich auch schon mal begonnen, allerdings nur im Buchladen drin, während ich warten musste. XD Mir gefiel "Carrie" sehr gut, eines der besten Werke von Stephen King und vom Thema her (Mobbing) wohl immer irgendwie aktuell.
[4,5 Flämmchen - Rezension folgt]





X - Es breitet sich aus von A. L. Kahnau

Der zweite Band der X-Reihe gefiel mir etwas besser als Band 1. Die Handlung entwickelt sich allmählich, offene Fragen werden mehr und mehr geklärt. Allerdings ist noch vieles weiterhin unklar und ich hoffe, die folgenden Bände lösen alle offenen Fragen auf. Dante, der in Band 1 noch eher seltener vorkam, wird hier wichtig - mich hat er mit seinem Hin und Her und seiner Art aber total genervt...
[3,5 Flämmchen - Rezension folgt]





Über das Versagen der Sterne von Marie Graßhoff

Eine Kurzgeschichte (ca. 24 Seiten) aus der Kernstaub-Welt von Marie Graßhoff. Ich habe Kernstaub noch nicht gelesen, habe es aber auf jeden Fall noch vor. Die Kurzgeschichte hat mir einen kleinen Einblick in Maries Schreibstil gegeben, der mir grundsätzlich gut gefällt. Allerdings sind manche Sätze schon sehr übertrieben episch. :P
[4 Flämmchen - ohne Rezension]





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Begonnen/Fortgesetzt

Plötzlich Fee - Frühlingsnacht von Julie Kagawa:
Der letzte Band der Reihe (den Kurzgeschichtenband nicht mitgezählt), der mir bisher echt gut gefällt. Band 2 und 3 der Reihe konnten mich leider nicht so überzeugen, aber ich hoffe, der 4. Band bringt noch einen tollen Abschluss.
[bis Seite 230]

Ashes of Honor - October Daye #6 von Seanan McGuire:
Band 5 der Reihe gefiel mir leider nicht so gut, daher war ich erst unsicher, ob ich die Reihe überhaupt weiter verfolgen möchte. Nun gebe ich ihr mit Band 6, den ich eh schon besaß, noch eine Chance. Noch kann ich allerdings nicht viel zum Inhalt sagen.
[bis Seite 50]

In Blut geschrieben von Anne Bishop:
Die Handlung entwickelt sich recht zögerlich, gefällt mir aber weiterhin gut. Auch wenn ich nicht sonderlich schnell voran komme. :P Hoffentlich wird es bald spannender.
[eBook, 15-25%]

Im Glanz der Welten von Asa Böker:
Das eBook habe ich im Urlaub begonnen, da es recht gute Rezensionen bekommen hat. Allerdings fesselt es mich bisher überhaupt nicht und der Schreibstil ist nicht so meins. Alles sehr kurze, irgendwie abgehakte Sätze.
Kennt jemand das Buch? Lohnt es sich, zuende zu lesen? Vermutlich werde ich es abbrechen.
[bis 10%]

Samstag, 25. November 2017

[Rezi] Mara und der Feuerbringer. Götterdämmerung von Tommy Krappweis

~Inhalt~
"Maras Welt ist in großer Gefahr. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Feuerbringer zurückkehren und alles um sie herum auslöschen wird. Mara muss unbedingt herausfinden, wer ihr geheimnisvoller Auftraggeber ist! Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit. Und plötzlich überstürzen sich die Ereignisse: Eine spannende Verfolgungsjagd durch die Götterwelt beginnt. Kann Mara das große Unheil aufhalten und ihre Welt retten?" (Quelle: Schneiderbuch)

~Meine Meinung~
"Götterdämmerung" ist der Abschlussband der Trilogie rund um Mara und den Feuerbringer. Alles, was in beiden Vorgängerbänden richtig gemacht wurde, war auch hier wieder sehr gut umgesetzt. Der Band ist ein gelungener Mix aus Humor, Ernst, germanischen Göttern und diesmal einer kleinen Prise Herzschmerz und Tragik. Man lernt ganz nebenbei und absolut nicht belehrend einiges über die germanischen Sagen und andere Mythen.

Der finale Kampf mit dem Feuerbringer ist der hauptsächliche Inhalt des Buches und konnte durch Action und Spannung punkten und mich regelrecht an das Buch fesseln. Auch ein paar Überraschungen hielt der Band bereit, sodass es wirklich nie langweilig wurde. Gut fand ich auch, dass alle noch offenen Fragen beantwortet wurden und die Reihe damit tatsächlich gut abgerundet abgeschlossen wurde.

Diesmal spielen auch Prof. Weissinger Ex-Frau und die Wicca-Gruppe von Maras Mutter größere Rollen. Auch ein neuer Charakter taucht auf und verdreht Mara ganz schön den Kopf. Die kleine Romanze mag etwas übereilt erscheinen, aber es passt zu einem typischen Teenager-Gefühlschaos und wird zum Glück auch nicht allzu breit getreten.

Was mir den Lesespaß ein winzig kleines bisschen verdorben hat, waren einige brutale/eklige Szenen. Das Buch ist für 12-14-jährige empfohlen und auch die bisherigen Bände hielten sich da dran. Im 3. Band kommen jedoch 2-3 Szenen vor, die ich für das Alter unpassend finde. Immerhin bin ich eigentlich recht abgehärtet, was sowas angeht, aber hier stieß es mir doch etwas übel auf.

Fazit: Ein fast perfekter Abschluss einer Trilogie, die ich jedem Fan von jugendlichen, humorvollen Fantasy-Geschichten rund um germanische Sagen wärmstens empfehlen kann.


Die Mara und der Feuerbringer-Trilogie
    Band 1 - Mara und der Feuerbringer [meine Rezension]
    Band 2 - Mara und der Feuerbringer. Das Todesmal [meine Rezension]
    Band 3 - Mara und der Feuerbringer. Götterdämmerung

Freitag, 24. November 2017

Urlaub!


Huhu ihr Lieben,

ich fliege morgen früh für eine Woche nach Teneriffa. :D (Um 6:00 Uhr geht der Flieger und wir müssen um 2:00 Uhr nachts Richtung Flughafen, yay. XD)
Laptop kommt zwar mit, aber ich weiß noch nicht, wie weit ich Zeit und Lust fürs Bloggen aufbringen kann. Ein oder zwei Rezensionen gehen nächste Woche aber trotzdem online (muss ich heute abend nur noch vorbereiten XD).

Und sobald ich zurück bin, gibt es mal wieder einen Urlaubsrückblick. :)
Ich glaube, für meinen Urlaub letzten Januar auf Mallorca hatte ich auch noch keinen Rückblick erstellt? Besteht da Interesse? (War ja kein Ballermann, sondern Wanderurlaub. ;)) Ich muss eh mal wieder die Fotos des letzten Jahres sortieren und entwickeln lassen. :'D

Bis dann!
Alica

Donnerstag, 23. November 2017

Wie verbringe ich die Weihnachtszeit?

Heute gibt es mal einen etwas anderen Beitrag. ;)

Nicole von Goldkindchen hat in einem Post gefragt, wie wir Weihnachten und die Adventszeit verbringen, was es uns bedeutet usw. Da ich mir besonders dieses Jahr schon einige Gedanken über Weihnachten gemacht habe, beantworte ich ihre Fragen nachfolgend mal. :) Ich hoffe, ich treffe den Inhalt der Fragen einigermaßen richtig. :O
Wer auch seine Meinung zur Adventszeit loswerden möchte, findet HIER Nicoles Beitrag.

von Pixaby
 Was bedeutet euch Weihnachten?
Da ich nicht christlich aufgewachsen bin, war Weihnachten immer nur super, um Geschenke abzustauben. Klingt hart, aber so sehen es wohl die meisten. Erst in den letzten Jahren habe ich ein Bewusstsein dafür entwickelt, was Weihnachten wirklich bedeutet und woher der Brauch kommt. Natürlich wusste ich immer, dass man damit quasi Jesus' Geburt feiert, aber das war eher unbedeutend für mich. Auch jetzt würde ich nicht behaupten, dass mir der religiöse Aspekt, in welcher Weise auch immer, etwas bedeutet. Allerdings mag ich die eigentlich besinnliche Stimmung, die mit Weihnachten einher geht. Das Jahr geht zuende, man denkt an die letzten Monate zurück. Man sitzt (hoffentlich) mit Familie und Freunden zusammen und genießt einfach, das Jahr ausklingen zu lassen. Der ganze Komerz, der mit Weihnachten einher geht, nervt mich inzwischen sehr. Man verbindet Weihnachten viel zu sehr mit Stress. Ich sehe meine Familie und Freunde mittlerweile nicht mehr so oft, da ich einfach weit weg wohne, und freue mich viel mehr darauf, zu Weihnachten alle wiederzusehen. Gerne auch ohne großartige Geschenke - leider stieß ich mit dem Vorschlag, sich zu Weihnachten nichts mehr zu schenken, auf Ablehnung. Tja. :/

Also zusammengefasst möchte ich Weihnachten einfach in Ruhe mit Familie und Freunden verbringen und vorher auf den Geschenke-kaufen-Stress verzichten.

Wie denkt ihr über Weihnachten?
Das ist in Frage 1 eigentlich schon mit beantwortet. Mittlerweile bin ich wie gesagt eher genervt davon, wie wichtig anderen die Geschenke sind, statt sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu besinnen: Familie, Freundschaft, Gelassenheit. Einfach mal entspannen und den Alltag ausblenden.

Wie feiert ihr Weihnachten?
An Heiligabend bin ich mit meinem Freund und meinen zwei Schwestern bei meinen Eltern. Die Tage danach dann meistens noch bei meiner Oma und den Eltern meines Freundes. Letztes Jahr waren wir Heiligabend allerdings erst bei den Eltern von meinem Freund und danach noch bei meinen Eltern. Es gibt dann Essen und Geschenke. Und dann geht wieder jeder seines Weges. Leider alles eher unherzlich - eben weil meine Familie Weihnachten mit Stress verbindet.

von Pixaby
Was ist euer liebstes Weihnachtsessen?
Wir essen zu Weihnachten eigentlich nichts besonderes, also was Festessen angeht. An Süßkram liebe ich die gefüllten Lebkuchen. :) (Kekse oder Stollen sind aber nicht so meins...)

Welchen Brauch habt ihr zu Weihnachten?
Hm, gehört dazu der Weihnachtsbaum? Mehr eigentlich nicht. Ich will schon seit Jahren einführen, mal Weihnachtslieder zu singen, aber da macht keiner freiwillig mit. :'D

Welchen Weihnachtsmarkt könnt ihr mir empfehlen?
Der Weihnachtsmarkt in Lübeck ist sehr schön, aber leider extrem überfüllt. Außerdem mochte ich den in Rostock, da ist trotz vielen Menschen auch etwas mehr Platz als in Lübeck.
Einen ganz kleinen, netten Weihnachtsmarkt gibt es in Eckernförde. Da stehen aber wirklich nur maximal 10 Buden. Auch ganz schön fand ich den in Husum, aber der schließt immer schon um 18 Uhr... Ach ja, und der Weihnachtsmarkt in Werningerode war toll. Auch eher klein, aber die Straßen und alten Gebäude sind schön beleuchtet. Und das Essen bezahlbar. ;)

Nicht zu empfehlen ist der Weihnachtsmarkt in Kiel. :P Hamburg fand ich auch nicht so klasse. Eben auch voll und eng und die Atmosphäre war auch eher unentspannt.

von Pixaby
Was bedeutet euch der Advent?/Was braucht ihr um wirklich in den Advent zu starten?/Wie bereitet ihr euch denn auf den Advent vor?
Die drei Fragen beantworte ich mal in einem. Denn ich verbringe die Adventszeit nicht irgendwie besonders. Ich besitze keine weihnachtliche Deko, die ich aufhängen könnte, obwohl ich mir eigentlich gerne Lichterketten, einen Adventskranz und einen eigenen Weihnachtsbaum zulegen würde. Allerdings bin ich so selten in meiner eigenen Wohnung, das sich das nicht lohnt. Und über Weihnachten fahre ich eh in die Heimat. Ich zünde jetzt wo es abends so früh dunkel ist, aber gerne Kerzen an und lese gemütlich auf der Couch mit einer warmen Tasse Tee oder Kakao. Einen Adventskalender hatte ich bisher jedes Jahr und habe auch oft selbst einen gebastelt für Freunde/Familie. Allerdings ist mir auch das inzwischen zu stressig (also selbstbasteln). Jetzt gibt es nur noch gekaufte. :P


Was bedeutet euch Weihnachten? Wie verbringt ihr die Zeit?

    Mittwoch, 22. November 2017

    Neuzugänge Oktober & November

    Huhu ihr Lieben,

    es gab lange keine Neuzugänge Posts mehr bei mir, was daran liegt, dass ich selten nennenswerte Neuzugänge vorzuweisen habe. :D
    Allerdings habe ich im Oktober und November doch mal wieder "zugeschlagen" - was für meine Verhältnisse recht viele Bücher wurden. Naja, Geburtstag war ja auch noch. :)

    Diese Bücher sind in letzten 2 Monaten bei mir eingezogen:


    "Wahrheit schmeckt wie Mokkatorte" von Christa Michels gab es zum Geburtstag. Das Buch habe ich auch schon gelesen und die Rezension folgt bald. Es hat mir gut gefallen - der Magellan-Verlag weiß fast immer mit besonderen Jugendbüchern zu überzeugen. :)

    "Faunblut" und "Ascheherz" von Nina Blazon gab es ebenfalls zum Geburtstag. Leider fehlt bei "Faunblut" der Schutzumschlag, da es ein Gebrauchtkauf war... Naja, der Inhalt zählt ja eh mehr. ;) Es sind meine ersten Bücher von Nina Blazon und ich bin schon super gespannt darauf!

    "Der dunkle Kuss der Sterne" und "Der Winter der schwarzen Rosen", ebenfalls von Nina Blazon und in der selben Welt spielend wie die anderen beiden Bücher, mussten dann auch direkt einziehen. Ich habe sie günstig bei Aravelle erstanden. :)

    "Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks" von Cynthia Hand war auch ein Geburtstagsgeschenk, das schon länger auf meiner WuLi ruhte. Es klingt nach einer berührenden, tragischen Geschichte.

    "Der Totengräbersohn" von Sam Feuerbach ist ebenfalls von meinem Geburtstag. Es war ein Überraschungsgeschenk einer lieben Freundin und es hört sich nach einer unterhaltsamen Geschichte an. Auf Amazon wird es mit der Bartimäus-Reihe von Jonathan Stroud verglichen, die ich auch sehr gerne mochte!

    "Der Weg in die Schatten" von Brent Weeks stammt von Tauschticket. Ich will mich da eigentlich abmelden und versuche, meine Tickets loszuwerden. Da ich die "Licht"-Reihe von Brent Weeks sehr mag, stand diese Trilogie eh schon länger auf meiner WuLi.

    Und dann gab es, auch von Tauschticket, noch Band 1 und 6 der "Vampire Academy"-Reihe von Richelle Mead. Ich bin zwar kein großer Vampirfan, aber von der Reihe wurde mir mittlerweile so oft vorgeschwärmt, dass sie allmählich bei mir einziehen wird.

    Zu guter Letzt noch "Zwölf Wasser. In die Abgründe" von E.L. Greiff. Es ist der 2. Band der Trilogie und Band 1 liegt auch noch ungelesen auf meinem SuB. Das Buch stammt ebenfalls von Tauschticket. Die Trilogie ist eher unbekannter, aber ich habe nur positives darüber gehört.

    Außerdem kam letztes Wochenende noch dieser Traum von einem Buch dazu:


    Die Jubiläumsausgabe von "City of Bones". Da ich großer Fan der Bücher von Cassandra Clare bin, musste es natürlich hier einziehen. <3 Und es ist soooo schön! Ich gerate ja selten richtig ins Schwärmen, aber dieses Buch könnte ich den ganzen Tag durchblättern! <3 Das schreit nach einem Re-Read! Mittlerweile liegt "City of Bones" ja auch schon einige Jahre zurück.


    Kennt ihr eines der Bücher? Worauf kann ich mich besonders freuen? :)

    Dienstag, 21. November 2017

    Mein SuB kommt zu Wort #5


    "Mein SuB kommt zu Wort" ist eine monatliche Aktion von Annas Bücherstapel. Wer mitmachen mag, findet HIER den aktuellen Beitrag.

    Frage 1: Wie groß/dick bist du aktuell?
    Da Alica Anfang November Geburtstag hatte, bin ich ordentlich gewachsen! Aktuell umfasse ich 20 Prints, was einen Zuwachs um 5 Bücher im Vergleich zum letzten Mal "Mein SuB kommt zu Wort" ausmacht - das ist aber nur so "wenig", weil Alica im Oktober noch relativ viel gelesen hat.

    Frage 2: Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!
    Die drei neusten Schätze wären diese drei:


    "Der Winter der schwarzen Rosen" und "Der dunkle Kuss der Sterne" von Nina Blazon sowie die Jubiläumsausgabe von "City of Bones".
    Alica hat zum Geburtstag "Faunblut" und "Ascheherz" von Nina Blazon bekommen und dann bei Aravelle auch noch die anderen beiden Bücher der "Reihe" von Nina Blazon günstig erstanden.
    Da sie außerdem riesen Fan der Schattenjäger-Welt von Cassandra Clare ist, musste die wunderschöne Jubiläumsausgabe einfach bei ihr einziehen. Die gehört zwar nicht unbedingt zum SuB, denn Alica kennt die Reihe ja schon, aber ein Re-Read steht bei diesem Schmuckstück auf jeden Fall an!  

    Frage 3: Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
    Zuletzt hat mich "Mara und der Feuerbringer. Götterdämmerung" verlassen.


    Es handelt sich um den letzten Band der Trilogie und die Rezension folgt noch. Das Buch lag erst seit letzten Januar auf mir, also als SuB-Leiche kann man es noch nicht betiteln. ;) Alica war mit dem Reihenabschluss soweit zufrieden, der letzte Band war nur unpassend eklig-grausam in manchen Szenen. Für eine Jugendbuchreihe für Leser ab 12-14 Jahren nicht unbedingt angebracht...

    Frage 4:Lieber SUB, das Jahr nähert sich dem Ende – konntest du einen Auf- oder Abbau bei dir dieses Jahr feststellen? 
    Leider waren wir Anfang des Jahres noch nicht bei dieser Aktion dabei, daher wurde der Jahresverlauf nicht wirklich erfasst. :P Aber der Jahresrückblick 2016 verrät mir, dass Ende Dezember letzten Jahres noch 14 Bücher auf mir lagen. Aktuell kann man es also einen kleinen Zuwachs nennen, aber bis Ende Dezember ist ja noch etwas Zeit und zu Weihnachten werden voraussichtlich keine neuen Bücher dazu kommen. Wir landen also vielleicht wieder bei 14 Büchern. XD

    Montag, 20. November 2017

    [Rezi] Etwas endet, etwas beginnt von Andrzej Sapkowski

    ~Inhalt~
    "Gegenwart und Vergangenheit (oder Zukunft) verknüpfen sich auf brillante Weise in diesen Geschichten. Der Mythos von Tristan und Isolde wird neu erzählt – aus der Sicht zweier Nebenfiguren, nämlich der von Morholt, dem von Tristan besiegten Ritter, und Branwen (Brangäne), Isoldes Dienerin, die den beiden den Liebestrank reichte.
    Und die Fans von Sapkowskis Hexer-Zyklus erwartet ein besonderer Leckerbissen: eine Erzählung, die das Ende des Zyklus auf den Kopf, wenn nicht gänzlich in Frage stellt... Phantastik, Horror, Liebes- und anderer Abenteuer!(Quelle: dtv)

    ~Meine Meinung~
    Ich habe von Andrzej Sapkowski bereits die beiden Kurzgeschichtenbände aus dem Hexer-Universum gelesen, die mir sehr gefallen haben. Auch seinen Einzelband rund um Hexer Geralt von Riva "Zeit des Sturms" hat mir gefallen. Ich war also gespannt, wie Sapkowski außerhalb von Fantasy schreibt. Mit "Etwas endet, etwas beginnt" bekommt man einen guten Einblick in die Vielfältigkeit des Autors, schließlich sind von den enthaltenen acht Kurzgeschichten nur vier vollständig dem Fantasy-Genre zuzuordnen.
    Auch interessant lesen sich die Vorworte zu den einzelnen Geschichten, die der Autor extra für den Kurzgeschichtenband als Erklärung beigefügt hat. Dadurch erhält man einiges an Hintergrundwissen, gleichzeitig empfand ich Andrzej Sapkowski aber stellenweise auch als etwas arrogant und zu selbstüberzeugt.

    Ich gehe nachfolgend kurz auf die einzelnen Geschichten ein.

    "Der Weg, von dem niemand zurückkehrt"
    Wird als Geschichte von Geralts Eltern beschrieben, allerdings wüsste man das ohne die Vorerklärung nicht. Die Geschichte handelt von einer Zauberin und einem Ritter, die ein Dorf vor einem Monster beschützen wollen. Es ist also eine klassische High-Fantasy-Geschichte im typischen Sapkowski-Stil. Mir hat sie sehr gut gefallen und bietet eine tolle Einleitung.
    >5 Flämmchen<

    "Die Musikanten"
    Angelehnt an die Bremer Stadtmusikanten wird hier eine Horror-Geschichte erzählt, u.a. auch aus der Sicht von Katzen. Die Grundidee gefiel mir unglaublich gut, allerdings wird die Geschichte zunehmend abstruser und leider überhaupt nicht gruselig.
    >3 Flämmchen<

    "Tandaradei!"
    Die wohl merkwürdigste Geschichte, die mich auch irgendwie gar nicht packen konnte. Es geht um eine unansehnliche (wir mehrfach betont) Frau, die im Urlaub mit übernatürlichen Ereignissen in Kontakt kommt, immer wieder von einem Musiker träumt und einer merkwürdigen Alten begegnet. Ich fand die Story verwirrend und das Ende war irgendwie seltsam.
    >2 Flämmchen<

    "Im Bombentrichter"
    Diese Geschichte spielt in Polen zur Zeit nach der Tschernobyl-Katastrophe, bei der ein Junge auf dem Weg zur Schule vor Gefechten in seiner Stadt in einem Bombentrichter Schutz sucht. Hier wäre Hintergrundwissen zu den Ereignissen damals in Polen hilfreich gewesen. Ich wusste darüber so ziemlich gar nichts und habe daher vieles auch nicht verstanden. Allerdings war die Handlung von der Atmosphäre her sehr eindringlich und regt zum Nachdenken an.
    >4 Flämmchen<

    "Etwas endet, etwas beginnt"
    Die titelgebende Geschichte erzählt das Ende der Hexer-Reihe anders. Ein alternatives Ende also. Ich habe die Reihe noch nicht gelesen, daher weiß ich nicht, inwiefern sie anders ist. Ich fand sie jedenfalls sehr unterhaltsam und witzig. Damit sich nicht doch jemand gespoilert fühlt, sage ich mal nichts zum Inhalt. Möglicherweise habe ich damit ja schon selbst gespoilert. :'D
    >4 Flämmchen<

    "Der goldene Nachmittag"
    Eine Erzählung zu "Alice im Wunderland" aus Sicht der Grinsekatze. Die Geschichte gefiel mir mit am besten! Die Grinsekatze wird sehr erhaben und bedeutsam dargestellt und die ganze Alice-Geschichte wird in einem neuen Licht erzählt. Ich kenne das Original tatsächlich nicht im Detail, aber die psychologischen Aspekte, die hier einfließen, kamen da sicherlich nicht vor.
    >5 Flämmchen<

    "Der Vorfall in Mischief Creek"
    Noch eine Geschichte, die mich nicht wirklich packen konnte. Der Beginn war einfach zu lang gezogen und es dauerte gefühlt ewig, bis etwas passierte. Es geht um eine Gruppe Männer, die eine vermeindliche Hexe verfolgen und dabei in ein ungewöhnliches Dorf voller Frauen kommen. Es spielt zur Zeit der Hexenverfolgung, dennoch fließen am Ende übernatürliche Elemente mit ein.
    >3 Flämmchen<

    "Maladie"
    Hierbei handelt es sich um eine Neuerzählung von "Tristan und Isolde" aus der Sicht zweier Diener. Es wäre von Vorteil, das Original zu kennen, daher fehlte mir hier einiges an Information. Die Stimmung ist jedoch typisch für Sapkowski sehr melancholisch, was mir sehr gefallen hat.
    >4,5 Flämmchen<

    Fazit: Eine durchwachsene Kurzgeschichtensammlung für Fans von Sapkowski, aber auch für Leser, die gerne Kurzgeschichten verschiedener Genres mit einem Schwerpunkt auf Fantasy/Übernatürliches legen.

    Samstag, 18. November 2017

    Mädelsabend


    Heute steht mal wieder ein Mädelsabend bei "Der Duft von Büchern und Kaffee" und "Meine Welt voller Welten" an und ich bin gerne dabei. :)
    Wer auch mitmachen mag, kann natürlich im Laufe des Abends noch einsteigen.

    Ich habe heute morgen nach dem Aufwachen schon ein Buch beendet und werde dann gleich direkt mit einem neuen Buch starten:


    "Frühlingsnacht" ist der letzte Band der Reihe (wenn man den Kurzgeschichten-Zusatzband nicht mitzählt) und ich bin schon auf das Ende gespannt. Zwar konnte mich die Reihe nicht ganz überzeugen, aber gelesen habe ich sie bisher trotzdem ganz gerne. :)

    Erst einmal mache ich jedoch meine Pfannkuchen fertig - denn irgendwie habe ich heute noch so gut wie nichts gegessen. :O

    18:00 Uhr

    Stelle uns dein Buch in ein paar kurzen Sätzen vor und verrate uns doch, auf welcher Buchseite du weiterlesen möchtest. In welcher Situation befindet sich dein Protagonist gerade? Wenn du noch nicht begonnen hast, welche Erwartungen hast du an die Geschichte?



    Wie eingangs schon erwähnt, fange ich das Buch jetzt erst ganz frisch an und es ist der letzte Band der Reihe. Ich schätze mal, vielen kennen die "Plötzlich Fee"-Reihe schon. ;) Da ich alle anderen jedoch nicht spoilern will, verrate ich mal nicht, wo die Story beginnt. :)

    Meine Erwartung ist, dass der Band sich endlich vom Einheitsbrei der drei Vorgängerbände abhebt und ein würdiges Finale liefert. Ich bin gespannt. :)

    19:00 Uhr 
    Ich bin jetzt auf Seite 32, satt und schaue nebenbei "Man of Steel" auf Netflix. (Ich mag es nicht, wenn es so still in der Wohnung ist...)

    Wenn du deinem Protagonisten einen Gutschein für einen Onlineshop schenken würdest, auf dem es eigentlich alles zu kaufen gibt, wofür würde er ihn wohl einlösen?



    Haha, die Vorstellung ist irgendwie witzig. :-D Protagonist ist hier Ash, der als Fee so gar keine Ahnung von Technik hat. Er wäre mit dem Internet sicher total überfordert. :-P Vermutlich würde er sich dann versehentlich irgendeinen Quatsch bestellen, ne Bratpfanne oder so.  :-P 

    20:00 Uhr
    Hab mal wieder fast vergessen, dass ich noch Wäsche aufhängen muss. XD Das steht gleich erstmal an. :P
    Bin irgendwie nicht viel weiter gekommen - bin jetzt auf Seite 48.

    Versetze dich in die Schuhe von den Organisatoren des Mädelsabends Tanja und Leni. Welche buchige Frage, hättest du von den anderen Teilnehmern gerne beantwortet?


    Gute Frage... ich bin immer sehr unkreativ, weshalb ich wohl niemals selbst einen Leseabend veranstalten werde. :P


    Mich würde aber spontan interessieren, ob in eurem aktuellen Buch irgendein Essen vorkommt, das man mal ausprobieren könnte/wollen würde (oder auch nicht, falls es was ekliges ist oder so :P). Manchmal liest man in Büchern ja ständig von Essen und bekommt dann richtig Hunger (ja, ich weiß, ich hab eben erst Pfannkuchen gehabt).

    21:00 Uhr
    Jetzt bin ich bei Seite 65 angekommen. "Man of Steel" ist inzwischen auch zuende und naja, auch eine Neuverfilmung hat mich Superman nicht besser finden lassen. Unter den Superhelden mag ich ihn am wenigsten. Tja. :D
    Erzähle uns doch etwas über die Familie deines Protagonisten. Hast du schon seine Eltern/Geschwister kennengelernt? Was kannst du schon über sie berichten? Solltest du die Eltern/Geschwister deines Hauptcharakteres noch nicht kennengelernt haben, dann verrate uns doch anhand der Eigenschaften deines Helden, wie du sie dir vorstellst. Welche Verhaltensweisen der Eltern könnten ihn geprägt haben?

    Mein Protagonist hat ein etwas schwieriges Verhältnis zu seiner Familie. Er ist schließlich der Prinz des Winterhofs im Feenreich und seine Mutter ist die "dunkle" Königin, die einfach nur kalt und grausam ist. Ash hat außerdem zwei Brüder, aber auch mit denen kam er in der Vergangenheit nicht so gut aus.

    22:00 Uhr
    Jetzt kam ich in der letzten Stunde gar nicht zum Weiterlesen... XD
    Mir hat der Abend auf jeden Fall Spaß gemacht. :) Ich bin immer wieder gerne dabei, die Fragen waren auch wieder sehr abwechslungsreich gewählt. ;)
    Hier nun die letzte Frage für heute. Ich werde morgen nochmal bei allen reinschauen. :) (Habe irgendwie etwas Zahnschmerzen, was mir gerade minimal die Laune verdirbt. Hoffentlich geht das bis morgen wieder weg. :/)

    Wenn du ein Plausch mit einer Person aus deinem Buch in einem Café führen könntest, wen hättest du gerne dir gegenüber sitzend? P. S. Die Mörder aus den Thrillern können in diesem magischen Café nichts böses tun, höchstens Reden. ;-)

    Muss es ein Mensch sein? :D Ich würde mich gerne mit Grimalkin, dem Kater aus "Plötzlich Fee" unterhalten. Der kann auch sprechen! Und er ist so cool! <3 Obwohl er vermutlich keinen Nutzen darin sehen würde, mit mir zu reden und mich daher anschweigen würde. XD

    Blogger´s Recognition Award

    Ich wurde von Vivka von A Winter Story und von Sarah von Cube Manga zum Blogger's Recognition Award nominiert. Nochmals vielen lieben Dank dafür an euch beide! <3 :) HIER findet ihr Vivkas Post und HIER Sarahs Post und ihre jeweiligen Antworten!

    Die Regeln
    1. Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn.
    2. Schreibe einen Beitrag um deinen Award zu präsentieren.
    3. Erzähle kurz wie du mit dem Bloggen angefangen hast.
    4. Gib zwei Ratschläge für neue Blogger.
    5. Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award.
    6. Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweiligen Personen wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award.
    Wie bin ich zum Bloggen gekommen?
    Die Frage habe ich schon öfter beantwortet. :) Es fing damit an, dass eine Freundin von mir einen Bücher-Blog eröffnete - Cindy von Kumos Buchwolke. Ich habe damals für ihren Blog die kleine Kumo entworfen, mehrere Bilder dazu gezeichnet und habe ihr erstes Jahr als Bloggerin verfolgt. Da ich selbst schon immer super gerne und viel gelesen habe, gefiel mir die Vorstellung, endlich mit anderen Buchverrückten über die vielen Geschichten reden/schreiben zu können. Und so kam es, dass ich einen eigenen Blog veröffentlichte. Anfangs noch auf Wordpress, wo ich während eines Praktikums in Österreich ein Tagebuch geführt habe (wen es interessiert, den Blog gibt es noch, eben wegen dem Tagebuch: Guckst du hier). Allerdings wurde ich mit den Layoutmöglicheiten bei Wordpress einfach nicht warm und bin kurzerhand zu Blogspot gewechselt. Jetzt gibt es diesen Blog schon seit fast 3 Jahren.

    Meine Ratschläge?
    Eigentlich kann ich keine guten Ratschläge geben. Erfolgreich kann man meinen Blog schließlich nicht nennen. :P Seid einfach mit Spaß dabei und lasst euch nicht entmutigen. Bloggen und Bücher sind schließlich (fast immer) ein Hobby und da steht meiner Meinung nach der Spaß im Vordergrund. Wettbewerbsdenken ist hier fehl am Platz. ;) 
    Hilfreich, um neue Leser auf den Blog aufmerksam zu machen, finde ich "Massen-Aktionen" wie z.B. Gemeinsam lesen oder die Montagsfrage. Da gibt es ja haufenweise Aktionen für jeden Wochentag. Einfach mal stöbern gehen.

    Und ich nominiere...
    ...keine 15 anderen Blogs, das ist zu anstrengend. XD
    Und die meisten Blogs, die mir spontan eingefallen sind, haben schon mitgemacht.
    Daher heute mal nur ein paar wenige Nominierungen... Schaut gerne bei allen rein, sie freuen sich über jeden Gast. ;)

    - Cindy von Kumos Buchwolke
    - Nicole von Goldkindchen
    - Denise von 356 Seiten
    - Barbara von Barbaras Paradies

    Freitag, 17. November 2017

    [Rezi] Mara und der Feuerbringer. Das Todesmal

    ~Inhalt~
    Mara ist als eine der letzten Seherinnen dazu auserwählt, das Ende der Welt zu verhindern. Zusammen mit Professor Weissinger will Mara jetzt unbedingt das Geheimnis um die Macht des Feuerbringers lüften. Dabei gerät sie in die Fänge der Todesgöttin Hel, die Mara nur wieder gehen lässt, wenn sie einen Auftrag für sie ausführt. Im Weg stehen ihr dabei neben dem Feuerbringer unter anderem drei böse Feen, die Legionen des Varus und ein mythologisches Eichhörnchen. Und die wachsenden Sympathien zwischen Professor Weissinger und Maras Mutter sind hierbei nicht gerade hilfreich. Ganz im Gegenteil! (Quelle: offizielle Internetseite)

    ~Meine Meinung~
    Auch der zweite Band der Mara-Trilogie hat mir gut gefallen, sogar besser als Band 1! Denn hier geht es fast nahtlos weiter, man ist direkt wieder mitten im Geschehen und erlebt gemeinsam mit Mara und Prof. Weissinger ein neues Abenteuer rund um germanische Götter.

    Mara lernt immer besser, mit ihrer Kraft umzugehen und erfährt ein wenig mehr darüber, woher sie eigentlich stammt. Dabei treffen sie und der Professor wieder auf allerhand mythische Gestalten und Götter und die Szenen, die sich aus solchen Begegnungen ergeben, sind einfach witzig erzählt. Was auch an der Schlagfertigkeit von Mara und dem Professor liegt und der daraus entstehenden Situationskomik. Ich musste wirklich oft schmunzeln. :)

    Gleichzeitig gibt es aber auch ernste Momente, wodurch die Handlung sehr lebendig wird. Man erlebt das Abenteuer hautnah mit und ich konnte mich sehr gut in Mara hineinversetzen, obwohl sie ein Teenager im "schwieriger Alter" ist und somit nicht immer "logisch" handelt und auch mal trotzig reagiert. Sie ist ein starkes, junges Mädchen, das sich der Herausforderung stellt, wenn auch wiederwillig. Auch die anderen Charaktere waren wieder wunderbar ausgearbeitet, mit Ecken und Kanten - selbst die Götter. Besonders die Sympathie zwischen Maras Mutter und Prof. Weissinger hat mir gefallen, denn man erfährt etwas mehr über Maras Mutter und sie wirkt direkt weniger "verrückt" mit ihrem Esotherik-Fimmel. Auch lernt man nebenbei wieder einiges über verschiedene Sagen und das wirklich eher nebenbei. Prof. Weissinger haut sein Wissen zwar immer gerne raus, aber auf eine Art, das es sympathisch wirkt und tatsächlich neugierig macht, was er zu berichten hat. So lernt man dazu, ohne sich dazu "gezwungen" zu fühlen bzw. man wird nicht direkt belehrt. Und ich hatte öfters das Gefühl, die einzelnen Sagen doch noch mal im Internet nachzuschlagen - konnte mich dann aber meistens doch nicht von der Handlung lösen.

    Für mich blieb auch die Spannung dauerhaft erhalten. Zwar gibt es auch viele ruhigere Momente, in denen nichts aufregendes passiert, aber die Geschichte steht nie auf der Stelle, es gibt immer schnell ein neues Ziel bzw. einen Weg dorthin und alles läuft auf ein grandioses Finale hinaus, das mich wirklich packen konnte.

    Fazit: Band 2 gefiel mir noch besser als Band 1 und ich empfehle die Reihe jedem, der humorvolle Geschichten mit einer Menge Hintergrundinformation zu germanischer Mythologie und anderen deutschen Sagen mag.

    Die Mara und der Feuerbringer-Trilogie
        Band 1 - Mara und der Feuerbringer [meine Rezension]
        Band 2 - Mara und der Feuerbringer. Das Todesmal
        Band 3 - Mara und der Feuerbringer. Götterdämmerung