Samstag, 6. August 2016

[Rezi] Firelight - Flammende Träne

~Inhalt~

Um das Leben des Jungen zu retten, den sie über alles liebt, hat Jacinda das Unvorstellbare getan: Sie hat sich vor den Augen von Menschen in einen Draki verwandelt. Nun wird sie in die nebelverhüllte Siedlung in den Bergen zurückgebracht, wo sie nicht nur lernen muss, sich den Gesetzen des Rudels unterzuordnen, sondern auch Will zu vergessen.
Während die Tage vergehen, fühlt sie sich widerwillig zu Cassian hingezogen, dem Drakiprinzen, der schon immer in sie verliebt war. Und doch klammert sie sich an die Hoffnung, dass sie eines Tages wieder mit Will zusammen sein wird.
Als dieser Wunsch zum Greifen nah erscheint, muss Jacinda sich entscheiden: Wird sie alles aufs Spiel setzen, um ihrer großen Liebe zu folgen? (Quelle: Firelight-Fans)

~Eigene Meinung~

Der zweite Band der Firelight-Trilogie setzt nahtlos am Ende von Band 1 an, sodass man sofort wieder mitten im Geschehen landet.
Zurück im Rudel dreht sich bei Jacinda alles darum, wie sie ohne Will leben soll und wie es für sie im Rudel weitergeht. Dabei ist sie hin- und hergerissen zwischen "Ohne Will ist alles doof", "Vielleicht ja doch Cassian wählen?", "Für immer alleine ist auch okay" und "Ich kann Tamra und meiner Mutter nicht schon wieder Sorgen bereiten!". Auf Dauer wurden ihre Gedankengänge echt anstrengend und nervig. Sie scheint sich auf nichts festlegen zu können, versinkt immer wieder in Selbstmitleid. Eine sympathische Protagonistin sieht definitiv anders aus.
Und so geht es fast das ganze Buch weiter. Sogar als sie die Möglichkeit bekommt, mit Will mitzugehen, zaudert sie noch, wegen ihren Verpflichtungen ihrem Rudel und ihrer Familie gegenüber. Dass gerade ihr Rudel sie nur ausnutzt, vergisst Jacinda dabei gelegentlich...
Auf der anderen Seite denkt sie aber auch kaum darüber nach, wie es mit Will und ihr alleine, auf der Flucht, weitergehen würde. Sie kennt ihn kaum - dass ist eine Tatsache. Trotzdem ist es die große Liebe ihres Lebens, für die sie alles aufgeben würde (naja, bis auf ihre Familie und ihr Rudel, obwohl... eigentlich würde sie da eh nicht glücklich werden... aber vielleicht ja doch mit Cassian... ach ne, der sollte Tamra bekommen - ARGH!).

Ihr merkt schon, Jacinda nervt einfach nur. :D
Die erste Hälfte des Buches hätte man getrost auf deutlich weniger Seiten unterbringen können. Ich muss mir nicht 100mal anhören, wie verzwikt Jacindas Lage ist und wie groß das (selbstgemachte) Leid, dass sie ertragen muss...

Danach wurde es endlich spannender. Jacinda will mit Will durchbrennen, doch er kommt nicht zum Treffpunkt. Stattdessen steht plötzlich Cassians Schwester neben ihr und dann greifen die Jäger auch noch an und schnappen sie. Ab hier will ich nicht zu viel verraten, doch es passieren endlich ein paar interessantere Dinge, die das Buch für mich noch "retten" konnten.

Fazit: Viel Gejammer, eine nervige Dreiecks"beziehung" und ständige Wiederholungen. Erst ab der Hälfte geht es bergauf.



~Und sonst so?~

Auf der Seite "Firelight-Fans" gibt es einiges an Hintergrundinformationen zu der Welt aus den Büchern, insbesondere zu den Draki.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Die Kommentarfunktion beißt nicht. ;-)