Montag, 25. Juli 2016

[Rezi] AURORA - Ghost 1.1

~Inhalt~

Elenora Dumont flüchtet sich gerne in fiktive Welten, um ihrem tristen Alltag zu entkommen. Niemals hätte sie für möglich gehalten, dass Übernatürliches tatsächlich existiert.

Doch dann bekommt sie unerwartet Besuch. Ausgerechnet Tante Gitty, die sich schon vor Jahren zu Tode getrunken hat, zeigt Elenora, welche unglaublichen Fähigkeiten in ihr schlummern.
Ihre Eltern haben eine eigene Theorie über den Zustand ihr Tochter: Geisteskrankheit. Doch die Toten sind nicht Elenoras einzige Sorge, denn auch Lebende machen Jagd auf Menschen mit besonderen Fähigkeiten, und sie haben Elenora bereits im Visier. (Quelle: Papierverzierer-Verlag)


~Eigene Meinung~

Elenora - genannt Eli oder auch Batgirl - ist eher der rebellische Typ. Mit ihrer reichen und versnobten Familie kommt sie kaum klar, enttäuscht diese immer wieder mit ihrer Art und hat daher die erste Möglichkeit zur eigenen Wohnung genutzt, um auszuziehen und auf eigenen Beinen zu stehen. Ihr liebster Zufluchtsort ist der Untergrund, eine Art Einkaufspassage für Außenseiter der Gesellschaft. Dort arbeitet sie in einem Krimskramsladen für "Magische Gegenstände".
Mit Eli wurde ich insgesamt gesehen nicht richtig warm. Auf der einen Seite will sie sich von ihrer Familie abgrenzen und ihre Ruhe haben, auf der anderen lässt sie sich trotzdem in schicke, viel zu enge Kleidchen ihrer Cousine stecken, um auf der Familienfeier angenommen zu werden. Irgendwie war sie mir da nicht konsequent genug.

Überhaupt war diese reiche Familie mit ihren Schönheits-OPs und 1. Welt-Problemen totales Klischee und wirkte überwiegend einfach nur albern und nicht ernst zu nehmen.
Genauso wie der Untergrund, den man nur mit Passwort über einen streng geheimen Zugang betreten kann.
Ich hoffe sehr, dass die Autorin das alles bewusst so lächerlich klischeebehaftet geschrieben hat, um... ja was? Das wurde mir in dieser ersten Episode nicht klar.
Da Eli plötzlich Geister sehen kann, wird sie prompt von ihrer Familie in die Irrenanstalt gesteckt, wo allerhand andere "Verrückte" Eli das Leben mehr oder weniger schwer machen.

Gelungen fand ich die Zunahme an übernatürlichen Begegnungen, die Eli erlebt, und die immer gruseliger und finsterer werden. Das Horror-Element wurde gut dargestellt, auch wenn mich der Geist in Klo sehr an einen gewissen Geist aus Harry Potter erinnert hat...

Der Schreibstil ist flüssig und einfach, sodass die Geschichte kurzweilig zu lesen ist.
Auch bleiben einige ungeklärte Fragen offen, die neugierig auf die Fortsetzung machen.

~Und sonst so?~


Mehr Infos zu Eli bzw. der Superheldin Ghost gibt es HIER auf der offiziellen Seite des Papierverzierer-Verlags zum Projekt AURORA und zum Buch an sich HIER auf der Seite des Verlags.
Und hier noch der Trailer zum Buch auf Youtube. :-)


Vielen Dank an den Papierverzierer-Verlag für das Rezensionsexemplar! <3

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