Donnerstag, 21. Januar 2016

[Rezi] Nachtjägerin - Die Welt von Cat & Bones 1

~Inhalt~

Vor Jahrhunderten schwor der geheimnisumwitterte Vampir Spade, sich nie wieder in eine Sterbliche zu verlieben - doch Denise MacGregor kann er kaum widerstehen! Dabei weiß Spade, dass er ihr widerstehen muss. Denn sobald der erste verführerische Tropfen Blut fließt, sind beide auf immer verloren...

~Aufmachung~

Das Cover gefällt mir, wie eigentlich fast alle Cover aus dem "Cat & Bones"-Universum, gut. Die suchen meist ganz hübsche Mädchen für die Cover aus, die dann leicht mystisch-geheimnisvoll dargestellt werden. Und immer mit einer Stadt im Hintergrund. Wenig einfallsreich, aber ich finds trotzdem schick.

~Eigene Meinung~

Die Handlung spielt zwischen Band 4 und 5 der Hauptreihe zu "Cat & Bones" und es ist hilfreich, "Nachtjägerin" zu lesen, bevor man zu Band 5 greift. Das hätte ich gerne gewusst, bevor ich Band 5 gelesen habe... denn so herum spoilert man sich den "Nachtjägerin"-Band.

Hauptcharakter ist hier Denise, die beste Freundin von Cat. Ich mochte Denise schon während den "Cat & Bones"-Bänden nicht so sehr, hatte aber gehofft, sie würde mir hier sympathischer werden. Leider war dem nicht der Fall. Denise jammert am laufenden Band und ändert ihre Meinung gefühlt alle drei Seiten. Sie fühlt sich zu Spade hingezogen, aber sie denkt, er ist nur bei ihr, weil er muss. Sie will ihn nicht belasten und versucht ungefähr 50 mal, ihn wegzuschicken, aber er bleibt hartnäckig, weil er sie so anziehend findet. Sie ist ja so besonders. Ich habe nie verstanden, was genau Spade an Denise findet - sie nervt eigentlich nur.

Davon abgesehen war die Handlung in Ordnung und gefiel mir sogar besser als in dem ein oder anderen "Cat & Bones"-Band. Es war kein reines Massaker mit viel Blut und fliegenden Körperteilen, sondern hatte tatsächlich eine interessante Handlung: Denise von dem Fluch des Dämons befreien. Damit wurde die Gattung der Dämonen meines Wissens nach zum ersten Mal gezielt im "Cat & Bones"-Universum eingebracht. Das war durchaus interessant, vor allem die Gestaltwandlung und wie sie sich auswirkt bzw. wie sie zu kontrollieren ist.
Die Suche nach der Lösung, bzw. nach Denise' Verwandten Nathaniel, dem sie die Misere zu verdanken hat, erfolgte schlüssig und nicht zu überhastet. Auch das Ende war gut umgesetzt und nicht das, was ich nach den ersten Kapiteln erwartet hätte.

Ein klein wenig "gewisses Etwas" hat mir noch gefehlt, was aber vielleicht wirklich daran lag, dass mir Denise einfach nicht sympathisch wurde.



Bewertung

★★★☆☆

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