Montag, 7. Dezember 2015

[Rezi] Bob, der Streuner

~Inhalt~

Das Leben meint es nicht gut mit James Bowen: Der Obdachlosigkeit entkommen, schlägt er sich als Straßenmusiker durch. Als er eines Abends einen abgemagerten, streunenden Kater vor seiner Tür findet, scheint er sein tierisches Ebenbild zu treffen. Und mehr noch: Während er den Streuner aufpäppelt, entwickelt sich eine besondere Freundschaft. Der Kater Bob will nämlich keineswegs zurück in die Freiheit. So, wie James dem Kater Bob seine Lebenskraft zurückgibt, so füllt das samtpfötige Wesen James Leben wieder mit Sinn - und jeder Menge witziger Anekdoten. (Quelle: Amazon.de)

~Herkunft und Aufmachung~

Obwohl ich den Gästen meiner kleinen nachträglichen Geburtstagsfeier (immerhin drei Wochen nach meinem Geb) sagte, sie sollen mir nichts schenken, hat sich keiner dran gehalten. xD Dabei kam u.A. dieses Buch heraus. :)

Das Cover ist sehr niedlich und zeigt Bob mit seinem selbstgestrickten Schal, den er geschenkt bekommen hat. Passt perfekt zum Inhalt.
~Eigene Meinung~

Wer Katzen mag, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Ich habe schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken gespielt, es mir zuzulegen - das hat sich damit ja nun erledigt. ;) Katzen sind ganz besondere Tiere, das weiß jeder, der mal selbst eine als Haustier hatte. Und Bob ist da noch einen kleinen Tick besonderer, denn er hängt an seinem Herrchen wie eine Klette, folgt ihm sogar jeden Tag zur Arbeit als Straßenmusiker. Und natürlich kommen auch die Passanten an Bob nicht vorbei und innerhalb einiger Monate ist Bob eine der bekanntesten Katzen in London (und später auch der Welt - Youtube und Co. sei Dank). Nebenbei steigert er somit auch den Verdienst seines Dosenöffners.

Die Beziehung zwischen James und Bob geht dabei wirklich ans Herz. Denn wie Bob James' Leben verändert und ihm durch den Drogen-Entzug hilft, ist wunderschön zu lesen und erinnert sicherlich den ein oder anderen Leser an eigene Haustiere. Ich bin, wenn es um Tiere geht, eh nah am Wasser gebaut und hatte daher das ein oder andere Mal Tränchen in den Augen. :)

Der Schreibstil ist recht einfach und es wiederholt sich oft was, doch bei einem ehemaligen Obdachlosen ohne Schulabschluss, der nie geplant hat, ein Buch zu schreiben, sollte man auch nicht mit zu hohen Ansprüchen herangehen. Der Schreibstil reicht vollkommen aus, um die süße Geschichte zu erzählen. 


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