Montag, 11. Mai 2015

[Rezi] Der sanfte Hauch der Finsternis - Cat & Bones 4

© Coverrechte: blanvalet





Titel: Der sanfte Hauch der Finsternis (Cat & Bones 4)
Originaltitel: Destined for an early Grave
Autor: Jeaniene Frost
Band 4 von 7
Verlag: blanvalet
Formate:
~Taschenbuch, 400 S., September 2010






~Inhalt~
Cat wird von unheimlichen Alpträumen geplagt, in denen jemand versucht, sie zu entführen. Bald stellt sich heraus, dass der Meistervampir Gregor dahinter steckt, der behauptet, Cat wäre seine Ehefrau. Doch daran kann Cat sich kein Stück erinnern! Da Gregor die Macht besitzt, Menschen aus ihren Träumen heraus zu sich zu holen, setzen Cat und Bones alles daran, dass dies Gregor nicht gelingt. Gleichzeitig müssen sie herausfinden, wie viel Wahrheit hinter Gregors Behauptungen steckt.

~Eigene Meinung~
Nachdem Band 3 so unfassbar enttäuschend war, waren meine Erwartungen an den Fortgang dieser Reihe nicht mehr sehr hoch. Doch ich wurde positiv überrascht, auch wenn Cat und Bones nicht ganz zur alten Stärke zurück finden.
Der erste positive Punkt: Das elendige Massaker hat ein Ende. Gewalt kommt in diesem 4. Band im bisher geringsten Maße der Reihe vor. Selbst der letzte Kampf fällt erfreulich erträglich aus und endet nicht in einer Aneinanderreihung blutiger Taten.
Der zweite positive Punkt: Die Beziehung zwischen Cat und Bones wird auf die Probe gestellt. Die Eifersucht und das ständige „Alles zum Wohle des anderen verschweigen“ fordern ihren Preis: Die zwei trennen sich kurzzeitig. Ich fand diese Entwicklung überfällig, denn viel zu oft haben sich Cat und Bones wegen demselben Problem in die Haare bekommen: ihrer Kommunikation. Dass sie nun in Zukunft offener zueinander sind, wäre wünschenswert.

In der ersten Hälfte des Buches leidet Cat zudem sehr darunter, von Gregor verfolgt und in den Träumen heimgesucht zu werden. Daher reagiert sie oft aufbrausend. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass manche Cat dadurch für eine nervtötende Zicke hielten, aber ich fand ihr Verhalten gut nachvollziehbar. Sie ist unsicher bis verzweifelt und versucht es mit Wut und bissigen Kommentaren zu überspielen. Dazu kommen die Probleme mit Bones, da die beiden sich offenbar nicht genug vertrauen und einiges vor einander verbergen. Auch mir als Leser fiel es manchmal schwer, Bones zu Vertrauen und ihm zu glauben, was er sagt. Für eine liebevolle Beziehung ist das nicht gerade förderlich.
In der zweiten Hälfte des Buches blitzte dann gelegentlich auch wieder der alte Wortwitz von Cat und Bones auf – leider aber noch nicht so wunderbar unterhaltsam wie im ersten Band.

Insgesamt ein deutlich besserer Teil als Band 3, wenn auch nicht so gut wie die ersten zwei Bände. Bleibt zu hoffen, dass es in Band 5 noch weiter bergauf geht.

Bewertung:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Die Kommentarfunktion beißt nicht. ;-)